Tierbegegnungen im Urlaubsort : Besser kein Kamelreiten im Urlaub

Touristen reiten auf Kamelen an den Pyramiden vorbei. Foto: Khaled Elfiqi/dpa
Touristen reiten auf Kamelen an den Pyramiden vorbei. Foto: Khaled Elfiqi/dpa

Elefanten, Affen, Schlangen - An vielen Urlaubsorten werden Touristen mit Tier-Attraktionen gelockt. Aber sollte man solche Angebote wirklich nutzen?

shz.de von
22. Juni 2013, 05:21 Uhr

An vielen Urlaubsorten werden Tiere als Attraktionen eingesetzt. Zu den typischen Angeboten zählen etwa das Elefantenreiten in Thailand, Kamelreiten in Ägypten oder Eselreiten in der Türkei. Touristen sollten darauf nach Möglichkeit aber besser verzichten - denn oft leiden die Tiere unter diesen Einsätzen.
Elefanten werden beispielsweise schon als Babys von ihren Müttern getrennt und so lange trainiert, bis sie sich dem Menschen unterordnen. Darauf weist die Organisation Aktion Tier hin.
Wollen Urlauber trotzdem einen Ausflug mit Tier machen, sollten sie zumindest auf die Optik achten: Wirken die Vierbeiner krank und abgemagert? Werden sie offensichtlich schlecht von ihrem Pfleger behandelt? In diesen Fällen sei es besser, auf den Ausflug zu verzichten oder ihn abzubrechen.
Ausschlagen sollten Reisende auch die Möglichkeit, sich mit Schlangen, Krokodilen oder Affen fotografieren zu lassen. Denn die Tiere würden stundenlang herumgereicht und von zahllosen Händen angefasst. Mit einem Schnappschuss als Souvenir unterstützen Touristen diesen Ablauf nur.

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