Top-Model-Contest 2019 : Vielfalt auf dem Catwalk

In Gruppen präsentierten sich die Kandidatinnen auf dem Laufsteg der Jury.

In Gruppen präsentierten sich die Kandidatinnen auf dem Laufsteg der Jury.

Welche zwölf Kandidatinnen sieht man am Freitag, 26. April, als Gewinnerinnen auf den Modeschauen bei C.J. Schmidt? Ab jetzt wird abgestimmt!

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06. April 2019, 00:00 Uhr

Husum | Musik an, Blick nach vorne, lächeln und dann los! Es gehörte schon etwas Mut dazu, sich vor der Jury überzeugend auf dem Catwalk zu präsentieren. Den meisten der etwa 100 Bewerberinnen, die am vergangenen Wochenende zum öffentlichen Casting nach Flensburg ins Mercedes-Benz-Autohaus „Klaus + Co“ kamen, war die Aufregung jedoch kaum anzumerken – dafür umso mehr die Freude, die ihnen die Aktion bereitete.

Nun bereits zum zwölften Mal initiiert der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) gemeinsam mit dem Modehaus CJ Schmidt einen Top-Model-Contest, der stetig an Beliebtheit gewinnt. In diesem Jahr konnten die Veranstalter noch mehr Bewerber als im Vorjahr verzeichnen. 460 Leserinnen meldeten sich beim Wettbewerb an. Knapp 100 von ihnen erhielten nach einer Vorauswahl durch die Jury eine Einladung zum Casting, wo sich die Kandidatinnen in Gruppen vorstellten, um dann anschließend nach kurzer Anleitung über den Catwalk zur Musik zu laufen.

Hohes Niveau macht die Auswahl schwer

Die Jury zeigte sich mit den Auftritten der Frauen, die zur Chancengleichheit in die drei Alterskategorien 35+, 45+ und 55+ eingeteilt wurden, sehr zufrieden. „In diesem Jahr ist die Qualität der Bewerbungen ausgesprochen hoch“, lobte Modehaus-Chef Peter Cohrs als einziger Mann unter den Juroren. Überzeugen konnten jene Schleswig-Holsteinerinnen, die Ausstrahlung auf dem Laufsteg bewiesen. „Wichtig ist, dass die Damen das gewisse Etwas haben“, erklärte dazu Jurymitglied Almuth Wehmeyer, selbst als Ü60-Model aktiv. Der Blick von Anne-Dorte Pedersen von der Hamburger Modelagentur Fashion-Time fiel vor allem auf die Proportionen der Frauen. Etwas mehr Körperfülle sei durchaus auch erwünscht, versicherte die gebürtige Dänin, „wenn die Rundungen stimmen.“

Allein unter Frauen: Die Jury – bestehend aus Anne-Dorte Pedersen, Sibylle Bremer, Peter Cohrs, Anke Pipke und Almuth Wehmeyer.
Martin Jahr

Allein unter Frauen: Die Jury – bestehend aus Anne-Dorte Pedersen, Sibylle Bremer, Peter Cohrs, Anke Pipke und Almuth Wehmeyer.

 

Von Bad Oldesloe bis nach Nordfriesland – die Casting-Kandidatinnen kamen aus allen Landkreisen. Und ob Konditorin, Erzieherin, Bäuerin, Oberärztin oder Sopranistin – ebenso vielfältig sind die Berufe, die die Frauen ausüben. Als Mutprobe für das eigene Selbstbewusstsein sah Kandidatin Ulrike Schütt aus Witzwort ihre Bewerbung. „Ich wollte mir selber etwas beweisen und bin nun stolz auf mich, dass ich hier stehen darf.“ Michaela Stüben aus Neumünster hingegen bewarb sich, um eine Veränderung in ihr Leben zu bringen. „Ich erfinde mich gerade neu. Jetzt habe ich Zeit für so etwas und auch Lust dazu.“ Die Sylterin Inken Hansen, die sich bereits im letzten Jahr beworben hatte, nach dem Voting aber nicht zu den zwölf Finalistinnen gehörte, bewies Ausdauer und beschrieb sich vor der Jury mit den Worten „Ich bin die, die nie aufgibt“.

