Anzeige: Optiker Schönberg : Tradition trifft moderne Technologie: Brillenexperte und Augenoptikermeister Marc Peters im Interview

Kompetente Beratung und präzise Maßarbeit: Optikermeister Marc Peters vor seinem Geschäft in der Elmshorner Innenstadt.

Kompetente Beratung und präzise Maßarbeit: Optikermeister Marc Peters vor seinem Geschäft in der Elmshorner Innenstadt.

Von Elmshorn bis Glückstadt: Geschäftsführer Marc Peters von Optiker Schönberg verrät alles Wissenswerte rund um Optik und sein Fachgebiet Gleitsichtbrillen.

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19. August 2020, 00:01 Uhr

Elmshorn/Glückstadt | Wer kennt es nicht? Mit zunehmendem Alter werden allmählich die Buchstaben zu klein, das Licht zu schwach oder die Arme zu kurz, um den Text weit genug wegzuhalten. Die Lösung dafür hat der Augenoptikermeister Marc Peters, denn er ist Experte für Gleichtsichtbrillen. Gemeinsam mit seiner Frau Doreen führt er das seit 1898 bestehende Geschäft „Optiker Schönberg“ in Elmshorn und Glückstadt. Im Interview spricht der Fachmann über sein Fachgebiet.

Herr Peters, bevor wir über Ihr Spezialgebiet sprechen, eine Frage zu Beginn: Was bedeutet es für Sie als Unternehmer, ein Fachgeschäft  zu führen, das schon mehr als 120 Jahre existiert?

Das hat zum einen sehr viel mit Tradition zu tun, da von der Marke „Optiker Schönberg“ mit Sicherheit jeder Elmshorner schon einmal gelesen oder gehört hat, auch dann, wenn er selbst keine Brille trägt. Das macht mich sehr stolz, wenngleich es natürlich an meinem Team und mir liegt, die Werte dieser Marke jeden Tag zu leben. Aber das eigentlich Spannende ist die Geschichte des Unternehmens, denn unsere heutige Arbeit und die aktuellen Produkte, die wir anbieten, haben mit denen von vor 120 Jahren fast nichts mehr zu tun.

Was hat sich Ihrer Meinung nach am meisten geändert?

Es sind die technischen Möglichkeiten und der damit immer höher werdende Anspruch an die Qualität unserer Produkte, die den wesentlichen Unterschied machen. Sehen zählt zu den wichtigsten Sinnen des Menschen und gerade in einer digitalen Welt wird Sehen – insbesondere das Sehen in die Nähe und/oder auf Bildschirme – immer wichtiger.

Übrigens: Sollte der Kunde oder die Kundin mit der neuen Gleitsichtbrille innerhalb der ersten 6 Monate nicht zufrieden sein, tauscht Optiker Schöneberg die Gläser kostenlos gegen gleichwertige aus.

Da sind wir auch schon beim Thema: Ein Großteil Ihrer Kunden ist in einem Alter, in dem die Arme zu kurz werden und das Sehen in die Nähe nachlässt. Woran liegt das?

Das ist eigentlich ganz einfach. Unsere Augen sind wie eine Autofokus‐Kamera, die sich innerhalb weniger Millisekunden auf unterschiedliche Entfernungen fokussieren kann. Im Wesentlichen ist dafür die flexible Augenlinse im Inneren des Auges verantwortlich. Diese Flexibilität nimmt jedoch im Laufe des Lebens zunehmend ab. Das beginnt übrigens nicht erst in der Mitte des Lebens, sondern grundsätzlich schon viel früher. Bis zu einem Alter von etwa 45 Jahren merken wir davon aber nicht viel, außer, dass Lesen zunehmend anstrengender wird. Im Volksmund spricht man dabei von der sogenannten Alterssichtigkeit – wir Augenoptiker verpacken das etwas höflicher und sprechen von der Presbyopie.

Und eine Gleitsichtbrille kann dieses Problem lösen?

