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Hilfe für Angehörige : Vorsorge für Todesfall: Frühzeitig Bankvollmacht erteilen

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Ein Todesfall ist für Hinterbliebene schwer zu bewältigen. Dazu kommen die Bürokratie und die Organisation der Trauerfeier. Wer rechtzeitig vorsorgt, nimmt ihnen einen Teil der Last ab.

Ein Todesfall macht Angehörigen und engen Freunden nicht nur emotional zu schaffen. Sie haben auch praktisch einiges zu tun. Frühzeitige Vorbereitungen können ihnen bei der Bewältigung helfen, erklärt der Bundesverband Bestattungsbedarf in Bad Honnef.

Bankvollmacht: Mit einer frühzeitig erteilten Bankvollmacht kommen Hinterbliebene schneller an Geld für die Bestattung und für aufgelaufene Rechnungen des Krankenhauses oder Pflegeheimes. Andernfalls droht eine Kontosperre, bis alle Fragen der Erbfolge geklärt sind.

Aufzeichnungen: Persönliche Notizen können im Sterbefall sehr hilfreich sein, teilt der Bundesverband mit. Wie sollte die Trauerfeier ablaufen? An wen sollten Einladungen verschickt werden? Auch Informationen zu Dekoration, Musik oder persönlichen Sachen während der Zeremonie könnten dort festgehalten werden. Zudem sollten Angehörige wissen, wie sie mit laufenden Verträgen oder Haus und Auto verfahren sollten.

Das alles reduziere den Stress beim Eintreten des Todesfalls. «Und zu guter Letzt können die persönlichen Aufzeichnungen auch noch ein paar gute Wünsche und liebe Worte enthalten, die beim Angehörigen für ein Lächeln bei all der schweren Trauer sorgen», sagt Jürgen Stahl, Vorsitzender des Verbandes.

Mitteilung vom Bundesverband Bestattungsbedarf

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erstellt am 03.Jul.2017 | 04:53 Uhr

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