Verbraucher : Niedrigzinsphase hemmt Anleger

Die Altersvorsorge ist im Umbruch. Vor allem die Riester-Rente kann viele nicht überzeugen.
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Die Altersvorsorge ist im Umbruch. Vor allem die Riester-Rente kann viele nicht überzeugen.

Vielen fällt es immer schwerer, sich für die richtige Altersvorsorge zu entscheiden. Hauptproblem sind die niedrigen Zinsen, die das Sparen zunehmend unattraktiver macht.

shz.de von
14. Oktober 2013, 17:16 Uhr

Die niedrigen Zinsen sind für viele Anleger ein Hemmschuh beim Geldanlegen. Knapp die Hälfte der Berufstätigen (47 Prozent) will die private Altersvorsorge aus diesem Grund derzeit nicht ausbauen. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank. 35 Prozent der Berufstätigen wollen ihre Bemühungen verstärken und 18 Prozent sind unentschieden.

Etwa 31 Prozent der Befragten, die eigentlich mehr vorsorgen wollen, halten die richtige Geldanlage durch die niedrigen Zinsen für immer schwerer. Besonders gefragt sind hier Immobilien. Ein Drittel der Berufstätigen (32 Prozent) möchte der Umfrage zufolge ein Haus oder eine Wohnung erwerben. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Bausparverträge (21 Prozent) und Immobilien zur Vermietung (13 Prozent). Für eine Riester-Rente interessieren sich hingegen nur 9 Prozent der Berufstätigen, die ihre Altersvorsorge ausbauen wollen.

Die repräsentative Postbank-Studie «Altersvorsorge in Deutschland» wird seit zehn Jahren in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach erstellt. Bei der diesjährigen Umfrage wurden insgesamt 1553 in Deutschland wohnende Bürger ab 16 Jahren befragt.

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