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Damendorf : Esther Bell

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Ganz spontan hat sich die Ergotherapeutin aus Damendorf beworben, eine Freundin machte die Fotos. Auf dem Laufsteg ist sie sehr präsent.

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2013 | 12:53 Uhr

Damendorf | Von Konkurrenzdenken keine Spur - wenn Esther Bell an das Casting der Top-Ten-Models des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) zurückdenkt, überwiegen die positiven Erfahrungen. "Die Veranstaltung war toll organisiert, alles gestandene Frauen und eine angenehme Atmosphäre", erzählt die 49 Jahre alte Damendorferin. Sehr präsent sei sie auf dem Laufsteg gewesen, hätten ihr die Fachleute vor Ort attestiert. Dabei sei die gelernte Tischlerin keine Frau, die ständig vor dem Schminkspiegel stehe, sagt Esther Bell. Bühnen-Erfahrungen habe sie zwar nicht, aber die Öffentlichkeit scheue sie nicht. Die bekannten TV-Formate habe sie als Vorbereitung auf das Casting nicht gesehen. "Beim Zappen bin ich aber schon mal bei der Sendung hängen geblieben", berichtet sie. Aber auch, um auf der Arbeit mitreden zu können, wenn es um die Chancen der einzelnen Mädels bei "Germanys next topmodel" geht.

Heute arbeitet Esther Bell als Ergotherapeutin in einer Schleswiger Praxis. Von den Kollegen gab es nach der Veröffentlichung nur positive Reaktion auf ihre Teilnahme. Nicht nur auf die Stimmen ihrer Kollegen hofft sie natürlich. Und wenn es mit dem Sieg klappt? "Das würde mich wirklich freuen."

Seit 13 Jahren wohnt Esther Bell in Damendorf, ihr Haus teilt sie mit zwei Katzen und einem Hund. Ihre Eltern lebten lange in Schottland, geboren wurde sie aber in Münster. Kurz nach der Geburt kehrte die Familie wieder nach Schottland zurück, wo sie bis zu ihrem fünften Lebensjahr lebte. Die Schule sollte Esther aber in Deutschland besuchen. "Viele meiner Verwandten leben noch in Schottland", erzählt Bell, die im Alter von zehn Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit annahm. Eine Rückkehr nach Schottland, um dort sesshaft zu werden, schließt das die Model-Kandidatin allerdings aus. Dafür sei sie schon zu lange in Deutschland.

In ihrer Freizeit trainiert Esther Bell die japanische Kampfkunst Aikido. Zweimal die Woche greift sie zu Schwert und Stock. Ihr Meister unterrichtet in Flensburg, aber die Damendorferin selbst hat auch eine eigene Gruppe mit jungen Kampfkünstlern in Ascheffel. "Der Sport hält Körper, Geist und Seele fit", betont Bell die den dritten Dan-Grad trägt. So können Sie abstimmen.

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