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Tierarzt-Tipps : Auf kranke Ohren achten

vom

Wie jeden Sonntag öffnet der Kieler Tierarzt Dr. Pay Wiemer seine Sprechstunde. In dieser Woche geht es um Thema Ohrengesundheit.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2013 | 03:02 Uhr

Kopfschütteln und Ohrkratzen sind bei Hund und Katze häufig erste Anzeichen für eine Erkrankung der Gehörgänge, welche ein Tierbesitzer nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, da diese unbehandelt oder verschleppt zu weiteren Erkrankungen führen können. Dem Tierarzt reicht meist ein kurzer Blick mit dem Ohrenspiegel, um das Problem zu identifizieren. Die häufigste Ursache für eine Erkrankung der äußeren Gehörgängen sind Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Parasiten.
Aber auch Fremdkörper wie Gräser, Insektenstiche, allergische Reaktionen oder Zubildungen in Form von Zysten und Tumoren können zu erheblichen Einschränkungen in und am Ohr führen. Bei Ohrerkrankungen, die heftiges Kopfschütteln hervorrufen, besteht außerdem die Gefahr, dass es zu einer Zerreißung von Blutgefäßen in der Unterhaut der Ohrmuschel kommt. Diese führt dann nicht selten zur der Ausbildung eines Blutschwammes, dem so genannten "Othämatom" oder "Blutohr", welches ebenfalls behandelt werden muss, um mögliche chronische Schmerzen am Ohr zu vermeiden.

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