Moskau : Der russische Tierfreund

Ein mächtiger Mann ganz unten: Auch Kremlchef Wladimir Putin muss mal mit den Hunden raus. Foto: dpa
Ein mächtiger Mann ganz unten: Auch Kremlchef Wladimir Putin muss mal mit den Hunden raus. Foto: dpa

Wladimir Putin zeigt sich in der Öffenltichkeit derzeit immer öfter als ein Tierfreund. Umbemerkt bleibt die Kamera aber dennoch nicht.

shz.de von
18. April 2013, 06:44 Uhr

Moskau | Kremlchef Wladimir Putin (60) hat sich beim Gassigehen mit seinen Hunden erneut medienwirksam in Szene gesetzt. Im Park seiner Residenz Nowo-Ogarjowo bei Moskau tollte der russische Präsident mit dem japanischen Akita-Welpen Yume und dem bulgarischen Karakatschan-Rüden Baffi im Schnee.

Putin präsentiert sich in der Öffentlichkeit immer wieder gerne als Tierfreund. Kritiker werfen ihm vor, gut ein Jahr nach Massenprotesten sein Image mit den von Staatsmedien produzierten Fotos aufpolieren zu wollen. Zuletzt wurde Russlands Politik vor allem wegen der Durchsuchung von Büros ausländischer Stiftungen und Nichtregierungsorganistionen (NGO) kritisiert. Die russische Justiz hat die Kontrollen gestern als "vorbeugend" verteidigt.

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