Anzeige : Profitänzerin Edvardsson beim sh:z DamplandTALK: Von sozialen Projekten und dem Playboy

Isabel Edvardsson kann nicht nur tanzen und sieht gut aus, sondern sie setzt sich auch noch für andere ein und ist sympathisch.

Isabel Edvardsson kann nicht nur tanzen und sieht gut aus, sondern sie setzt sich auch noch für andere ein und ist sympathisch.

Im ganz kleinen und persönlichen Rahmen erzählte die schwedische Tänzerin und Tanzlehrerin Isabel Edvardsson mehr von sich.

schoppmeier_jule-.jpg von
23. Oktober 2020, 12:47 Uhr

Ostsee Resort Damp | Huch, das wurde aber ganz schön privat am Donnerstagabend in der Bar „Havna“ im Ostsee Resort Damp: Isabel Edvardsson verstand es, im Gespräch mit Moderator York Lange locker von einem thematischen Ufer zum anderen zu wechseln, ohne dabei ins Schwimmen zu geraten.

Die Gäste lauschten gespannt einem unterhaltsamen Wechsel zwischen ernsten Themen und anderen, die ein Augenzwinkern herausfordern. So ging es mit guter Laune bei alkoholfreiem Bier mal um Edvardssons karitative Arbeit, ihre Leidenschaft fürs Tanzen und um hüllenlose Fotoshootings für den Playboy – mitten in Schleswig-Holstein. Dabei verriet sie das ein oder andere Geheimnis.

Isabel Edvardsson beim sh:z DamplandTALK: das Video zur Sendung

 

Sie setzt sich mit ihrem Gesicht für andere ein: Isabel Edvardsson unterstützt das Kinderhospiz „Sternenbrücke“, ist Botschafterin für die Stiftung „Mittagskinder“ für sozial benachteiligte Kinder und auch neuerdings für das Projekt „Dunkelziffer“ gegen sexuelle Gewalt. Sie sagt:

Man hat die Möglichkeit, eine Stimme zu geben und dafür muss man echt dankbar sein! Isabel Edvardsson, Tänzerin, Tanzlehrerin

Sie sieht sich als prominente Frau in der Verantwortung, ihre Stimme einzusetzen und möchte damit „etwas zurückgeben“. Mitunter auch aus Dankbarkeit, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Deshalb ruft sie auch beim DamplandTALK dazu auf, es ihr gleich zu tun: „Wer ein bisschen was übrig hat, der darf gerne dorthin spenden!“

Die Einstellung, dass sie ihre Stimme für andere erheben will, habe sich mit Mitte 20 entwickelt: „Mit 18, 20 Jahren zählten vor allem Sport und Tanzen, aber je öfter man in Kontakt mit Kindern ist, die vielleicht Schwierigkeiten haben, desto mehr möchte man unterstützen“, so Edvardsson. Mit ihren Tanzschulen in Hamburg und Ahrensburg organisiert die selbstständige Tanzlehrerin regelmäßig Projekte, um Spenden für soziale Projekte zu sammeln.

Lieber Tänzerin als Jurorin

„Tanzen ist mein Leben!“, sagt die gebürtige Schwedin und lacht. So wirbelte sie bei der bekannten RTL-Show „Let's Dance“ nicht nur erfolgreich übers Parkett, sondern saß auch schon in der Jury. Sie verrät, wie schwierig diese Rolle für sie war. Was Llambi mit seiner strengen Art und scharfen Kritik Jahr für Jahr verkörpert, fällt der empathischen Tänzerin nämlich schwer:

Das war wahnsinnig schwer, man leidet da so mit! Isabel Edvardsson, Tänzerin, Tanzlehrerin

Wenn die Kandidaten vor Anstrengung und Verzweiflung weinten, dann sei Kritik üben besonders schwer. Denn wie es sich anfühlt, für den perfekten Auftritt Tränen zu vergießen und Blut und Wasser zu schwitzen, das ist ihr nur allzu gut bekannt. Trotzdem – auch wenn sie sich selbst in der Rolle als leidenschaftliche Profitänzerin wohler fühlt, ist Juror Joachim Llambi kein rotes Tuch für sie. Im Gegenteil, sie kennt ihn seit ihrem ersten Jahr in Deutschland und ist gut mit ihm befreundet.

Bodenständig ist sie auch: Vielseitigkeit ist zwar gut, aber man muss auch nicht alles können, findet Edvardsson. In ihren Tanzschulen bietet sie neben Paartanz auch Jumpstyle oder HipHop an. Diese Kurse leitet dann aber ein Mitarbeiter von ihr. „Jumpstyle ist mir viel zu anstrengend“, verrät sie lachend.

