Schleswig-Holstein Top Model : Stimmen Sie für die Top-Models aus unserer Region

Bereits zum zwölften Mal initiiert der „Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag“ (sh:z) gemeinsam mit dem Modehaus CJ Schmidt in Husum einen Top-Model-Contest.

Bereits zum zwölften Mal initiiert der „Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag“ (sh:z) gemeinsam mit dem Modehaus CJ Schmidt in Husum einen Top-Model-Contest.

shz.de stellt die sieben Kandidatinnen aus den Kreisen Pinneberg und Segeberg vor. Wer von ihnen soll zur großen Modenschau?

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10. April 2019, 16:01 Uhr

Kreis Pinneberg/Segeberg | Diese Veranstaltung hat Tradition ist doch in jedem Jahr wieder spannend und neu: Bereits zum zwölften Mal initiiert der „Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag“ (sh:z) gemeinsam mit dem Modehaus CJ Schmidt in Husum einen Top-Model-Contest, der stetig an Beliebtheit gewinnt. In diesem Jahr haben die Veranstalter noch mehr Bewerber als im Vorjahr verzeichnen. 460 Leserinnen meldeten sich beim Wettbewerb an. Knapp 100 von ihnen erhielten nach einer Vorauswahl durch die Jury eine Einladung zum Casting, wo sich die Kandidatinnen in Gruppen vorstellten, um dann anschließend nach kurzer Anleitung über den Catwalk zur Musik zu laufen. Und jetzt sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, gefragt: Stimmen Sie ab! Welche Frau aus der Region – der Kreis Pinneberg und die Nachbargemeinden im Kreis Segeberg – ist ihr Favorit?

Das sind die Teilnehmerinnen aus der Region:

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Mark Müller
Ines Wiese aus Norderstedt

Ines Wiese ist 59 Jahre alt und lebt als freischaffende Künstlerin in Norderstedt (Kreis Segeberg). „Kunst und Mode, das ist mein Leben“, sagt die Norderstedterin über sich selbst. Sie malt Bilder auf Leinwand und lässt diese später auf Seide drucken, die dann wiederum zu Kleidern verarbeitet wird. „Meine Bilder sind leuchtend und grell. Das ist auch ein Grund, weshalb ich Seide als Material gewählt habe. Auf ihr kommt die Leuchtkraft der Farben am besten rüber“, erläutert sie im Gespräch mit unserer Zeitung.

Mit ihren Unikaten ist Wiese selbst international unterwegs und organisiert Modenschauen, bei denen sie Amateur-Models ihre Stücke präsentieren lässt. „Meine Kleider richten sich nicht an das typische Modell, sondern an die Frau ab 50 mit Kleidergröße 40+“, erläutert sie.

In Wieses Augen ist diese Altersgruppe der Best Ager  in den Medien noch viel zu unterrepräsentiert. „Es wird zwar immer viel davon geschrieben, aber wenn man dann in Zeitschriften oder Magazine guckt, sieht man doch nur wieder die typischen Models“, kritisiert Wiese. Der Modelwettbewerb setze dem etwas entgegen. „Davon bin ich sehr begeistert und es reizt mich sehr, selbst einmal auszuprobieren, wie es ist, in Modestücke zu schlüpfen, die von anderen gemacht wurden, um sie dann öffentlich zu präsentieren.“

 
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Mark Müller
 

Anette Schmieder aus Norderstedt

Anette Schmieder ist 50 Jahre alt und lebt in Norderstedt (Kreis Segeberg). Mode spielt in ihrem Leben eine große Rolle – privat hat sie dafür ein großes Interesse, beruflich ist sie ebenfalls in der Branche tätig. „Ich bin teils selbstständig, teils angestellt tätig“, berichtet sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Als Angestellte arbeite sie in einer Modeboutique im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel, als Freiberufliche sei sie Farb- und Stildesignerin. „Ich helfe Menschen dabei herauszufinden, welche Farben und welcher Stil zu ihnen passen“, erläutert Schmieder.

Eine zweite Leidenschaft von Schmieder ist das Tanzen. „Zumba, Salsa – ich habe vieles ausprobiert. Hauptsache ich kann tanzen“, sagt sie. Außerdem fotografiere sie gern. „Im Urlaub kann ich teilweise kaum damit aufhören. Aber ich fahre auch gern in die Speicherstadt oder in die Hafencity. Dort gibt es tolle Motive“, berichtet die Norderstedterin.

