Anzeige : Mit Video: sh:z DamplandTALK mit Nova Meierhenrich

In der Damper Hammerburg stand die Schauspielerin, Moderatorin und Autorin Nova Meierhenrich Moderator York Lange Rede und Antwort im Dampland Talk.

In der Damper Hammerburg stand die Schauspielerin, Moderatorin und Autorin Nova Meierhenrich Moderator York Lange Rede und Antwort im Dampland Talk.

Eine Frau, viele Gesichter, immer 100 Prozent: Nova Meierhenrich zu Gast im Ostsee Resort Damp

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26. September 2019, 22:11 Uhr

Damp | Gesehen und von ihr gehört hat schon jeder, egal ob als Moderatorin, als Schauspielern oder als Autorin. Mit Nova Meierhenrich (45) stand Donnerstagabend erstmals eine Frau im sh:z Dampland-Talk Rede und Antwort. Und sie hatte viel zu erzählen, von einem bewegten Leben  mit Höhen und Tiefen, mit viel Begeisterung und Energie, nie aufzugeben, immer wieder einen Weg zu finden.

 

Festlegen, was sie lieber mache – schauspielern oder moderieren – das könne sie nicht, verriet sie Dampland-Talk-Moderator York Lange  in der Hammaburg im Ostsee Resort Damp. Beim Schauspiel müsse sie die Kamera ignorieren und gebe die Nova in der Garderobe ab, beim moderieren suche sie die Kamera und bringe sich ein. Die Arbeitsschwerpunkte verschöben sich ständig, „festschrauben“ auf eine beständige Sache gehe nicht.

Moderator York Lange begrüßt Nova Meierhenrich in der Hammaburg im Ostsee Resort Damp.
Dirk Steinnmetz

Moderator York Lange begrüßt Nova Meierhenrich in der Hammaburg im Ostsee Resort Damp.

 

So begann ihre Karriere beim Jugendmagazin  „Was ihr wollt“ beim MDR, es folgten unter anderem „Bravo-TV“ bei RTL II,  zahlreiche Formate bei VIVA bis hin zu zwei Jahren Moderation von „Prominent“ bei VOX in 2017 und 2018. Unzählige  Großveranstaltungen und Galas moderierte sie und war parallel in vielen TV-Produktionen, Filmen und im Kino zu sehen.

„lieber nackt als im Pelz“

Abschalten und entspannen, das könne sie am Meer und am Wasser. Ein Grund, warum sie 2006 nach Hamburg zog. „Auf die Elbe schauen, das ist Meditation“, verriet sie den knapp 20 Gästen, die die exklusiven Karten für den Talk gewonnen hatten.

Doch Nova Meierhenrich ist mehr. Ihre Kraft schenkt sie Charity-Organisationen wie PETA, WDCS, SOS-Kinderdörfer und Mc Donalds Kinderhilfe.  Für PETA ließ sie unter dem Motto „lieber Nackt als im Pelz“ die Hüllen fallen. 

Besonders ans Herz gewachsen sind ihr die „Herzpiraten“, ihr eigener Verein. „Ich weiß, wie es für Kinder ist, im Krankenhaus zu sein“, erzählt sie.

„Sehr sympatisch und nett“, sagte Zuschauerin  Kerstin Bruna, die sich mit  Nova Meierhenrich (l.) von ihrer Freundin Martina Grunwald nach dem Talk fotografieren ließ. 
Dirk Steinmetz

„Sehr sympatisch und nett“, sagte Zuschauerin  Kerstin Bruna, die sich mit  Nova Meierhenrich (l.) von ihrer Freundin Martina Grunwald nach dem Talk fotografieren ließ.

 

Ihnen fehlen Freundschaften, Gemeinschaft und sie seien immer außerhalb. Der Verein, mitgegründet von dem Arzt und Segler Malte Kamrath, bringt herzkranke Kinder aufs Wasser zum  Segeln.

Für andere herzkranke Kinder ermöglicht der Verein die Anschaffung von Hilfsmitteln wie beispielsweise eines „Avatars“, der für die Kinder in die Schule geht.  Bisher wurde für ein Kind in Hamburg ein Avatar angeschafft. Es ist der erste in der Hansestadt überhaupt.

Ihre Motivation

Über moderne Kommunikationsmittel  können die Mitschüler mit dem Kind im Krankenhaus über den Avatar kommunizieren, es ist immer dabei und kann sich selber auch am Unterricht beteiligen. „Kranke Kinder aus der Isolation holen macht mich glücklich“, sagt eine strahlende Nova Meierhenrich.

Keine Chance für Moderator York Lange. In der traditionellen Challenge, diesmal galt es ein Dessert anzurichten, siegte Talkgast Nova Meierhenrich souverän.
Michael Kuhr

Keine Chance für Moderator York Lange. In der traditionellen Challenge, diesmal galt es ein Dessert anzurichten, siegte Talkgast Nova Meierhenrich souverän.

 

Nicht immer konnte sie so strahlen. In ihrem Buch „Wenn Liebe nicht mehr reicht“, hat sie 2018  über die schwere  Depression ihres Vaters geschrieben. Er war 2011 durch eigene Hand gestorben. Lange hatte sie sich gesträubt über das Thema in der Öffentlichkeit zu reden, vor allem zum Schutz für ihre Familie.

 „Man muss das Stigma von der Krankheit entfernen“

Als es dann nach einem Jahr bekannt wurde,  begann eine schlimme Zeit für sie, erinnert sie sich. „Man war so hilflos.“ Interviews lehnte sie ab, es ging außerhalb der Familie niemanden was an.

Erst einige Jahre später willigte sie ein, bei „Reinhold Beckmann trifft...“ über die Krankheit ihres Vaters zu sprechen. Nach der Sendung erhielt sie gut 1000 E-Mails, in denen ihr gedankt wurde, dass endlich mal offen über die Krankheit Depression gesprochen wurde.

Sie hatte etwas angestoßen. „Man muss das Stigma von der Krankheit entfernen“, so Meierhenrich. Und so ist ihr Buch über ihren Vater, die Familie und die Krankheit, die den Betroffenen „entführt“, auch ein Ratgeber mit Adressen und Hilfen, damit keiner allein bleiben muss mit der Erkrankung von Partnern, Eltern und Freunden

Weiterlesen: Hier gibt es alle Folgen vom sh:z DamplandTALK.

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