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Reise & Touristik

17. August 2017 | 10:14 Uhr

Folge 1 : Ankunft in Südostasien

vom

Vor der Wildnis kommt der Großstadtdschungel. Die erste Station des Borneo-Abenteuers ist die thailändische Hauptstadt Bangkok.

Bangkok, die erste Station in Südostasien, ist erreicht. Zwar ist man bereits von feuchter Tropenluft umgeben, doch erscheint das eigentliche Ziel noch weit. Die Vorstellung von Urwald und Wildnis ist in diesem Großstadtdschungel einer modernen Metropole eine Imagination, wo ständiger Lärm und Abgase einen umgeben. Ich bummele durch das chinesische Viertel mit seiner unübersehbaren Menge an Angeboten, jeder Quadratmeter scheint überhauft zu sein, und doch ähneln sich die Waren der jeweiligen Abteilungen so sehr, dass man sich unwillkürlich fragt, ob denn alles Abnehmer findet. Sehr angenehm erscheint es, dass man nicht wie auf orientalischen Basaren allerorts belästigt wird. Man ist angenehm zurückhaltend und dennoch freundlich.
Bangkok selbst ist eine flächenmäßig gewaltige Stadt, in deren Umland wahllos die Hochhäuser in den Himmel ragen, überall wird gebaut. Die übervollen Autobahnen sind teils auf Brücken verlegt, hoch über den Dächern der Stadt, vorbei an hochmodernen Hochhausfassaden, und die Stadtbahnen sind in die Erde oder als Skytrain in den Himmel gebaut. Überall nette angenehme Menschen, auf die man trifft, und es ist sauber. Nach eineinhalb Tagen Großstadt nehme ich den Bus, um durch die Malakkahalbinsel an die malaysische Grenze zu gelangen. Eine Fahrt von 1500 Kilometer zeigt die ungeheuren Weiten, die allein nur Thailand schon aufzuweisen hat. Aber damit rückt Borneo nun eindeutig näher.

Er lebte im Kongo mit weißen Nashörnern zusammen und hat in den vergangenen 30 Jahren fast ganz Afrika bereist - jetzt startet Armin Püttger-Conradt sein nächstes Abenteuer. Dieses Mal zieht es den Elmshorner nach Südostasien. Im Einbaum will der 52-Jährige die indonesische Insel Borneo durchqueren - für unsere Leser schreibt er seine Eindrücke auf.

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erstellt am 24.Jun.2011 | 11:42 Uhr

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