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Rendsburg : Helgrid Jagow

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Erst seit kurzem hat die Hausfrau eine Nebentätigkeit. Segeln und Yoga sind ihre Hobbys. Und mit ihren zwei Söhnen unterwegs zu sein, das hält sie auch fit.

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2013 | 01:57 Uhr

Rendsburg | Sie befindet sich gerade in einer guten Phase ihres Lebens, einem "Rundumschlag" mit vielen neuen Sachen, die sie ausprobiert: Da kam der Top Ten Model Contest für Helgrid Jagow wie gerufen. Die 45-Jährige Rendsburgerin (1,80 Meter, 78 Kilogramm, Kleidergröße 40/42) ist unter die 35 Besten gewählt worden und gespannt auf die Dinge, die noch folgen werden.

Durch ihren 14-jährigen Sohn ist die gelernte Sekretärin zum Inliner-Laufen gekommen, bei dem auch der siebenjährige Sprössling begeistert mitmacht. Dass sie mit beiden Jungen mithalten kann, stellt sie ebenso im Kletterpark Altenholz unter Beweis. Mit ihrem Mann, einem selbstständigen Zahntechniker, hat sie den Trendsport Trail Running, einer Art Joggen im Gelände, entdeckt. Weitere Hobbys der temperamentvollen Frau sind das Segeln - im Sommer geht es in die dänische Südsee - und das Kochen. "Am liebsten italienisch. Am schönsten ist es, wenn alle am Tisch sitzen und durcheinander reden."

Als ihr älterer Sohn geboren wurde, blieb Helgrid Jagow zu Hause. "Bewusst. Ich konnte es mir leisten und habe es genossen". Seit zwei Monaten arbeitet sie in einem Institut für Bewegung und Ernährung, als Fitness-Trainerin, beim Einweisen in die Geräte und im Büro. Wie fit sie in Theorie und Praxis ist, kann Helgrid Jagow auch beim Modeln beweisen.

Früher hat sie die Teilnehmerinnen am Contest in der Landeszeitung bewundert. Nachdem sie das "richtige" Alter erreicht hatte, meldete sie sich daher gleich an. Sie habe auf dem Laufsteg schon etwas zittrige Beine gehabt, doch das Vorstellen sei ihr nicht so schwer gefallen wie befürchtet. Der Erfolg habe sie total gefreut. "Ich bin immer noch beseelt davon, was ich erleben durfte".

Richtig glücklich ist die Rendsburgerin darüber, dass "ab einem gewissen Alter die Jugendkomplexe weg sind". So mache sie sich weniger Gedanken über das Aussehen. "Ich kann viel mehr genießen. Toll, dass man heute zu Ehren kommt. Das wäre in früheren Zeiten nie der Fall gewesen." Jetzt würde sie natürlich gern die ersten Zehn erreichen - "wie die Anderen sicher auch".

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