Schirme und böse Blicke: Italiener sind oft abergläubisch

 Ein zum Trocknen aufgespannter Regenschirm verheißt Unglück, glauben viele Italiener. Foto: Federico Gambarini
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Ein zum Trocknen aufgespannter Regenschirm verheißt Unglück, glauben viele Italiener. Foto: Federico Gambarini

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Schwarze Katze oder zerbrochener Spiegel: In Deutschland gibt es viele Beispiele für Aberglauben. Getoppt wird das aber noch von den Italienern, bei denen solche Traditionen oft nach wie vor ausgesprochen lebendig sind.

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29. Mai 2013, 05:33 Uhr

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Schwarze Katze oder zerbrochener Spiegel: In Deutschland gibt es viele Beispiele für Aberglauben. Getoppt wird das aber noch von den Italienern, bei denen solche Traditionen oft nach wie vor ausgesprochen lebendig sind.

Italienier neigen zum Aberglauben. «In Italien gibt es noch viele abergläubische Bräuche», erklärt eine Sprecherin des Italienischen Fremdenverkehrsamtes Enit in Frankfurt. Dazu gehört zum Beispiel, dass man keine Schuhe oder keinen Hut aufs Bett legen darf. Denn das bedeute, dass jemand in der Familie sterben wird.

Schirme dürfen nach dem Spaziergang im Regen keinesfalls aufgespannt stehen bleiben - auch das bringt sonst Unglück. Einen bösen Blick wehrt man mit den Fingern ab: Zeigefinger und kleiner Finger sind dabei gespreizt und zeigen nach unten. Und während in Deutschland die Zahl 13 für Unglück steht, ist es in Italien die 17.

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