Grundsätzlich wird eine Brille benötigt, welche die fehlende Flexibilität und damit die fehlenden Dioptrienwerte zum scharfen Sehen in die Nähe ausgleicht. Das kann im einfachsten Fall – und wenn der Kunde für scharfes Sehen in die Ferne keine Brille benötigt – eine Lesebrille sein. Benötigt der Kunde in die Ferne eine Brille und zusätzlich in die Nähe, dann müsste er ständig seine Brille wechseln. Eine Gleitsichtbrille löst diesen Nachteil, in dem sie beide Dioptrienwerte – die für die Ferne und die für die Nähe – in einer Brille unsichtbar kombiniert. Die Augen gleiten sozusagen über das Brillenglas: Beim Blick durch das obere Drittel sieht man scharf in die Ferne, beim Blick durch das untere Drittel in die Nähe. Dazwischen liegt der sogenannte Zwischenbereich, welcher scharfes Sehen in alle Entfernungen zwischen Ferne und Nähe ermöglicht.

Als betroffener Verbraucher wird man unweigerlich mit Gleitsichtbrillen konfrontiert. Gibt es eigentlich die eine Gleitsichtbrille oder gibt es dabei Unterschiede?

Als das erste Gleitsichtglas vor über 60 Jahren von einem französischen Ingenieur entwickelt wurde, lag der Fokus mehr in der Ästhetik der Brillengläser. Es ging vor allem darum, die bis dahin sichtbare Trennkante zwischen Fern‐ und Nahbereich zu „verstecken“. Der Leidensdruck der ersten Gleitsichträger muss daher ziemlich hoch gewesen sein, denn Berichten zufolge kamen nur sehr wenige Menschen mit dieser allerersten Gleitsichtgeneration auf Anhieb zurecht.

Die modernen Gleitsichtgläser haben heute mit ihren Urenkeln bis auf die Grundidee aber nicht mehr sehr viel zu tun, denn eine riesige Zahl an Ingenieuren, Medizinern, Physikern, Mathematikern, Physiologen und Augenoptikern haben immer mehr Wissen gesammelt, das seither in die Fertigung moderner Gleitsichtgläser gesteckt wird. Und eine wesentliche Erkenntnis dieser jahrzehntelangen Forschung ist, dass es nicht das eine „Zauber‐Gleitsichtglas“ gibt, das für alle Menschen passt. Jeder Hersteller hat eine andere „Rezeptur“ wie er Gleitsichtgläser kreiert. Jeder Augenoptiker muss das für den Kunden optimale Gleitsichtglas finden und perfekt an die individuellen Gegebenheiten anpassen.

Hochwertige Technologien: Augenoptikermeister Marc Peters kontrolliert mit der Spaltlampe den vorderen Augenabschnitt
Marianne Meißner
Hochwertige Technologien: Augenoptikermeister Marc Peters kontrolliert mit der Spaltlampe den vorderen Augenabschnitt

Jetzt haben Sie mich und die Leser neugierig gemacht. Verraten Sie uns ein Geheimnis?

Bei einem Brillenglas ist es wichtig, dass der optische Durchblickpunkt, auf den sich alles weitere bezieht, so exakt wie möglich vor der Pupillenmitte des Kunden liegt. Manche Augenoptiker machen das von Hand mit einem Filzstift, wir setzen auf eine digitale Anpasstechnik, die diesen Punkt mit einer Genauigkeit von einem Zehntel Millimeter bestimmt. Nur so kann der Kunde das wahre Potenzial des Brillenglases optimal ausschöpfen.

Sie arbeiten also mit dem besten Werkzeug ….

… und natürlich auch mit den besten Mitarbeitern. Ein eingespieltes Team ist wichtig, damit das beste Produkt dabei rauskommt.

Die Mitarbeiterinnen Susanne Beyrich (links), Merle Kracht und Kirsti Borchardt (nicht abgebildet) beraten die Kunden vom Optiker Schönberg in Glückstadt
Marc Peters
Die Mitarbeiterinnen Susanne Beyrich (links), Merle Kracht und Kirsti Borchardt (nicht abgebildet) beraten die Kunden vom Optiker Schönberg in Glückstadt

Haben Sie auch eine Zauberzutat, mit der Sie die Brillen noch „schärfer“ machen können?

