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Mit 55 Jahren auf den Laufsteg : Das Modische ist ihr schon in die Wiege gelegt worden

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Claudia Schröder aus Mildstedt beteiligt sich am Model-Contest und ist ein Bewegungsmensch. Die Physiotherapeutin ist von morgens bis abends auf den Beinen und interessiert sich besonders für alternative Heilmethoden.

Die Liebe zum Meer hat sie nach Nordfriesland gelockt: Claudia Schröder aus dem brandenburgischen Cottbus zog es zunächst nach St. Peter-Ording und später nach Mildstedt. Die zierliche Mutter von zwei erwachsenen Söhnen ist eine von knapp 100 Bewerberinnen über 45 Jahre, die beim Casting in Büdelsdorf für den Model-Contest 2015 von sh:z und CJ Schmidt in die engere Wahl kamen. „Laufsteg – das wäre für mich eine komplett neue Erfahrung“, lacht die 55-jährige Blondine, die bei einer Größe von 1,70 Meter locker in Kleidergröße 38 passt und der oft gesagt wird, dass sie viel jünger aussieht. „Das liegt an den guten Genen und meiner disziplinierten Lebensführung.“

Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Fisch, regelmäßiger Sport und der Job halten sie fit. „Ja, ich arbeite viel und gern“, gibt sie zu. Als Physiotherapeutin und rechtliche Betreuerin ist sie von morgens bis abends auf den Beinen. Da bleibt oft nur wenig Raum für ihre vielseitigen Interessen. Tanzen war lange ihre Leidenschaft, später war sie in der Selbstverteidigungskunst Aikido erfolgreich und konzentriert sich derzeit zum meditativen Ausgleich auf Tai Chi, Chi Gong und Yoga, wann immer es ihre Zeit erlaubt. „Ich bin ein ausgesprochener Bewegungsmensch“, sagt sie. Weltoffen und aufgeschlossen für alles Neue, interessiert sie sich ganz besonders für alternative Heilmethoden, hat sich selbst zur Reiki-Meisterin ausbilden lassen und engagiert sich beruflich stark im präventiven Bereich.

Modisch interessiert war Claudia Schröder schon immer. „Das ist mir quasi in die Wiege gelegt worden“, erzählt sie. Ihre Mutter war Schneiderin und hat für sie die schönsten Outfits genäht. Und da eine Freundin ihrer Schwester als Kosmetikerin arbeitete, war für sie schon in jungen Jahren Gesichts- und Körperpflege ein großes Thema. Aufdringliches Make-up lehnt sie ab, schminkt sich selbst dezent und betont ihre Vorzüge. „Viele Frauen könnten mehr aus sich machen, indem sie ihre natürliche Schönheit unterstreichen“, findet Claudia Schröder. Dazu gehört auch der Mut zu experimentieren, um herauszufinden, was zu einem passt. Graue Haare? Hat sie schon ausprobiert: „Steht mir nicht.“ Also trägt sie wieder blonde Strähnchen, bevorzugt schlichtes Styling und mag modisch die sportlich-elegante und feminine Linie: „Ich bin kein Jeanstyp.“ Sportschuhe trägt sie nur, wenn sie Sport treibt. Und Rüschen oder Puffärmel kämen für sie überhaupt nicht infrage. Lieber peppt sie klare, einfache Schnitte mit raffinierten Accessoires wie Schals, Gürteln und Schmuck auf.

Beim Wandern am Meer oder auch in den Bergen fühlt sich die Mildstedterin der Natur ganz nah. Sie reist gern, unternimmt Kurztrips mit Freunden, liebt Bücher, hört gern Jazz und Blues und findet, dass die Schauspielerinnen Andie MacDowell und Iris Berben ganz tolle Frauen sind: „Weil sie sehr natürlich wirken.“ Nicht zuletzt dank attraktiver Lach- und Mimikfältchen. Zu denen sollte frau auch stehen.

Weiter Informationen und das Votingformular finden Sie unter shz.de/models

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