Aus ganz verschiedenen Gründen Model werden

Denisa Dolanska-Dupre aus Flensburg griff als Motiv für ihrer Bewerbung einen Aspekt auf, der viele andere Frauen ebenso zur Teilnahme bewegte: „Ich mache das für mich, um mich einmal wieder als Frau zu fühlen – nicht als Mama, nicht als Hausfrau, sondern nur als Frau.“

Mehrmals kam es vor, dass die Bewerberinnen bereits Model-Erfahrungen vorzuweisen hatten. So auch Heike Tech aus Uetersen, die das letzte Mal vor 30 Jahren auf dem Laufsteg stand und nun von ihrer Tochter mit der Aufforderung „Mami, mach das doch mal“, animiert wurde. Inga Lorenzen aus Stapel nutzte wiederum die Gelegenheit, weil ihr gefällt, „dass bei Top Model auch Frauen eine Chance bekommen, die nicht Größe 36 haben.“

Aufstellen zur Vorstellungsrunde
Martin Jahr

Aufstellen zur Vorstellungsrunde

 

Doch welche Gründe bei den Schleswig-Holsteinerinnen auch zur Teilnahme führten: Wer den Juroren gefiel, bekam einen positiven Vermerk auf der langen Teilnehmerliste. Am Ende wurde ausgewertet: Nur 36 Bewerberinnen kamen letztendlich weiter und können sich nun ab heute dem Leser-Voting stellen. „Aus so vielen interessanten Bewerberinnen eine Auswahl zu treffen, war keine leichte Aufgabe“, resümierte Neu-Jurorin Anke Pipke, Chefredakteurin des Magazins Landgang.

Aufruf zur Abstimmung: Jetzt sind die Leser dran!

Rund vier Stunden dauerte im Mercedes-Benz-Autohaus „Klaus + Co“ das gesamte Casting, das den Kandidatinnen genügend Zeit bot, sich bei Getränken und Speisen schon etwas näher kennenzulernen und bei strahlendem Sonnenschein Probefahrten mit verschiedenen Mercedes-Benz-Modellen ermöglichte.

Die Jury zog für den Sonnabend eine rundum positive Bilanz. „Es ist schön, dass wir auch diesmal wieder ganz unterschiedliche Frauen dabei haben“, lobte Modehaus-Chef Peter Cohrs. „Unsere Vorarbeit ist jetzt getan. Nun entscheiden die Leser, wer im Jahr 2019 Top-Model wird.“

Jetzt sind die Leserinnen und Leser unserer Zeitung gefragt. Jeder kann darüber abstimmen, wer zu den zwölf Top-Models gehören soll, die auf dem Laufsteg zeigen dürfen, was sie können. Bis Sonntag, 14. April um 23:59 Uhr können unsere Leser für ihre Favoriten abstimmen. Und so geht’s:

  • Per Postkarte
    Schreiben Sie an:
    Top-Model 2019, CJ Schmidt
    Krämerstraße 1
    25813 Husum
    Nicht vergessen: Die Favoritin nennen!
     
  • Online
    Unter www.cjschmidt.de haben Sie ab sofort die Möglichkeit zur Abstimmung.
     

Die Top-Models erhalten einen einjährigen Model-Vertrag mit CJ Schmidt. Zusätzlich können sich die zwölf Gewinnerinnen auf ein Verwöhn-Wochenende im Strandhotel Glücksburg inklusive Wellness, Abendessen und einer Übernachtung mit Frühstück freuen.

Die Modenschauen finden am Freitag, 26. April, 17.30 und 19 Uhr, im Husumer Modehaus statt. Karten gibt es unter Telefon 04841/880-0 oder an der Hauptkasse.

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