Anzeige: Touristen-Information Plau am See : Einmal drum herum und mittendrin

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Der Plauer See ist das perfekte Ausflugsziel für die kommenden Frühlingstage und besticht mit einer Kombination aus Naturerlebnis, Museen und beschaulichem Fachwerk.

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14. März 2022, 00:01 Uhr

Es ist ein perfekter Tag für einen Ausflug. Mein Ziel? Plau am See. Wer nach einem Urlaubsparadies sucht, soll hier genau richtig sein und ich möchte mich an diesem Tag selbst davon überzeugen. Auf dem Weg strahlt schon am frühen Morgen die Sonne, der Wetterbericht verspricht Wetter wie aus dem Bilderbuch. 

In Plau führt mein Weg mich logischerweise zur ersten Anlaufstelle für jeden Touristen, egal, ob er nur einen Tag oder eine Woche in der Gegend ist. Die Touristen-Information steht jedem offen, der noch Empfehlungen sucht, was er denn so alles rund um den Plauer See erleben und erkunden kann.

Dort werde ich von den Mitarbeiterinnen mit allem ausgestattet, was man braucht. Allem voran mit der Kurkarte, die jeder Tourist nach Entrichtung der Kurtaxe bekommt und die mir die kostenfreie Nutzung eines der beliebtesten Angebote für Ausflügler ermöglicht. Der Rundbus Plauer See. Mit dem passenden Fahrplan und einer Karte aller Haltestellen merke ich schnell, wie viele Möglichkeiten sich einem hier bieten. Egal, ob man in Ruhe Natur genießen oder etwas mit der ganzen Familie erleben möchte, für jeden scheint etwas dabei zu sein. So schnell sollte also niemandem langweilig werden.

Ich packe mir die Tasche voll mit allerlei Flyern und lasse mir von den zuvorkommenden Damen verraten, dass sie vor allem den Bärenwald Müritz, aber auch einen ausgedehnten Besuch in Malchow empfehlen. In Plau selbst solle ich mir vor allem einmal die frisch sanierte St. Marien Kirche anschauen.

Bepackt mit Ideen und Kamera mache ich mich auf den Weg. Zuerst soll es zur Haltestelle des Rundbusses gehen.

Los geht es zur See-Umrundung

Dank der Karte und der Empfehlung aus der Touristeninformation ist der Weg schnell gefunden. Den Weg entlang neben einer Siedlung Ferienhäuser sehe ich von weitem schon ein kleines rotes Schild, beim Näherkommen erkenne ich den Schriftzug “Rundbus”.

Der Weg zur Haltestelle des Rundbusses ist gut ausgeschildert.
Furmanski

Der Weg zur Haltestelle des Rundbusses ist gut ausgeschildert.

Mit 23 Haltemöglichkeiten lässt es sich hiermit einmal um den ganzen See fahren. Entweder man nutzt den Bus um zu einer bestimmten Attraktion zu kommen oder lässt sich zwei Stunden durch den Audioguide die schöne Gegend näherbringen. Wie ich mir habe sagen lassen, soll die Gegend ein wahres Paradies für Wanderer und Fahrradfahrer sein. Viele wunderschöne Wälder und natürlich der Plauer See, der vor allem bei so schönem Wetter wie an diesem Tag zum Entspannen einlädt. So könnte ich den Vormittag aber auch in der Imkerei verbringen oder im Agroneum in Alt Schwerin. Von einem Besuch mit der Familie vor einigen Jahren weiß ich noch, dass vor allem Landwirtschaftsbegeisterte hier vieles entdecken können. 

Zwischenstop in Malchow

Auch auf der Strecke des Rundbusses liegt Malchow. Die kleine Inselstadt ist vor allem bekannt für sein wunderschönes Kloster. Die Altstadt des beschaulichen Örtchens liegt auf einer kleinen Insel und kann zur einen Seite über die Drehbrücke erreicht werden, zur anderen Seite verbindet der Erddamm den kleinen Stadtteil mit dem Festland. Als Luftkurort lädt der Ort zum entspannen, schlendern und Seele baumeln lassen ein.

