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Tourismus : Freiheitsstatue und Grand Canyon öffnen vorübergehend wieder

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In den USA öffnen trotz des bundesweiten «Shutdowns» einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten vorübergehend wieder für Touristen. Die Bundesstaaten springen ein - zu einem hohen Preis.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2013 | 14:16 Uhr

Die Zwangspause für viele Sehenswürdigkeiten ist vorüber. Wieder geöffnet sind die Freiheitsstatue in New York, der Grand Canyon in Arizona und der Mount Rushmore in South Dakota. Der Park mit den gewaltigen Steinreliefs von vier ehemaligen US-Präsidenten ist nach Angaben des US-Innenministeriums seit Montag wieder zu besichten, Lady Liberty und der Grand Canyon seit Samstag (12. Oktober).

Weil sich die Mitglieder des Kongresses nicht auf einen Haushalt einigen können, sind seit Anfang Oktober zahlreiche Einrichtungen des Bundes geschlossen - darunter sämtliche Nationalparks und viele Museen der USA.

Weil dies große Einschränkungen für den Tourismus bedeutet, haben einige Bundesstaaten beschlossen, ihre Attraktionen auf eigene Kosten wieder zu öffnen. Das gilt etwa für viele Einrichtungen in Utah, die nach Angaben des Tourismusbüros seit Samstag wieder zugänglich sind. Dazu zählen die fünf Nationalparks Arches, Bryce Canyon, Canyonlands, Capitol Reef und Zion sowie die Gedenkstätten und Schutzgebiete Cedar Breaks, Glen Canyon und Natural Bridges.

Die Kosten für die vorübergehenden Wiedereröffnungen sind enorm: New York zum Beispiel bezahlt für die Freiheitsstatue 61 600 Dollar (45 400 Euro) pro Tag.

Deshalb machen die Bundesstaaten die Parks und Monumente vorerst nur für einige Tage zugänglich. Die Freiheitsstatue und der Grand Canyon seien zunächst bis zum 18. Oktober offen, teilt der National Park Service mit. Mount Rushmore öffnet nach Angaben des US-Innenministeriums bis zum 23. Oktober. Utah lässt bis zum 20. Oktober wieder Gäste in die Parks und zu den Gedenkstätten.

Freiheitsstatue

Gran Canyon

Mount Rushmore

Nationalparks und Gedenkstätten in Utah

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