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Nachbeben in Neuseeland möglich - Wie Urlauber richtig reagieren

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Berlin (dpa/tmn) - Ein heftiges Erdbeben hat in Neuseeland Angst und Schrecken verbreitet. Nach ersten Angaben kam aber niemand zu Schaden. Das Epizentrum lag auf der Südinsel, 75 Kilometer südwestlich von Wellington. Urlauber müssen mit Nachbeben rechnen.

Berlin (dpa/tmn) - Ein heftiges Erdbeben hat in Neuseeland Angst und Schrecken verbreitet. Nach ersten Angaben kam aber niemand zu Schaden. Das Epizentrum lag auf der Südinsel, 75 Kilometer südwestlich von Wellington. Urlauber müssen mit Nachbeben rechnen.

Nach schweren Erdbeben im Juli müssen Touristen in Neuseeland derzeit immer wieder mit Nachbeben rechnen. Darauf weist das Auswärtige Amt in seinen Sicherheitshinweisen hin. Am Freitag (16. August) erschütterte ein starkes Erdbeben die Hauptstadt Wellington und weite Teile Zentralneuseelands. Reisende sollten sich mit den Verhaltensregeln vertraut machen, die die neuseeländische Regierung zusammengestellt hat. Die Tipps finden sie in englischer Sprache unter civildefence.govt.nz.

Sobald die erste Erschütterung zu spüren ist, sei es ratsam, sich noch maximal ein paar Schritte weit zu bewegen. Jeder sollte sich dann möglichst schnell auf den Boden legen, mit etwas abdecken, etwa einer Jacke oder einer Decke, und in dieser Position verharren. Wer während des Bebens in einem Fahrstuhl steht, sollte sich genauso verhalten, den Lift aber - wenn möglich - schnell verlassen, sobald die Erschütterung aufhört.

Wer sich draußen aufhält, sollte einige Schritte von Gebäuden, Bäumen, Straßenlaternen und Hochspannungsleitungen weggehen und sich erst dann auf den Boden legen. Autofahrer halten auf einer möglichst freien Fläche und bleiben angeschnallt sitzen. Am Strand oder an der Küste sollten sich Urlauber ebenfalls auf den Boden legen. Ist das Beben vorbei, entfernen sie sich am besten möglichst weit vom Wasser und suchen eine Anhöhe - denn es könnte ein Tsunami folgen.

Auswärtiges Amt zu Neuseeland

Verhaltensregeln bei Erdbeben (engl.)

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erstellt am 16.Aug.2013 | 03:44 Uhr

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