In Malchow lässt es sich mit Blick auf das glänzende Wasser entspannen.
Furmanski

In Malchow lässt es sich mit Blick auf das glänzende Wasser entspannen.

Hier wird Kultur groß geschrieben. Die Auswahl an Museen in der Stadt ist beeindruckend. Da ist die schwierigste Frage, wo man denn anfangen soll. 

Im Kunstmuseum auf dem Klostergelände gibt es Werke lokaler Künstler zu bestaunen. Nicht weit entfernt werden Musikbegeisterte im Orgelmuseum ganz auf ihre Kosten kommen. Regelmäßig kann man hier nicht nur gucken, sondern auch hören, wie die verschiedenen Modelle den Innenraum des Klosters mit allerlei Melodien erfüllen. Während der Urlaubssaison werden die imposanten Instrumente jeden Donnerstag und Sonntag zum Klingen gebracht. 

Erwachsene können vielleicht im DDR-Museum in so mancher Erinnerung schwelgen und den Kindern oder Enkeln einmal zeigen, wie viel sich doch in den letzten Jahrzehnten so verändert hat. 

Ein bisschen kurios wird es dann im Kuriositätenmuseum “Kiek in un wunner di”. Hier ist der Name Programm. So mancher Alltagsgegenstand aus dem vergangenen Jahrhundert kommt unsereins doch sehr seltsam vor. Wer weiß denn bitte schon noch, was ein Tefifon ist oder wie es überhaupt aussieht? 

Man kann sich also einige Tage damit vertreiben, dort die Ausstellungen zu bewundern. 

Aktivitäten für die ganze Familie

Kurz frage ich mich, was es denn außer Museen noch gibt. Schnell finde ich eine Antwort, die mich tatsächlich ein wenig verwundert. Malchow besitzt eine ganzjährig nutzbare Eishalle. Eishallen findet man in der Gegend nicht häufig, aber eines steht für mich fest. So ein kleiner Ausflug aufs Eis scheint mir doch eine gute Abwechslung zur Kultur. Meine Zeit ist knapp, doch schon als Kind hatte ich viel zu viel Spaß auf dem Eis, sodass es mich auch dieses Mal anlockt und ich beschließe, ein paar Runden auf den Schlittschuhen zu drehen. Im Sommer wird hier ein künstliches Eis auf der Fläche verteilt. Zunächst bin ich skeptisch, aber schon nach meiner ersten Runde merke ich, dass es eigentlich gar keinen Unterschied macht. Wenn man erst einmal sicher vorankommt, dann läuft es sich wirklich gut. Nach ein paar Runden komme ich wieder vom Eis und gehe zurück zur Haltestelle vom Rundbus.

Besondere Highlights für Familien sind natürlich der Affenwald mit Sommerrodelbahn und der Bärenwald, nur wenige Kilometer weiter. Auf der Fahrt mit dem Rundbus begegne ich einem Jungen mit seinem Vater, die stolz berichten, wie viele Bären sie gesehen haben. Ich werde neugierig, denn Bären sind schließlich tolle Tiere, doch leider reicht meine Zeit nicht, um einen ausgiebigen Rundgang dort zu unternehmen. Jedoch haben wir Glück und können auf der Weiterfahrt durch den Zaun einen Bären sehen, der gerade freudig seine Pflegerinnen begrüßt und sein Mittagessen erwartet.

Auf der kompletten Fahrt fällt mir eines auf. Rund um den Plauer See gibt es unfassbar schöne Wälder, die einfach dazu einladen, stundenlang durch die Natur zu streifen. Immer wieder weisen Schilder auf Campingplätze hin und einem wird schnell bewusst, was viele Leute hierher verschlägt.

Altstadtcharme in Plau am See

Nach ziemlich genau zwei Stunden steige ich aus dem Rundbus, zurück in Plau. 

