Hund ist Trumpf : Chef darf Arbeitszeit nicht willkürlich ändern

Avatar_shz von 08. September 2021, 14:30 Uhr

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Einem Hund ist nicht zuzumuten, mehr als sieben Stunden alleine zu Hause zu bleiben. Das hat ein Gericht entschieden und damit die Änderung der Arbeitszeiten eines Arbeitnehmers für nichtig erklärt.
Einem Hund ist nicht zuzumuten, mehr als sieben Stunden alleine zu Hause zu bleiben. Das hat ein Gericht entschieden und damit die Änderung der Arbeitszeiten eines Arbeitnehmers für nichtig erklärt.

Bei der Änderung der Arbeitszeit eines Mitarbeiters muss ein Arbeitgeber Rücksicht auf dessen Interessen nehmen. Kann zum Beispiel ein Hund nicht mehr versorgt werden, ist das ein gewichtiger Grund.

Hagen/Düsseldorf | Ein Arbeitgeber kann die Arbeitszeiten seiner Beschäftigten ändern. Dabei muss er aber in angemessener Weise die Interessen des Arbeitnehmers berücksichtigen. Stehen triftige Gründe entgegen, muss der Mitarbeiter die Umstellung nicht akzeptieren. Ein Haustier ist ein solcher Grund. So hat das Arbeitsgericht Hagen (AZ: 4 Ca 1688/20) einem Teilzeitbe...

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