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Beim Wildcampen müssen Regeln befolgt werden

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erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Berlin /Flora. /Fauna:/Grundstücksbesitzer:/Abstand: /Abfall:/Acker:/NATURSCHUTZGEBIETE:/FEUER:/WEGE: | In Finnland, Norwegen und Schweden dürfen Camper laut Gesetz ihr Zelt überall zum Übernachten aufschlagen. Das sogenannte Jedermannsrecht habe aber seine Grenzen, warnen die Botschaften und Umweltschützer der drei Länder. Die Norwegische Botschaft etwa hat einen Guide zusammengestellt, der so ähnlich auch in Schweden und Finnland gilt:

Rücksicht auf die Natur ist das oberste Gebot. Das bedeutet: keine frischen Zweige und Schösslinge abbrechen, keine Baumrinden anritzen, kein Holz schlagen, keine Nägel in Bäume schlagen oder Stahlseile um Stämme spannen.

Tiere sollten ihre Ruhe haben. Am wenigsten belästigen die Camper die Fauna, wenn sie keinen Lärm machen und sich von Nestern, Höhlen und anderen Tierbauten fernhalten.

Fordert der Besitzer eines Grundstücks die Camper auf, zu gehen, müssen sie weiterziehen. Private Gärten sind ohnehin tabu.

Die Camper sollten einen Abstand von mindestens 150 Metern zu Wohnhäusern wahren. Wer unsicher ist, ob er Bewohnern zu nahe kommt, fragt am besten.

Am wilden Campingplatz sollte nichts zurückbleiben - auf keinen Fall Müll.

Felder von Landwirten, bestellt oder nicht, sind tabu. Gleiches gilt für Schonungen, also Waldgebiete mit jungem Baumbestand. Zwar nicht tabu, aber möglichst zu vermeiden, ist das Betreten von Weideland. Lässt es sich nicht umgehen, müssen die Reisenden immer das Gatter hinter sich schließen.

Die in Naturschutzgebieten geltenden Regeln müssen Camper genauso respektieren, wie jeder andere Besucher. Das könnte je nach Gebiet etwa bedeuten: kein Feuer, keine Hunde, keine Beeren pflücken.

Im Wald ist Feuer ein No-Go. An anderen Stellen ist absolute Vorsicht geboten. Feuerstellen dürfen solange nicht zurückgelassen werden, bis die Glut vollständig erloschen ist.

Wer querfeldein wandert, stört möglicherweise Tiere oder Bewohner. Deshalb sollten die Wanderer auf Wegen und Pfaden bleiben. Grundsätzlich dürfen sie über alle Grundstücke laufen, auch über privaten Boden.

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