Neue Betrugsmasche zielt auf insolvente Verbraucher ab

 Insolvente Verbraucher geraten derzeit verstärkt ins Visier von Betrügern, die mit fingierten Schreiben Geld ergaunern wollen. Foto: Peter Steffen
Insolvente Verbraucher geraten derzeit verstärkt ins Visier von Betrügern, die mit fingierten Schreiben Geld ergaunern wollen. Foto: Peter Steffen

Düsseldorf (dpa/tmn) - Es ist eine besonders fiese Masche: Schreiben mit gefälschtem Absender sollen Verbraucher abzocken, die ohnehin finanziell in Not sind,. Betroffene sollten auf keinen Fall Geld überweisen.

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16. August 2013, 04:22 Uhr

Düsseldorf (dpa/tmn) - Es ist eine besonders fiese Masche: Schreiben mit gefälschtem Absender sollen Verbraucher abzocken, die ohnehin finanziell in Not sind,. Betroffene sollten auf keinen Fall Geld überweisen.

Verbraucher in finanziellen Notlagen müssen sich derzeit vor einer dreisten Betrugsmasche in Acht nehmen. Betrüger verschicken offiziell anmutende Briefe mit dem Absender des «Zentralen Registergerichts Kassel (Justizzahlstelle)», in denen sie zur Zahlung eines Geldbetrags auffordern. Darauf macht die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf aufmerksam. Betroffen sind vor allem Verbraucher, die sich in einem Insolvenzverfahren befinden.

Die Angeschriebenen werden aufgefordert, 79 Euro für die Abwicklung des Insolvenzverfahrens vor Gericht zu zahlen. Betroffene sollten aber kein Geld überweisen, raten die Verbraucherschützer. Wer unsicher ist, ob eine Zahlungsaufforderung eines Gerichts korrekt ist, sollte sich an eine anerkannte Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstelle wenden oder beim Gericht anrufen und nachfragen.

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