Mein Weg führt mich zunächst zurück zur Hubbrücke. Die über 100 Jahre alte Konstruktion über der Elde ist von den Cafès und Restaurants in den Straßen gut zu sehen und lädt bei gutem Wetter zum Verweilen ein. 

Die Hubbrücke im Herzen der Kleinstadt, umringt von kleinen Cafés und Restaurants.
Furmanski

Die Hubbrücke im Herzen der Kleinstadt, umringt von kleinen Cafés und Restaurants.

Ich schlendere ein wenig durch die Straßen und Gassen. Wie viele Kleinstädte in der Region bezaubert auch diese mit ihrem Altstadtcharakter. Kleine Häuser, ab und an kann man durch eine Gittertür in einen Innenhof schauen. Immer wieder finde ich mich vor einem kleinen Fachwerkhaus wieder. Hier treffen die Gemütlichkeit einer beschaulichen Innenstadt auf den leicht maritimen Flair, der durch die Elde und die Lage direkt am See hervorgerufen wird. Auf meinem Weg sehe ich über die Dächer der Häuser hinweg auch schon das Herzstück Plaus.

Der Turm der Plauer Stadtkirche St. Marien ragt über dem Ort und ich bahne mir meinen Weg durch die Straßen zu dem alten Backsteingebäude. Das etwa 800 Jahre alte Bauwerk ragt in der Plauer Mitte auf. Der Bau beeindruckt nicht nur von außen mit seiner Größe, sondern auch von Innen. In den letzten Jahren wurde die Kirche immer Stück für Stück saniert und die letzten Arbeiten 2021 abgeschlossen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Besonders beeindruckend finde ich die Kronleuchter über dem Mittelgang im Kirchenschiff, der zum Altar führt. In der Sakristei findet man einen geschnitzten Altar und wird von der Handarbeit beeindruckt, die dieses dreiteilige Kunstwerk erschaffen haben. Mit dem vergoldeten Hintergrund findet sich hier ein wahres Schmuckstück.

Die frisch sanierte St. Marien Kirche überragt so manches Gebäude in Plau am See.
Furmanski

Die frisch sanierte St. Marien Kirche überragt so manches Gebäude in Plau am See.

Der Ort hat aber natürlich auch einiges mehr zu bieten. Auf meinem Weg konnte ich schon einen Blick auf die Hühnerleiter und das wunderschöne Rathaus mit emporrankendem Wein werfen. Auch ein kurzer Abstecher zum Burgturm stand auf der Liste, für die dazugehörige Ausstellung war es leider etwas spät, da es schon bald Zeit wurde, zu fahren.  

Der kleine Leuchtturm am Ende des Stegs hinaus auf den Plauer See bietet einen wunderschönen Ausblick.
Furmanski

Der kleine Leuchtturm am Ende des Stegs hinaus auf den Plauer See bietet einen wunderschönen Ausblick.

Als vorletztes Ziel nehme ich mir vor, noch bis zum Leuchtturm zu gehen. Entlang der Promenade lässt es sich wunderbar schlendern und auf den See schauen, kleine Boote beobachten, die sich zu einer kleinen Ausfahrt bereit machen und einfach das wunderbare Wetter genießen. Hier vergisst man immer wieder, dass man sich nicht am Meer, sondern mitten in Mecklenburg-Vorpommern befindet. Möwen fliegen vor mir her in Richtung Leuchtturm, wo man sich auf eine Bank setzen und die Aussicht genießen kann. In der Sonne des Nachmittags sieht man überall auf den Balkonen der Ferienanlage und den kleinen Booten am Steg Leute entspannen und erzählen. Auf einem Boot wird zum Geburtstag angestoßen. 

Man kann kaum anders, als die Seele baumeln zu lassen.

Touristen-Information Plau am See

 

Haus des Gastes
Burgplatz 2 , 19395 Plau am See

Telefon:  +49 (0)38735 45678 
E-Mail:    info@plau-am-see.de

Web: www.mueritz-plus.1000seen.de

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