Ja, in der Tat, die gibt es. Mit dem Rodenstock DNEye‐Scanner können wir Messungen aus dem klassischen Sehtest, der in der Regel Ergebnisse mit einer Genauigkeit von 0,25 Dioptrien liefert, um den Faktor 25 verfeinern. Wir erhalten so ein Ergebnis mit einer Genauigkeit von 0,01 Dioptrien. Beide Messungen, also die aus dem klassischen Sehtest und die des DNEyeScanners fließen direkt in die Berechnung und Fertigung der Gleitsichtgläser ein. Für den Kunden wird dadurch das Sehen nicht nur schärfer, durch die einzigartige Technologie werden auch Farben satter und Kontraste kräftiger wahrgenommen.

Kommt es denn auch einmal vor, dass ein Kunde nicht zufrieden ist?

Das kommt wirklich sehr, sehr selten vor. Aber natürlich können die Geschmäcker auch in puncto Gleitsichtgläsern verschieden sein. Für diese Fälle haben wir eine Zufriedenheits‐Garantie. Sollte der Kunde mit seiner neuen Brille innerhalb der ersten 6 Monate nicht zufrieden sein, tauschen wir die Gleitsichtgläser ohne Wenn und Aber kostenlos in andere Gleitsichtgläser, vergleichbarer Qualität, um. Aber wie gesagt: Das kommt vielleicht ein‐ oder zweimal im Jahr vor.

Und was ist mit den Gerüchten, dass man mit einer Gleitsichtbrille die Treppe hinunterfällt ?

Das ist tatsächlich das Gerücht, das uns im Alltag am häufigsten über den Weg läuft. Aber in meiner langen Berufstätigkeit haben ich und meine Kolleginnen noch nie einen Fall gehabt, bei dem etwas in diese Richtung vorgekommen ist. Natürlich muss man sich an eine neue Gleitsichtbrille erst einmal gewöhnen. Aber dort , wo wir vor einigen Jahren noch von zwei bis drei Wochen gesprochen haben, reichen heute ein bis zwei Tage, manchmal sogar wenige Stunden. Aber auch hier gilt: Je exakter eine Gleitsichtbrille angepasst ist, desto schneller fühlt man sich damit wohl.

Zum Schluss noch eine Frage, die Sie vermutlich jeden Tag hören: Wie kommen die starken Preisunterschiede bei Gleitsichtgläsern zustande? In der Werbung heißt es, dass die besten Gleitsichtgläser nur wenige Euro kosten, in den Fachgeschäften sieht die Sache anders aus?

Ja, das ist tatsächlich eine gute und sehr wichtige Frage, die uns täglich begegnet. Das hat sehr viele Gründe. Zum einen haben natürlich Online‐Anbieter andere Kosten als wir im regionalen Einzelhandel. Wir bieten unsere Dienstleistungen nicht in einer Lagerhalle auf der grünen Wiese an, sondern im Herzen von Elmshorn. Wir setzen auf hochwertige Produkte, die in Deutschland entwickelt und gefertigt wurden. Das verspricht nicht nur eine hohe Qualität, sondern schont auch die Umwelt, da die Brillengläser nicht aus Fernost um die halbe Welt fliegen müssen, und erhält auch Arbeitsplätze in unserem Land.

Mein Team und ich bieten jedem einzelnen unserer Kunden ein Produkt und Service auf höchstem Niveau. Individuelle Beratung und Fertigung ist bei uns das Gebot. Andere Anbieter arbeiten nach dem Modell der Massenabfertigung. Das Beides hat Vor‐ und Nachteile und am Ende hat der Kunde die freie Entscheidung, wo und wie er seine Brille erwerben möchte.

Für mein Team und mich steht aber fest: Individuelle Beratung und gute Qualität ist uns wichtig!

Kontakt für mehr Durchblick:

Optiker Schönberg Inh. Marc Peters e.K.
Königstraße 36
25335 Elmshorn
Telefon: 04121-21511
E-Mail info@optiker-schoenberg.de

Optiker Schönberg Glückstadt GmbH
Am Fleth 42
25348 Glückstadt
Telefon: 04124-7343
E-Mail: glueckstadt@optiker-schoenberg.de

Termine auch online über die Website vereinbaren.

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 9.00 bis 18.30 Uhr
Sa. 9.00 bis 14.00 Uhr

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