Im Gesicht und auf den Beinen : Selbstbräuner und Co.: Sommer-Teint in Sekundenschnelle

 

 

Im Sommer haben viele eine Lieblingsbeschäftigung: das Sonnen. Ein gebräunter Teint ist dabei ein schöner Nebeneffekt. Doch was tun, wenn die Zeit fehlt, sich in die Sonne zu legen und man dennoch braun werden möchte?

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20. Juli 2019, 06:23 Uhr

Die ersten Wochen des diesjährigen Sommers sind bereits vorbei und haben für jede Menge Sonne im Norden gesorgt. Rekordverdächtige Temperaturen und Sonne satt waren das Resultat und machen Lust auf me(e)hr. Dabei lassen sich die steigenden Temperaturen natürlich am besten mit einem kühlen Getränk am Strand oder unter einem Sonnenschirm genießen. Das allseits beliebte Sonnenbad bleibt nicht unbemerkbar: ein strahlender, gebräunter Teint tritt in Erscheinung und sorgt für Urlaubsfeeling.

Doch leider hat nicht jeder die Zeit, sich über Stunden hinweg in die Sonne zu legen, um braun zu werden. Zum anderen gibt es auch Hauttypen, die die Sonne nicht so gut vertragen oder bei denen sich die Bräunung nur minimal oder sehr langsam einstellt. In beiden Fällen können kleine Tricks und Produkte den Bräunungsvorgang beschleunigen und das Sonnenbad simulieren.

Mit Bronzepuder und Selbstbräuner zum sommerlichen Teint

Um morgens vor der Arbeit der Bräunung noch schnell auf die Sprünge zu helfen, lohnt sich der Griff zum Bronzer. Das Puder wird einfach auf den höchsten Stellen des Gesichts, wie etwa Nasenrücken, Stirn und Wangenknochen, aufgetragen und wärmt die Haut optisch auf. Einige Stunden des Sonnens werden so in wenigen Sekunden nachgeholt.

Da die Kleidung im Sommer kürzer ist und mehrere Körperbereiche freilegt, möchten viele, dass die Beine oder Arme nicht mehr nach Winter, sondern nach Sommer aussehen. Hier kann Selbstbräuner oder sogenanntes Körper-Make-Up helfen. Selbstbräuner gibt es in verschiedenen Intensitäten und für verschiedene Bereiche des Körpers. Für das Gesicht oder das Dekolleté empfiehlt sich ein Serum, das sich in die tägliche Pflegecreme mischen lässt und mit dieser in die Haut einzieht. Für die Arme und Beine kann eine Bodylotion mit Selbstbräuner-Effekt verwendet werden.

Wie Selbstbräuner funktioniert, ist eigentlich recht einfach, zu erklären. Die unterschiedlichen Selbstbräuner beinhalten in der Regel den sogenannten Bräunungsstoff Dihydroxyaceton. Die darin enthaltenen Zuckermoleküle verbinden sich nach dem Auftragen mit den Proteinen der obersten Hautschicht. Dabei entsteht ein Farbstoff, der die Haut sommerlich braun färbt und für längere Zeit anhält.

Wer schnellere Resultate benötigt, die Selbstbräuner aufgrund der Einwirkzeit nicht liefern können, greift kurzerhand zum Körper-Make-Up. Dieses ist ein guter Ersatz für Selbstbräuner oder Strumpfhosen. Die leichte Formulierung kaschiert Venen und Unebenheiten und lässt die Beine makellos und gebräunt aussehen. Zudem ist die Textur wasserfest und färbt nicht auf die Kleidung oder Möbel ab.

Tipp: Um den Effekt des Selbstbräuners optimal auszunutzen, empfiehlt sich ein Peeling im Vorfeld des Auftragens. Somit wird die Haut ideal auf die anschließende Pflege vorbereitet und abgestorbene Hautzellen oder trockene Stellen, an denen der Selbstbräuner intensiver oder fleckig in Erscheinung treten könnte, werden reduziert bzw. abgetragen.

Über den Autor: Der 24-jährige Levin Lange aus Flensburg beschäftigt sich auf seinem Blog „Wearable“ und bei Instagram mit aktuellen Looks. Für shz.de verrät er in exklusiven Gastbeiträgen, was in der Modewelt angesagt ist.

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