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Mehr als ein Ortsname : Glückstadt ist einzigartig klasse

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Liegt hier der Wohnsitz der Zufriedenen? Sechs Einwohner der Kleinstadt an der Elbe geben Auskunft.

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erstellt am 08.Feb.2017 | 11:38 Uhr

Ties Tießen (60), Wehrführer der Feuerwehr und Rentner: „Glückstadt ist schön.“ Vor allem der Marktplatz mit seinen vielen Straßen, die sternförmig abgehen, seien etwas Besonderes im Land. Das Wetter sei meistens schön, sagt er zur Lage an der Elbe, wo Unwetter oft auf dem Fluss abgefangen werden. Besonders liebt er den Hafen: „Er ist eine Perle.“ Zudem hat er festgestellt, dass in Glückstadt „überwiegend nette Menschen leben“. Gründe für ihn von Hamburg wieder in die Elbestadt zu ziehen waren: „Kurze Wege zum Einkaufen und die Familienfreundlichkeit der Stadt.“

Henning Plotz (53), Gastronom, begeistert die Lage der Stadt an der Elbe: „Es gibt nicht viele Städte, die einen Hafen haben.“ Auch sei  die Historie der Stadt etwas Besonderes, verweist er auf den dänischen Stadtgründer König Christian IV, der Glückstadt 1617 als Radialstadt auf dem Reißbrett entworfen hat und durch Glaubensfreiheit viele Menschen lockte. Dies habe sich durch die lange Tradition als Garnisonsstadt fortgesetzt, Soldaten hätten in der Stadt eine neue Heimat gefunden. Dadurch seien die  Menschen auch offener als anderswo. „Ich lebe dort, wo andere Urlaub machen.“ Und einzigartig sei der Glückstädter Matjes. Wie das Lübecker Marzipan habe er ein Alleinstellungsmerkmal.

Karin Lorenzen (40), Restaurantfachfrau. Sie schwärmt von der „kleinen, gemütlichen Stadt.“ Auch für sie ist der „sehr schöne Hafen“ so mit das Wichtigste in Glückstadt. Denn dort ist ihr Arbeitsplatz, an dem sie einen fantastischen Blick auf den Binnenhafen hat – „es ist ein Platz an der Sonne.“ Viele Menschen würden sich unter einander kennen, und auch ihre Kinder im Alter von 16 und neun Jahren seien gerne hier. Vorher habe die Familie einige Jahre auf Sylt gelebt. „Glückstadt  ist eine Stadt, in der ich mich pudelwohl fühle.“

Inessa Klein (28) mag an Glückstadt besonders, dass es so klein ist. „Das ist super, die Menschen kennen sich hier. Ich weiß, dass ich mich hier auf meine Nachbarn verlassen kann, und die Kinder können draußen spielen ohne, dass ich sie jede Sekunde im Auge haben muss. In der Großstadt wäre das unmöglich, aber das Dorfleben ist auch nichts für mich, deshalb hat Glückstadt genau die richtige Größe. Auch die Infrastruktur ist gut. Ich kann zu Fuß zum Bahnhof gehen und erreiche mit dem Auto Hamburg in einer guten Stunde. Doch eigentlich muss ich hier kaum weit fahren, hier habe ich alles, was ich im Alltag brauche, vor Ort.“

Claudia Großmann (29), Ordnungskraft, ist in Glückstadt glücklich, weil die Stadt gemütlich und in Hafennähe ist. „Hier ist alles zu Fuß erreichbar. Die Stadt ist klein, und unterwegs begegne ich immer wieder bekannten Gesichtern. Die Innenstadt ist schön und lädt zum Verweilen ein. Hier gibt es schöne Restaurants bei denen  es möglich ist, entspannt draußen zu sitzen. Das ist besonders im Sommer toll.“ Auch der Hafen macht das Leben in Glückstadt für sie so liebenswert.

Ulrike Schmidt (54), Sportlehrerin, fällt zu Glückstadt als erstes das Glückwerk ein. „Das Essen ist gut, und die Werkstätten bieten dort Menschen mit Behinderungen eine Arbeit. Die gemütliche Innestadt an sich ist klasse.“ Sie liebe auch den Hafen und ständigen Wind. „Dass immerzu eine frische Brise weht, ist nicht überall so. Außerdem sind um und in Glückstadt herrliche Radtouren möglich: Die Elbe entlang und dann hier bis zum hintersten Ende des Hafens.“ Danach gehe sie noch gerne mit Freunden ins Cafe bei der Bücherstube am Fleth. „Das ist gemütlich dort, und der Kuchen schmeckt.“

 
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