Anzeige: Wirtschaftsförderung Nordfriesland : Mit regionalem Einkauf Verpackungsmüll vermeiden

Wolfgang Petrak, Inhaber des Spieleladens Mondenkind in St. Peter-Ording.

Wolfgang Petrak, Inhaber des Spieleladens Mondenkind in St. Peter-Ording.

Die Kampagne „Von hier? Gefällt mir!“ macht sich stark für alle Unternehmen in Nordfriesland und der Region.

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07. April 2021, 12:07 Uhr

Tönning, St. Peter-Ording | Ein vielfältiges und attraktives  Einzelhandels-, Gastronomie- und Dienstleistungsangebot belebt die Innenstädte, stärkt die regionale Wirtschaft und ist ein wichtiger Faktor für den Tourismus. Ein weiteres wichtiges Argument für den Kauf vor Ort: Man vermeidet Verpackungsmüll und leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Der Verbrauch von Einweg-Versandverpackungen ist zwischen 1996 und 2017 um 607 Prozent gestiegen. Diese Zahl des Bundesumweltamtes weist darauf hin, wie stark der Online-Handel die Müllberge wachsen lässt. Michael Stürmann, Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsgesellschaft Nordfriesland, bestätigt: „In den letzten Jahren fiel kontinuierlich weniger Papierabfall wie Zeitungen und andere Printprodukte an. Gleichzeitig verdoppelte sich der Anteil an Kartonagen, also Verpackungen, nahezu und gleicht seit 2020 sogar den sinkenden Papierverbrauch aus.

Wir fürchten, dass in Zukunft insgesamt wieder mehr Abfall aus dem Segment Papier-Pappe-Kartonagen anfällt. Das ist ein Effekt der verstärkten Online-Bestellungen in den Zeiten der Corona-Pandemie. Michael Stürmann, Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsgesellschaft Nordfriesland

Abfall zu vermeiden ist beim Einkauf vor Ort deutlich einfacher als beim Online-Kauf: Man kann die eigene Tasche verwenden und sich bewusst für Mehrweg- oder Nachfüllpackungen entscheiden. „Auch wenn es inzwischen für viele Materialien Möglichkeiten des Recyclings und der Kompostierung gibt, der Königsweg ist es immer noch, Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen“, so Michael Stürmann.

Im Laden kann man die Produkte außerdem direkt in Augenschein nehmen, auswählen und ausprobieren. Gemeinsam mit einer persönlichen Fachberatung kann man sich sicher sein, dass der neue Mantel die richtige Größe hat, die Schuhe nicht drücken, der Teppich weich ist, die Bohrmaschine über genügend Leistung verfügt. Aufwendige Retouren, die sich sowohl in der Verpackungs- als auch in der CO-Bilanz negativ niederschlagen, können so komplett vermieden werden. Derzeit geht nämlich nahezu jede sechste Online-Bestellung zurück an den Händler und vier von fünf Käufern kalkulieren schon beim Kauf die Rücksendung als Option ein.

Beratung und Ausprobieren im Fachgeschäft vor Ort sind unerlässlich

Wolfgang Petrak, Inhaber des Spieleladens Mondenkind in St. Peter-Ording, berät seine Kunden mit Herz und Leidenschaft: „Spielen ist nicht gleich spielen“, sagt er. „Der eine möchte dabei Spaß in geselliger Runde haben und der andere eher strategisch gefordert werden. Im Gespräch mit meinen Kunden finden wir gemeinsam heraus, welche Spiele langen Spielspaß garantieren. Wer Lust hat, kann dies auch gleich an einer der Spieleinseln im Laden austesten.“ Viele regionale Unternehmen bieten ihren Kunden einen persönlichen Service. Sie führen ihre Kunden zum Beispiel per WhatsApp oder Telefon durch das Sortiment und unterstützen kompetent bei der Auswahl. Wolfgang Petrak nutzt dafür YouTube. Auf seinem eigenen Kanal stellt er Spiele und Regeln vor und erspart so manch nervtötendes Lesen von Anleitungen.

Das Modehaus Westensee in Tönning initiierte während der Lock-Downs die Facebook-Aktion „Wir halten den Laden am Laufen“, in der Firmen mit ihrem Angebot vorgestellt wurden und dabei Bekleidung aus dem Angebot des Modehauses trugen. Neben „Click and Collect“ konnte man sich auch von den häufig wechselnden Schaufenstern inspirieren lassen.

Ines und Carl Rüdiger Westensee, Inhaber des Modehaus Westensee in Tönning.
Westensee

Ines und Carl Rüdiger Westensee, Inhaber des Modehaus Westensee in Tönning.

 

„Wir kennen viele unsere Kunden persönlich, ihren Geschmack, ihre Größen und Vorlieben. Auch beim Window-Shopping oder Click-and-Collect haben wir deshalb praktisch keine Retouren. Einkaufserlebnis heißt bei uns: Man tauscht sich miteinander aus, schnackt und lacht und lässt sich anregen, Neues auszuprobieren“, so der Inhaber Carl-Rüdiger Westensee.

Wir können alle mit unserem Einkaufsverhalten dazu beitragen, damit wir auch zukünftig eine lebendige Innenstadt und lebendige Dörfer haben, indem wir uns mit unseren Einkäufen bewusst für Nordfriesland entscheiden. Carl Rüdiger Westensee, Inhaber des Modehaus Westensee in Tönning.
 

Kontakt zur Wirtschaftsförderung Nordfriesland

Wer ein Teil der Aktion „Von hier? Gefällt mir!“ werden möchte, kann sich gerne an Alexandra Engelbrecht von der Wirtschaftsförderung Nordfriesland wenden.
Telefon: 04841-6685-28
E-Mail a.engelbrecht@wfg-nf.de
Alles zur Kampagne unter www.vonhiernf.de

Das Video zur lokalen Kampagne: „Von hier? Gefällt mir!“

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