Startnummer 33 : Inka-Andrea Sturm-Eulert

Inka-Andrea Sturm-Eulert hat die Startnummer 33. Foto: Ruff
Inka-Andrea Sturm-Eulert hat die Startnummer 33. Foto: Ruff

Die leitende Krankenschwester hat vier Kinder. Lateinamerikanische Tänze, Joggen, Gartenarbeit und Lesen halten sie zusätzlich auf Trab.

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07. März 2012, 11:59 Uhr

Eckernförde | Das Votum ihrer "Jungsmannschaft" zu Hause war ihr wichtig: Als es darum ging, ob Inka-Andrea Sturm-Eulert (49) sich beim Top-Ten-Modelwettbewerb des "Schleswig-Holstein Journals" und des Modehauses C.J. Schmidt anmelden sollte, waren sowohl ihr Lebensgefährte Jan von Fircks als auch ihre beiden Söhne Jesper (6) und Manus (14) begeistert. Mit der Unterstützung im Rücken gab die vierfache Mutter - eine Tochter und ein Sohn sind bereits erwachsen und aus dem Haus - ihre Bewerbung gerne ab. "Ohne hätte ich das sicher nicht gemacht", sagt sie heute.

Inka-Andrea Sturm-Eulert ist leitende Krankenschwester der Geburtshilfe und des OK-Centrums in der Imland-Klinik an der Schleswiger Straße. Sie tanzt gerne, ist früher Aerobictrainerin gewesen und durchaus an Mode interessiert. "Ich bin den ganzen Tag im Kittel unterwegs, deshalb mag ich es gern, mich außerhalb des Dienstes modisch zu kleiden", sagt die selbstbewusste und sportliche Frau. Aus diesem Grund habe sie frühere Ausgaben des Top-Ten-Modelwettbewerbs auch schon über die Jahre in der Eckernförder Zeitung interessiert verfolgt.

"Nachdem wir von dem diesjährigen Wettbewerb gelesen hatten, haben wir spontan Fotos gemacht und abgeschickt. Ich war total überrascht, als kurze Zeit später die Einladung nach Büdelsdorf für das Fotoshooting kam", sagt sie. Dort sei alles sehr entspannt gewesen. "Ich bin ganz unvoreingenommen zum Shooting gefahren, aber etwas aufgeregt war ich schon", verrät sie. Vor einer Jury zu laufen und zu posieren komme eben nicht alle Tage vor. Die Jurymitglieder mit ihrer offenen und freundlichen Art haben ihr aber schnell die Nervosität genommen. "Es war toll dabei zu sein. Professionell, angenehm und an den Kandidatinnen orientiert." Vor allem habe es unter den Frauen kein Konkurrenzverhalten gegeben.

Seit dem vergangenen Freitag weiß Inka-Andrea Sturm-Eulert, dass sie die nächste Runde im Wettbewerb erreicht hat. Nun ist sie eines von 36 ausgewählten Models. "Ich gehe ganz locker in die nächste Runde, es soll ja Spaß machen. Mir ist es wichtig, positiv und natürlich zu wirken." Ein wenig Aufregung verleugnet sie jedoch nicht, das gehöre wohl dazu. Und ein gesunder Ehrgeiz ist bei ihr auch zu erkennen: Unter die letzten zehn Models wolle sie es gerne schaffen. "Ich habe jetzt schon den Anreiz, an der Modenschau am Ende teilzunehmen."

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