Alternativverhalten beibringen : Bestrafen funktioniert bei Hunden oft nicht

Eine Bestrafung muss direkt nach dem Fehlverhalten erfolgen, sonst versteht sie der Hund nicht. Zielführender ist es, dem Hund durch Belohnen das gewünschte Verhalten anzutrainieren.
Eine Bestrafung muss direkt nach dem Fehlverhalten erfolgen, sonst versteht sie der Hund nicht. Zielführender ist es, dem Hund durch Belohnen das gewünschte Verhalten anzutrainieren.

Bestrafung ist nur sinnvoll, wenn das Tier sie auch versteht. Bei Hunden kann das eine knifflige Angelegenheit sein. Mit Belohnung hingegen lässt sich negatives Verhalten auf Dauer abtrainieren.

shz.de von
20. August 2018, 15:15 Uhr

Bestrafen ist bei Hunden eine knifflige Sache. Dieses Mittel funktioniert nur, wenn der Halter genau den Moment erwischt, in dem der Hund das unerwünschte Verhalten zeigt.

Vergeht zu viel Zeit, weiß der Vierbeiner nicht, wofür er gerügt wird - und verknüpft es womöglich mit etwas ganz anderem, heißt es in der Fachzeitschrift «Dogs» (Ausgabe 04/2018).

Besser ist es, dem Hund ein Alternativverhalten beizubringen: Bellt er immer, wenn Jogger vorbeilaufen, soll er lernen, den Halter anzuschauen oder anzustupsen. Dafür bekommt er dann ein Leckerli.

Irgendwann hat das Tier verstanden, dass ein vorbeilaufender Jogger etwas Positives ist, weil er ihn mit einer Belohnung verknüpft. Es kommt also in einer stressigen Situation etwas Positives hinzu und nicht etwas Negatives.

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