Elmshorn : Anke Höhne

Anke Höhne aus Elmshorn, Jahrgang 1964, ist
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Anke Höhne aus Elmshorn, Jahrgang 1964, ist

Sie stand im Stau und befürchtete, nicht rechtzeitig zum Casting zu kommen. Doch sie schaffte es. Ihr Fitness-Rezept: Zwei bis drei Mal die Woche Laufen.

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19. April 2013, 09:16 Uhr

"Beworben habe ich mich bei dem Wettewerb, weil mich die Idee, dass Leute wie du und ich teilnehmen können, überzeugt hat. Überredet, dann tatsächlich zum Casting zu fahren, hat mich schließlich eine Freundin", sagt Anke Höhne (48), verheiratete Sekretärin und Mutter eines 14jährigen Sohnes aus Elmshorn. Sie wohnt mit ihrer Familie in einem großzügigen Reihenhaus in Elmshorn, zwischen Hainholz und Liether Wald, den sie fußläufig erreichen kann.

"Viel Zeit für meinen Sport habe ich nicht, ich nehme mir sie aber, da er für mich auch ein Ausgleich für die Betreuung meines behinderten Sohnes ist. Ich mag allerdings keine Fitness-Studios - ich brauche frische Luft." Daher joggt und walkt sie regelmäßig zwei- bis dreimal in der Woche jeweils zirka eine Stunde mit ihrer Freundin im Liether Wald. Und sie weiß um das richtige Tempo, wie es Lauf-Fachleute wie Thomas Wessinghage, ein Ex-Weltklasseläufer, empfehlen. "Man sollte als Freizeitsportler nur so schnell unterwegs sein, dass man sich unangestrengt unterhalten kann." Höhne, die sich als "zuverlässig, freundlich und offen" beschreibt, liest aber nicht nur Sport-Tipps, sondern auch Polit-Satiren wie den Verkaufserfolg "Er ist wieder da" von Timur Vermes. Im Urlaub bevorzuge sie allerdings "leichte Literatur", unterhaltsame Bücher, die nicht vom Thema der Reise ablenken. Denn der Filius sei ein großer Schlösser- und Burgen-Fan. "Deswegen fahren wir oft nach Bayern oder Österreich. Er kann von den alten Bauten nicht genug bekommen", so Höhne.

Demnächst müsse er sich allerdings darauf einstellen, den Kopf noch öfter nach oben zu recken. Im Sommer besteigt die Familie ein Flugzeug und geht in New York auf Entdeckungstour. Danach wolle man den Trip an den Niagarafällen vorbei nach Kanada fortsetzen, um in sich Toronto in Ontario erneut den Reizen einer Großstadt auszusetzen. Ansonsten bevorzugen Höhne und ihr Mann, ein Kfz-Mechaniker, die beide das Reisen zu ihren Freizeit-Favoriten zählen, eher die ruhigeren Gegenden Europas - zuletzt sei man vom Gardasee als Reiseziel"total begeistert" gewesen. "Die Landschaft, das Wetter und vor allem das Essen haben dort hohe Qualität", sagt Höhne. Auch Musicals haben es ihr angetan, von denen sie in Hamburg fast alle gesehen hat. Zuletzt "Rocky". Dass sie überhaupt an dem Contest "Top Ten Model" teilnimmt und sie nun sogar in die Endausscheidung gekommen ist, liegt an einem Zufall: "Wir haben ein Probe-Abo der Elmshorner Nachrichten bestellt und dort davon erfahren. Sonst wäre es an mir vorbeigegangen."

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