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Finanzen : Trügerischer Glanz - Anlage in Gold birgt Risiken

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Fast 8000 Tonnen Gold horten deutsche Privathaushalte - Tendenz steigend. Doch ist es wirklich klug, in das Edelmetall zu investieren? Anleger sollten neben den Vorteilen auch die Nachteile kennen.

Gold ist bei vielen Anlegern begehrt. Schließlich gilt das Edelmetall als krisensicher. Dennoch sollten Privatinvestoren nur einen Teil ihres Vermögens in Gold stecken, empfiehlt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Denn diese Form der Geldanlage birgt auch Risiken. Ein Überblick:

Preisrisiko: Gold ist eine passive Anlage. Das heißt: Es erarbeitet keine Gewinne wie die Unternehmen, in die Aktionäre investieren. Auch wirft es keine Zinsen ab, wie das bei Sparprodukten oder Anleihen der Fall ist. Die Rendite ergibt sich bei Gold allein aus dem Preis. Anleger müssen also hoffen, dass die Nachfrage nach Gold und damit auch der Preis steigt.

Währungsrisiko: Gold wird in der Regel in US-Dollar gehandelt. Daher wirken sich Währungsschwankungen auf den Gegenwert in Euro aus. Wird der Dollar abgewertet, ergeben sich beim Wiederverkauf von Gold Nachteile für den Anleger. In diesem Fall können unter Umständen sogar Verluste auftreten, obwohl der Goldkurs gestiegen ist. Umgekehrt wirkt es sich aber positiv aus, wenn der Dollar aufgewertet wird.

Kostenrisiko: Das Edelmetall zu Hause zu lagern, ist riskant. Stattdessen ist es sinnvoll, Gold in einem Schließfach bei der Bank aufzubewahren. Das kostet aber Gebühren. Außerdem muss geklärt sein, bis zu welcher Summe der Inhalt des Schließfachs versichert ist. Im Ernstfall reicht die Deckung möglicherweise nicht aus, eine zusätzliche Schließfachversicherung wird nötig.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 16:16 Uhr

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