Rumba oder Tango gehören dagegen zu den Lieblingstänzen der Wahlhamburgerin. Dort lebt sie übrigens zusammen mit ihrem Mann Marcus Weiß, der ebenfalls Profitänzer ist und mit Edvardsson gemeinsam 2007 die Deutsche Meisterschaft im Standard gewann. Während Moderator York Lange sich noch unsicher ist, ob Rumba und Tango die idealen Tänze für seinen „alten und geschundenen“ Körper sind, beruhigt Edvardsson ihn: „Da schieb' ich dich schon“. Mit entsprechender körperlicher Flexibilität könne eine Profitänzerin es so aussehen lassen, als könne und würde der Mann führen, erklärt sie. Der Spruch heimst ihr ein 1:0 gegen den Moderator ein, pure Frauenpower.

Kann der Mann nicht tanzen, kann eine Profitänzerin es so aussehen lassen, erklärt Isabel Edvardsson in Damp.
Jule-Marie Schoppmeier

Kann der Mann nicht tanzen, kann eine Profitänzerin es durchaus so aussehen lassen, erklärt Isabel Edvardsson in Damp.

York Lange rettet wenig später aber doch noch seine Ehre, indem er einen Deal vorschlägt: 500 Euro spendet er für Edvardssons soziale Projekte und bekommt dafür einen Tanzkurs in Hamburg. Ob das nun mit einem Fußballgewinn der schwedischen Nationalmannschaft gegen die deutsche zusammenhängt oder nicht – hiermit, York, bist du festgenagelt! Wir sind gespannt auf die angekündigte Hebefigur.

Challenge quer durchs Hotel

Die DamplandTALK-Challenge fand bereits ein paar Stunden vor dem TALK statt und wird nun über einen Bildschirm eingeblendet. Die Aufgabe: In fünf Minuten sollen York Lange und Isabel Edvardsson je in einem Hotelzimmer des brandneuen Wikingerhotels „Midgard“ Fehler finden und die Betten fachgerecht beziehen. Dabei verrät die gebürtige Schwedin: „Bei uns zuhause macht immer mein Mann die Betten!“, schlägt sich dann aber doch sehr gut.

Fertig werden beide nicht mit der Aufgabe, das Ergebnis bleibt unentschieden. Da Moderator York Lange allerdings weiter fortgeschritten mit dem Beziehen des Bettes war, gönnt Edvardsson ihm großzügig den „eigentlichen Sieg“, bevor es schließlich an eingemachtere Themen geht.

Bei einem Getränk aufs Haus lauschten die DamplandTALK-Gäste andächtig.
Jule-Marie Schoppmeier

Bei einem Getränk aufs Haus lauschten die DamplandTALK-Gäste andächtig.

Hüllenlos in Timmendorf

Für den Playboy zog sich die erfolgreiche Isabel Edvardsson mitten in Schleswig-Holstein aus. Das erste Mal am Timmendorfer Strand und in Großensee, das zweite Mal in Südafrika. „Solche Zeitschriften gibt es in Schweden nicht!“ – als sie mit etwa 23 Jahren ihre erste Anfrage für den Playboy bekam, musste sie sich erst einmal über das Format klar werden, verrät sie. Das Eis war dann aber schnell gebrochen. Sieht doch ganz nett aus, das kann man doch mal machen, dachte sie sich. Gesagt, getan.

Dass es ein drittes Shooting im Ostsee Resort Damp gibt, hält sie jedenfalls nicht für ausgeschlossen – im nächsten Leben. Oder: „Wenn noch zwei Lockdowns kommen und die Tanzschule nicht mehr läuft, wer weiß?!“, entgegnet Edvardsson lachend.

Spaß beiseite – für die Zukunft plant sie, weiterhin Tanzlehrerin zu sein. Und wenn Corona wieder vorbei ist? Dann freut sie sich endlich wieder auf richtige Tanzpartys. Damit spricht die lebensfrohe Edvardsson wahrscheinlich vielen aus der Seele.

Alle Folgen und Berichte des sh:z DamplandTALKs sind unter shz.de/damplandtalk zu finden. Darunter Sky du Mont, Wolfgang Kubicki, Marek Erhardt, Fynn Kliemann, Motsi Mabuse, Cornelia Poletto, Andreas Altenburg und viele mehr.

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