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Sicher im Urlaub : Das Urlaubsportemonnaie packen - was gehört rein und was nicht? Fünf Tipps

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Wer in den Urlaub fährt, sollte sein Portemonnaie mit Bedacht packen - und sich zum Beispiel auf den Verlust oder Diebstahl von Karten vorbereiten.

Wenn Sommerurlaub und Kofferpacken anstehen, dürfen manche Dinge im Reisegepäck nicht fehlen: Ausweis, Sonnenschutz, Versichertenkarte, Reiseapotheke und Akku-Ladegeräte habe die meisten im Urlaub immer dabei. Doch auch die Reisekasse muss geplant werden, um am Urlaubsort möglichst günstig und sicher bezahlen zu können. Der Bundesverband der Banken gibt fünf Tipps, wie das Urlaubsportemonnaie ausgestattet sein sollte.
 

Tipp eins: Nur so viel Bargeld wie nötig mitnehmen.

Ist das Bargeld aus dem Portemonnaie erst einmal gestohlen, ist es endgültig weg und kann nicht ersetzt werden – zumindest solange das Geld nicht von einem ehrlichen Finder gefunden und dem rechtmäßigen Besitzer übergeben wird. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte darum nur so viel Bargeld bei sich führen wie erforderlich.
 

Tipp zwei: Sperrnummern notieren.

Wer nach einem Diebstahl oder Verlust ohne seine Bank- und Kreditkarten dasteht, sollte diese sofort sperren lassen, um Schadensbegrenzung zu betreiben. Unerlässlich ist es darum, sich die Sperrnummern (s. Tipp drei), am besten zusammen mit den Kontodaten (ohne Pin!), zu notieren – und zwar auf einem Zettel, der nicht neben den Karten im Portemonnaie verstaut wird.
 

Tipp drei: die App „Reise + Geld“

Die kostenlose App „Reise + Geld“ des Bankenverbandes enthält die gängigsten Sperr-Notrufe als Click-to-Call, wie zum Beispiel die zentrale Sperrhotline (+49) 116 116 und den automatisierten Sperrdienst für Debitkarten (01805 021021). Für Kreditkarten gelten zum Teil abweichende Sperrnummern und auch bei Girocards sollten man bevorzugt die Sperrnummer der Heimbank nutzen, die auf der Rückseite der jeweiligen Karte oder im Kartenvertrag angegeben ist. App-Nutzer können diese Nummern auch selbst in der App abspeichern.
 

Tipp vier: Mix aus Bargeld und Bank- oder Kreditkarte mitnehmen.

Wer sowohl eine begrenzte Menge an Bargeld als auch Bank- oder Kreditkarten im Urlaub dabei hat, ist unterwegs gut versorgt. Geld abheben und bezahlen ist mit einer Girocard mit Maestro-Logo oder einer Kreditkarte fast überall auf der Welt möglich. Bankkarten mit V-Pay-Logo sind innerhalb Europas einsetzbar sowie in Israel und einigen Regionen der Türkei.
 

Tipp fünf: mögliche Limits prüfen.

Manchmal empfiehlt es sich, die eigene Bank vor Reiseantritt zu fragen, ob man im gewählten Urlaubsland ein Auslandslimit für Bargeldauszahlungen hat. Dies kann aus Sicherheitsgründen der Fall sein. Für die Dauer des Auslandsaufenthaltes kann die Karte bei der jeweiligen Heimbank freigeschaltet werden.

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erstellt am 28.Jul.2017 | 04:50 Uhr

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