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Mit Video : Casting der Top Models 2017: Locker-lässig über den Laufsteg

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Nach dem Top-Model-Casting in Flensburg haben nun die Leser die Qual der Wahl.

Da laufen sie wieder: 120 Kandidatinnen und Kandidaten des diesjährigen Top-Model-Wettbewerbs haben sich am vergangenen Sonnabend im Flensburger Autohaus Bauer der Jury präsentiert.

Gemeinsam mit dem Modehaus C.J. Schmidt hatte der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) zum zehnten Mal Frauen und Männer dieses Bundeslands dazu aufgerufen, sich für diese Aktion zu bewerben. Das Besondere am Wettbewerb: Die Kleidergröße ist egal – einzige Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Bewerber mindestens 45 Jahre alt sind. Neu in diesem Jahr: Die Möglichkeit, sich gemeinsam mit seiner Tochter oder seinem Sohn zu bewerben. Eine Chance, die viele Schleswig-Holsteiner ergriffen: „Wir fanden die Idee schön, etwas zusammen zu machen. Jetzt machen wir einen Ausflug nach Flensburg“, sagte Bianka Rathge (56) aus Neumünster, die mit ihrer Tochter Daniela Gera (32) in der Maske saß. Die beiden waren vorher noch nie bei einem solchen Casting. „Wir machen uns einen Spaß daraus und genießen die Atmosphäre“, sagte Daniela Gera.

Für eine entspannte Atmosphäre beim Schminken sorgten die drei Frauen der Beauty-Abteilung des Thomas Hotels in Husum. Bewusst führten sie mit den Kandidaten persönliche Gespräche, um die Stimmung aufzulockern.„Es ist wirklich entspannt und die Veranstaltung gut organisiert“, beobachtete Birgit Thoma (49), die zusah, wie am Make-Up ihrer Tochter Michelle (18) gefeilt wurde.

Zwei Fotografen lichteten die 120 Kandidaten ab. „Theoretisch hatten wir sieben Minuten für jeden. Die Teilnehmer waren umgänglich und freundlich. Alle haben viel gelacht“, sagte der Fotograf Thomas Lorenzen, der sonst Abiturienten und Firmenkunden vor der Linse hat.Wichtig sei vor allem, dass die Personen sie selbst sind. „Man darf die Kandidaten nicht rumkommandieren, dann werden sie unentspannt, das sieht man dann auch auf den Fotos“, so der Experte.

Anschließend wurden die Pärchen in Gruppen für den Catwalk eingeteilt. Die Laufsteg-Erfahrungen der Kandidaten waren ganz unterschiedlich. Manche hatten bereits an Model-Castings teilgenommen, andere fleißig Germany’s Next Top Model geguckt. Einige Pärchen hatten den perfekten Walk vor dem Spiegel geübt oder sich die richtigen Worte zurechtgelegt. „Wenn man dann vor der Jury steht, ist man aber doch viel zu aufgeregt und hat alles wieder vergessen. Dann redet man doch einfach drauflos“, sagte Sina Schümann aus Heide. Die 18-jährige Schülerin steckt mitten in den Abiturprüfungen. Das hat sie aber nicht davon abgehalten, mit ihrer Mutter Karen Schümann (47) am Casting teilzunehmen. „Vor der Klausur gestern war sie gar nicht aufgeregt. Als wir heute hier auf den Parkplatz gefahren sind, aber schon“, sagte diese und lachte.

Beim Catwalk zeigten die angehenden Models, wie gut sie über den Laufsteg kommen und stellten sich der Jury vor. „Das ist schon ein komisches Gefühl:Alle schauen dich an. Man weiß gar nicht, wo man hingucken soll“, tauschte sich Wiebke Seegert (49) nach dem Catwalk mit ihrem Sohn Tom (18) aus. Der wusste sich zu helfen: „Ein Jury-Mitglied hatte einen großen Gucci-Gürtel an, der lag genau in meiner Laufbahn und war ein echter Hingucker.“ Und Karen Schümann hat ganz einfach die Jury angeguckt: „Die haben so nett gelächelt, da muss man einfach zurücklächeln.“

„Die Jury war toll. Sie haben sich wirklich bemüht, dass wir uns wohlfühlen“, lobte auch Petra Bekendorf (50), die mit ihrer Tochter Merle (18) dabei war. Auch die Stimmung unter den Kandidaten war bestens. „Man lernt hier unglaublich schnell neue Leute kennen“, sagte Sina Schümann. Das hat auch Jury-Mitglied Ulrike Klein beobachtet. „Teilnehmer der allerersten Staffel treffen sich noch heute regelmäßig und fahren zusammen in den Urlaub“, sagt die Model-Agentur-Inhaberin. „Sie kommen auch immer wieder zum Casting und feuern die neuen Kandidaten an.“


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erstellt am 08.Apr.2017 | 00:00 Uhr

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