Kandidatin 33 : Sabine Thamm

Sabine Thamm (Startnummer 33). Foto: Staudt
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Sabine Thamm (Startnummer 33). Foto: Staudt

"Ich wags mal", hatte sie sich gesagt. Und den ersten Schritt gewonnen. Sie wirkte auf dem Laufsteg sehr natürlich.

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11. März 2010, 07:10 Uhr

Langstedt / Jahrgang 1964 / 168 cm / Größe 36-38
"Ich bin in Schleswig-Holstein noch ein Frischling", so stellt sich Sabine Thamm vor. Nach steten Umzügen in der Vergangenheit, bedingt durch die Tätigkeit ihres Mannes als Bundeswehr Tornado-Pilot, sind beide seit viereinhalb Monaten Langstedter. "Und hier wollen wir nun für immer bleiben", erklärt sie voller Überzeugung.
Sabine Thamm krault ihren Hund, einen "Westie", der ein Andenken an ihren Aufenthalt in den USA ist. Dieser Vierbeiner – er ist zugegebenermaßen Kind-Ersatz – hört auf die Sprachen der bisherigen Aufenthaltsländer, reagiert gegebenenfalls also auf amerikanische, dänische und deutsche Befehle. Dass der Beruf des Ehemannes auch entscheidenden Einfluss auf das Leben der Ehefrauen ausübt, ist an den bisherigen Wohnorten gut erkennbar. "Zwischen Oldenburg in Oldenburg, den USA, Dänemark und bis vor einigen Monaten Idar-Oberstein sind wir immer unterwegs gewesen", sagt die 46-Jährige. Nun dient ihr Mann in Meierwik, so dass Langstedt der erträumte Wohnsitz auf dem Lande werden konnte.
Zehn Jahre war Sabine Thamm Einzelhandelskauffrau, schulte dann um zur Bürokauffrau. Im Moment ist sie ohne Beschäftigung, will aber gerne wieder arbeiten. Dass in ihr eine Menge Energie steckt, macht ihr Sportprogramm deutlich: Drei Mal die Woche geht es ins Fitnessstudio, zusätzlich stehen bei Gelegenheit Nordic Walking oder/und Schwimmen auf dem Programm. Damit hält sie sich fit und in Form, denn sie kocht und isst auch gerne.
Zum Modelwettbewerb hat sie sich selbst angemeldet. Der Ehemann machte die digitalen Fotos. Nun hat sie die erste Hürde bereits übersprungen, ist unter den besten 36. "Allein die Teilnahme am Casting hat unheimlich Spaß gemacht, die Begegnung mit den anderen Teilnehmerinnen war interessant", findet sie. "Es ist schon eine Ehre, unter den besten 36 zu sein". Doch sie hofft, noch weiter zu kommen.

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