Die 52 Wochen-Challenge oder der Fünf-Euro-Trick : Reich werden: Drei Spartipps für 2019, die jeder schaffen kann

Eine Vielzahl der Deutschen legt einen fest gelegten Teil ihres Einkommens zum Sparen beiseite. Die 52 Wochen-Challenge schlägt dabei eine ständige Erhöhung des Sparbetrages vor.
Eine Vielzahl der Deutschen legt einen fest gelegten Teil ihres Einkommens zum Sparen beiseite. Die 52 Wochen-Challenge schlägt dabei eine ständige Erhöhung des Sparbetrages vor.

Wer sich für das Jahr 2019 als guten Vorsatz das Sparen vorgenommen hat, wird mit diesen drei Tricks erfolgreich sein.

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10. Januar 2019, 23:57 Uhr

Jedes Jahr werden aufs Neue gute Vorsätze gefasst. Meistens halten sie aber nur ein paar Wochen oder Tage. Um die Haltbarkeitsdauer zu verlängern oder die Vorsätze gar in Gewohnheiten übergehen zu lassen, helfen einfache Tricks – dies gilt auch fürs Sparen. Drei einfache Methoden helfen dabei, das Gesparte zu vermehren.

Die 52 Wochen-Challenge

Das Prinzip ist einfach: Jede Woche wird an einem gleichbleibenden Tag – zum Beispiel am Sonntag, ein Euro mehr in die Spardose geworfen als in der Vorwoche. Das heißt konkret, dass in der ersten Woche ein Euro, in der zweiten zwei Euro, in der Dritten drei Euro und so weiter gespart werden. Am Ende des Jahres, also in der 52. Woche, sind es dann bereits 52 Euro. Wenn dann an Silvester die Spardose ausgeleert wird, sind insgesamt 1.378 Euro zusammengekommen, die zum Beispiel in einen Urlaub fließen können.

Die Konsumdiät

Lockangebote, wie der Black-Friday oder ständige Sale- und Rabattaktionen, die zum spontanen Kauf anregen, sind allgegenwärtig. Mit der sogenannten Konsumdiät kann man sein eigenes Verhalten bewusst hinterfragen und so überflüssige Spontankäufe vermeiden. Die einfache Regel lautet: Alle Wünsche kommen zuerst auf einen Merkzettel und werden nach einem Monat noch einmal angeschaut. Nur wenn der Wunsch dann immer noch besteht, darf man zuschlagen. Ansonsten wird das Geld gespart. Klingt einfach, ist aber wirksam. Das Gute an der Konsumdiät ist, dass jeder frei entscheiden kann, worauf er verzichten möchte. Eine andere Variante der Konsumdiät besteht darin, bereits getätigte Hamsterkäufe erst einmal aufzubrauchen, bevor Neues hinzukommt. So können zum Beispiel Kleidungsstücke neu kombiniert werden. Verbrauchsgegenstände wie Parfum, Haushaltsmittel oder Pflegeprodukte werden konsequent aufgebraucht, bevor neue angeschafft werden. Der Konsumdiät kann man sich natürlich auch im Team stellen. So definiert man gemeinsam mit seinen Freunden, worauf beispielsweise sechs Monate oder ein Jahr verzichtet werden soll.

Der Fünf-Euro-Trick

Der Fünf-Euro-Trick ist schnell erklärt: Jedes Mal, wenn ein Fünf-Euro-Schein im Portemonnaie landet, wird dieser aussortiert und in eine Spardose gelegt. Auch wenn am Ende nicht genau klar ist, wieviel Geld am Ende des Jahres im Sparschwein landet, sammelt sich über die Zeit hinweg doch einiges zusammen. Selbstverständlich lässt sich dieser Trick auch auf andere Stückelungen, zum Beispiel ein oder zwei Euro-Münzen, anwenden.

Beim Sparen ist es wie bei allen guten Vorsätzen: Durchhalten ist das, was am schwersten fällt. Außerdem ist es vielleicht nicht in jeder Lebenssituation möglich, Geld beiseite zu legen. Dann bietet es sich an, einen Kassensturz der laufenden Kosten zu machen und zu schauen, ob und wo Einsparungen möglich sind. Letztlich kommt man aber nicht daran vorbei: Sparen kann man nur das Geld, das man nicht ausgibt.

(Mit Material des Bankenverbandes)

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