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Top Model 2015 : „Geht nicht, gibt’s nicht!“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Top-Model Andrea Klindworth (51) nimmt zum ersten Mal teil / OP-Fachdienstleiterin glaubt an sich selbst

Neumünster | Ihr Freund Volker (51) ist eigentlich „schuld“, dass Andrea Klindworth (51) beim „Top-Model“-Wettbewerb des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages zum ersten Mal in ihrem Leben auf den Laufsteg ging. „Ich hatte immer mal davon gelesen, aber gedacht, das ist nichts für mich“, sagt die Ruthenbergerin. Auf den letzten Drücker schickte sie Fotos ein – und kam mit ihrer lockeren und selbstbewussten Art ins Finale. Sie ist eine von zwei Kandidatinnen aus Neumünster.

Im Fernsehen schaut sie gelegentlich Heidi Klum, aber richtig gut findet sie die Sendung nicht: „Das sind ja dürre Hühner. Magere Models finde ich ganz gruselig. Das ist nicht zeitgemäß. Die Kleider hängen so. Es schadet nicht, wenn da ein paar Proportionen sind“, sagt sie. Was Mode betrifft, ist ihr Leben zweigeteilt: Die gelernte Krankenschwester hat sich fortgebildet, beendet gerade ein 18-monatiges Studium zur Fachwirtin für Sozial- und Gesundheitswesen. Aktuell arbeitet sie als Zentral-OP-Fachleiterin für Traumatologie und Orthopädie im Uniklinikum Kiel und hat 25 Mitarbeiter unter sich – und auf modisches Outfit kommt es da überhaupt nicht an. „Da geht’s nicht um Kleidung, sondern um Leistung. Die Putzfrau trägt dasselbe wie der Professor“, sagt sie. Privat aber zieht sie sich gerne schick an: „Ich habe alles von sportlich bis zum Abendkleid im Schrank.“ Das Präsentieren auf dem Laufsteg in Büdelsdorf habe ihr gut gefallen: „Das war alles sehr entspannt. Wir wurden vorher geschminkt, mit Absicht ein wenig mehr, damit das im Foto zur Geltung kommt.“

Was ihre Figur betrifft, ist die gebürtige Sulingerin keine Kalorienzählerin. „Ich esse, was mir schmeckt, mal Spaghetti Bolognese oder selbstgemachte Pizza. Ich gehe aber auch ins Fitness-Studio.“ Seit einem Jahr lebt sie in Ruthenberg. Aufgewachsen ist sie in Hamburg, arbeitete im Krankenhaus Heidberg, zog gen Norden. Mit der neuen Arbeit in Kiel kam der Umzug nach Neumünster.

Andrea Klingworth bezeichnet sich als Optimistin: „Ich bin positiv eingestellt. Man muss an sich glauben. Man kann sein Leben selbst bestimmen.“ Ein wichtiges Motto im Leben ist der Grundsatz „geht nicht, gibt’s nicht.“ Das hat sie auch beruflich bewiesen, kämpfte dafür, dass sie als Krankenschwester im OP arbeiten durfte, absolvierte dafür diverse Fortbildungen, war als Pflegedienstleiterin tätig. Diesen Job wollte sie immer schon machen: „Ich war als Kind im Krankenhaus, das fand ich spannend.“

Vom stressigen Job entspannt sich die geschiedene Mutter dreier Söhne mit Fitness und Sauna und reist gerne, am liebsten in die Sonne, nach Griechenland, in die Dominikanische Republik oder nach Fuerteventura („da kann man toll surfen“). Ob sie beim Wettbewerb weiter kommt? Einen persönlichen Fan hat sie – ihr Freund Volker drückt ihr fest die Daumen.

Jetzt sind die Leser gefragt: Stimmen Sie ab, wer zu den zehn weiblichen und drei männlichen Top-Models 2015 gehören soll.

- per Post: Schreiben Sie an Top Model Contest 2015, Husumer Nachrichten, z.Hd. Verena Zietz, Markt 23, 25813 Husum.

-online: www.shz.de/models

Fristen: Jeder kann sich nur einmal beteiligen. Die Wahl endet am Sonntag, 5. April, um 24. Uhr (online). Karten, die bis Montag, 6. April, eingehen, werden berücksichtigt. Bekanntgabe der Gewinner: im Schleswig-Holstein-Journal am 11. April.

 

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erstellt am 27.Mär.2015 | 16:00 Uhr

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