Für den Modelwettbewerb hat Schmieder sich aufgrund ihres Modeinteresses beworben. „Ich habe aber schon ein wenig Modelerfahrung sammeln können“, berichtet sie. Bereits mit 17 Jahren sei sie auf der Straße angesprochen und gefragt worden, ob sie nicht Lust habe, an einem Foto-Shooting teilzunehmen. „Das ist natürlich etwas anderes als eine Modenschau. Aber es war eine interessante Erfahrung damals.“

 
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Mark Müller
 

Melani Heck aus Kisdorf

Die Entscheidung, sich am Modelwettbewerb zu beteiligen, kam bei Melani Heck aus Kisdorf (Kreis Segeberg) ganz spontan. Die 44-Jährige sah den Aufruf zur Aktion bei Facebook. „Ich fand diesen Wettbewerb spannend und habe mich dann gleich angemeldet.“

Auch bei ihren Freizeitaktivitäten muss nicht immer alles lang und kompliziert im Voraus geplant sein. „Ich feier gern, ich tanze gern und gehe gern auf Rock-Festivals.“ In den vergangenen Jahren habe sie zum Beispiel das  Deichbrand-Festival in Cuxhaven und  das Hurricane-Festival südlich von Hamburg besucht. Und sie ließ sich den Spaß auch nicht  von dem traditionell schlechten Wetter am Hurricane-Wochenende verderben.

Die Mutter eines elf Jahre alten Sohns arbeitet als kaufmännische Angestellte bei einem Elektronikkonzern am Hamburger Flughafen. Sie hat einen Hund: einen Boxer-Pointer-Mischling.

Für das Foto-Shooting hatte sie sich zwei Kleidungsstücke bereitgelegt: einen Blazer und eine Weste mit orientalisch anmutenden Applikationen. „Der Blazer schien mir dann aber doch ein bisschen spießig.“ Und sie entschied sich für die Weste. Nicht nur aus modischen Gründen, sondern auch, weil sie das Kleidungsstück mit Nieten am Revers von einer Freundin geschenkt bekommen hatt. „Es ist schon ein bisschen meine Glücksweste.“


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Mark Müller

Tanja Stehr aus Rellingen

Mit Handys und sozialen Netzwerken kennt sich Tanja Stehr aus. Die Rellingerin verdient ihr Geld unter anderem als „Handy-Fee“ und bringt Menschen den richtigen Umgang mit Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten bei. Es ist also kaum verwunderlich, dass die 41-Jährige bei Facebook von dem Model-Wettbewerb erfahren und sich gleich beworben hat.

„Ich habe nicht wirklich nachgedacht“, erzählt Tanja Stehr. „Und ich war sehr überrascht, in was ich da hineingeraten bin. Wie professionell das alles organisiert ist.“ Denn sie gibt zu, vorher noch nicht von dem Model-Wettbewerb gehört zu haben, der in diesem Jahr bereits zu zwölften Mal stattfindet.

Fit hält sie sich  mit dem Tanzen. Auch wenn sie aus familiären und beruflichen Gründen nicht mehr so oft dazu kommt, wie in jüngeren Jahren. „Ich haben früher professionell Ballett und auch Standard und Latein getanzt. Aber auch heute noch gilt für mich: Einmal im Monat muss getanzt werden.“ Dass sei nicht   nur für den Körper gut, sondern auch für den Kopf.  Für mehr Hobbys fehle ihr die Zeit. Denn sie hat nicht nur ihren mobilen Handy-Service als Selbstständige. Sie arbeitet auch noch an einigen Tagen als Angestellte in einem großen Elektro-Fachmarkt.

Die Daumen drücken ihr auf jeden Fall ihre 22 Jahre alte Tochter, ihr zehn Jahre alter Sohn und ihr Mann.

 
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Mark Müller
 

Kirsty Kerkamm aus Elmshorn

Kirsty Kerkamm aus dem Elmshorner Norden arbeitet als Projekt-Koordinatorin. Die 39-Jährige Mutter von zwei Kindern geht gern joggen. Zwei- bis dreimal in der Woche. Dabei sagt sie über sich selbst: „Ich bin sonst eigentlich eher unsportlich.“ Häufig unterwegs ist sie auch mit ihrem Doodle, einem Pudel-Labrador-Mischling.

Ein besonderes Hobby hat Kirsty Kerkamm zwar nicht. „Aber ich unternehme gern etwas mit meinen Kindern“, sagt sie. So geht es häufiger ins Kino. Ihr persönliches Wellness-Programm zu Hause: „Ich liebe es, lange und heiß zu baden. Auch mal ein bis zwei Stunden. Egal, ob im Winter oder im Sommer.“ Für dieses Jahr hat sich die 39-Jährige ein besonderes Projekt vorgenommen, das sie ganz allein in die Tat umsetzen will: Spontan den Koffer packen und ohne Ziel zum Flughafen. „Ich weiß zwar nicht so genau, ob es solche Angebote noch gibt. Aber ich will mit einem Last-Minute-Flug weg. Irgendwohin. Früher ging sowas.“ Hauptsache in den Süden. Da, wo die Sonne scheint. Gern auch außerhalb Europas.

