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Wasbek : Kai Höftmann

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Tanzen, Reiten und Singen im Gospelchor zählen zu den Hobbys des Industriekaufmanns. Und nun macht er seinen vier Töchtern Konkurrenz in Sachen Mode.

shz.de von
erstellt am 05.Apr.2013 | 08:51 Uhr

Er ist ein Mann mit vielen Hobbys. Kai Höftmann wird es nie langweilig: Ob Reiten, Singen, Tanzen oder Trommeln, der Industriekaufmann weiß sich zu beschäftigen. Und dabei gilt für den 48-Jährigen: Je verrückter, desto besser. "Wenn ich zu etwas Lust habe, dann mache ich das auch!" So ist er auch zur Laienschauspielerei gekommen. Er hatte eine Stellenanzeige von RTL gesehen und sich prompt beworben. "Meine Töchter haben am Anfang gesagt: ,Papa, bloß nicht’. Mittlerweile finden sie das aber ganz cool", erzählt Höftmann. Im Februar war er zum Dreh in der Nähe von Köln, demnächst wird die Folge der Doku-Soap ausgestrahlt.

Zur Teilnahme am Wettbewerb Top Ten Model fühlte sich Kai Höftmann förmlich herausgefordert: "Ich habe die Ausschreibung im Journal gesehen. Darin stand, dass die Redaktion gespannt ist, ob es überhaupt Männer gibt, die den Mut haben, mitzumachen. Sofort! War mein erster Gedanke."

Vor Jahren ist er schon mal über einen Laufsteg gegangen. Damals war es ein Freundschaftsdienst für eine Bekannte, die eine kleine Boutique in Einfeld hatte. Dennoch war es ungewohnt für den Familienvater, für das Casting in Büdelsdorf geschminkt zu werden. "Aber vor allem war es spannend. Nachdem ich erzählt hatte, dass ich in einem Gospelchor singe, hat mich die Jury sogar noch gebeten, etwas vorzusingen", erzählt Kai Höftmann.

Musik ist neben der Reiterei nicht nur eine Leidenschaft des 48-Jährigen, sondern der ganzen Familie. Kai Höftmann ist verheiratet und hat vier Töchter. Er lebt mit seiner Frau Susanne und den Töchtern Stina (14) und Nele (13) in Wasbek. Mit seiner Frau singt er gemeinsam im Gospelchor in Neumünster, Stina spielt Klavier und Nele Geige, außerdem spielen beide Mädchen Querflöte in der Mittelstufenband ihrer Schule. Kein Wunder also, dass manchmal auch alle gemeinsam musizieren.

Wie seine Chancen sind, kann Höftmann, der in Sörup geboren und als Schulkind nach Neumünster gezogen ist, nicht einschätzen. "Da sind viele gute Typen dabei", betont er. Zur großen Modelkarriere werde es wohl nicht mehr reichen, aber es sei ein großartiges Intermezzo. Und seine Teilnahme hat schon jetzt zu witzigen Begegnungen geführt. "Ich stand im Supermarkt an der Kasse und habe bezahlt. Da guckte die Kassiererin mich an und sagte plötzlich: Meine Stimme haben Sie", erzählt Höftmann. Und es wird bestimmt nicht die einzige sein.

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