In-Mold-Modelle : Auf diese Helme ist beim Klettern Verlass

Der Helmtest der Zeitschrift «Alpin» zeigt, dass nicht jeder Helm gleich gut schützt. Nur fünf von zehn Modellen konnten überzeugen.
Der Helmtest der Zeitschrift «Alpin» zeigt, dass nicht jeder Helm gleich gut schützt. Nur fünf von zehn Modellen konnten überzeugen.

Ein Helm schützt den Kopf vor schweren Verletzungen. Auch beim Klettern sollte er daher getragen werden. Das Testlabor der Zeitschrift «Alpin» hat zehn aktuelle Modelle genauer unter die Lupe genommen.

shz.de von
13. August 2019, 13:18 Uhr

Wer auf Touren in den Bergen unterwegs ist, sollte einen Helm tragen. Allerdings schützt nicht jeder Helm gleich gut, wie ein Test der Zeitschrift «Alpin» (9/2019) zeigt. Die Experten ließen zehn Modelle in einem unabhängigen Testlabor prüfen.

Das Ergebnis: Nur fünf Modelle konnten überzeugen. Testsieger wurde der Helm Meteor von Petzl, der für 80 Euro zu haben ist. Ebenfalls überzeugend war der Helm Camp von Storm für 79,95 Euro.

Die übrigen Helme schnitten mangelhaft ab. Die Gründe dafür waren unterschiedlich. Ein Modell fiel beim Basistest durch. Hier wird die Energieabsorbtion bei einem auf den Helm fallenden Gegenstand gemessen. Andere Helme hatten Mängel an den Riemen oder Schließen, die abrissen oder zerbrachen.

Getestet wurden sogenannte In-Mold-Helme. Bei diesen Modellen wird Schaum um ein Gestell gespritzt. Der Schaum wird dann von einer Schale aus Polycarbonat geschützt. Je dicker die Schale, desto besser ist der Helm vor Dellen geschützt. Die getesteten Modelle wiegen zwischen rund 200 und 400 Gramm.

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