Von dem Wettbewerb erfuhr Kirsty Kerkamm bei Facebook. Dann ist sie zum Casting gefahren. „Das war ein großer Trip nach Flensburg. Den Kindern hat’s auch total Spaß gemacht.“ Ihr Antrieb teilzunehmen: „Ich wollte etwas für mein Selbstwertgefühl tun.“ Bisher sei alles bestens gelaufen.

 
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Mark Müller
 

Anja Mrowka aus Lutzhorn

Anja Mrowka hatte keineswegs von einer Modelkarriere geträumt. Die 52-jährige kam eher zufällig zur Teilnahme an dem  Wettbewerb: „Das war so eine fixe Idee.“

Sie  hat früher Kommunikationswirtschaft studiert. „Ich komme aus dem Marketing.“ Doch in diesem Bereich  dürfe man nicht stehen bleiben, so ihre Erfahrung. Und deshalb begann  Anja Mrowka mit einer Online-Weiterbildung. „Das hat sehr gut funktioniert und es hat mir Spaß gemacht“, sagt sie. Mehr noch: Sie fühlte sich zurückversetzt in  vergangene Studienzeiten. „Wenn  man sich schon wie vor 25 Jahren fühlt, kann man auch etwas Verrücktes machen“, sagt sie.

So wurde die Idee geboren, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Ohne größere Ambitionen allerdings. „Ich hätte nie gedacht, dass ich so weit komme, aber das freut mich natürlich sehr.“ Modelerfahrung  hat sie nicht. „Ich bin früher  auch mal für Kataloge fotografiert worden. Aber das hat nichts mit modeln zu tun gehabt.“  Anja Mrowka lebt in Lutzhorn. Sie ist verheiratet und hat eine 16 Jahre alte Tochter. Wenn sie sich nicht gerade weiterbildet oder „etwas Verrücktes“ wie die Teilnahme an einem Modelwettbewerb umsetzt, macht Anja Mrowka seit vielen Jahren  regelmäßig Yoga.  Außerdem reist sie sehr gern. Besondere Ziele? Eigentlich  nicht: „Wo es schön ist. Von Schleswig-Holstein bis New York.“

 
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Mark Müller
 
Heike Tech aus Uetersen

Heike Tech aus Uetersen ist 68 Jahre alt und inzwischen Rentnerin. Ein ruhiges Leben führt sie dennoch nicht, sondern sie ist sehr aktiv, besonders gern unterwegs. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie sich ein Wohnmobil gekauft, mit dem die beiden viel unterwegs sind. „Wir sind immer lange in Spanien“, berichtet Tech im Gespräch mit unserer Zeitung. Das Reisen gehörte schon immer zu den Freizeitaktivitäten, denen das Ehepaar gern nachgegangen ist. „42 Jahre lang hatten wir ein Segelboot, mit dem wir immer unterwegs waren. Jetzt wollten wir aber noch einmal etwas anderes machen und haben das Boot gegen das Wohnmobil eingetauscht.“

Im Ausland gelebt hat Tech auch: Fünf Jahre lang arbeitete ihr Mann in Westafrika. Sie und ihre Tochter begleiteten ihn dorthin. Wenn Tech nicht in der Welt unterwegs ist, genießt sie ihr Leben in der Rosenstadt. „Ich habe eine zweieinhalbjährige Enkeltochter, die sehr oft bei uns ist und um die ich mich kümmern kann“, berichtet Tech. „Als ich von dem Wettbewerb gelesen habe, dachte ich: Das probierst du einfach mal“, sagt Tech.

Erfahrungen als Model habe sie in ihrem Leben  bereits gesammelt. „Vor etwa 30 Jahren habe ich mit meiner Tochter gemeinsam an Modenschauen teilgenommen, die in Uetersener Geschäften veranstaltete wurden“, erzählt die 68-Jährige.

 
Die Jury zeigte sich bei der Vorauswahl mit den Auftritten der Frauen, die zur Chancengleichheit in die drei Alterskategorien 35+, 45+ und 55+ eingeteilt wurden, sehr zufrieden. Nun kann jeder darüber abstimmen, wer zu den zwölf Top-Models gehören soll, die auf dem Laufsteg zeigen dürfen, was sie können. Schreiben Sie eine Postkarte an Top-Model 2019, CJ Schmidt, Krämerstraße 1, 25813 Husum (Favoritin nennen!). Unter www.cjschmidt.de sowie unter www.shz.de/models haben Sie ebenfalls die Möglichkeit zur Abstimmung. Bis Sonntag, 14. April, können unsere Leser für ihre Favoriten abstimmen (online bis 24 Uhr). Die Modenschauen finden am Freitag, 26. April, 17.30 und 19 Uhr, im Husumer Modehaus statt.
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