Same procedure... : Ohne Frust ins neue Jahr: Neujahrsvorsätze

<p>Auch das Jahr 2018 nehmen viele zum Anlass, alte und eingefahrene Angewohnheiten abzulegen. Wer dabei auf einige Sachen achtet, wird mit seinem Vorhaben auch sicherlich erfolgreich sein. </p>
Foto:

Auch das Jahr 2018 nehmen viele zum Anlass, alte und eingefahrene Angewohnheiten abzulegen. Wer dabei auf einige Sachen achtet, wird mit seinem Vorhaben auch sicherlich erfolgreich sein.

Mehr Sport machen, gesünder essen, endlich mit dem Rauchen aufhören: Zum Jahreswechsel wurden wieder viele Vorsätze formuliert, die das Leben besser oder gesünder machen sollen. 4 Tipps für ein erfolgreiches Durchhalten.

shz.de von
03. Januar 2018, 04:12 Uhr

„Ab Januar werde ich mein Leben komplett umkrempeln! Ich werde 10 Kilo abnehmen, weniger Alkohol trinken, mit dem Rauchen aufhören und ganz viel Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen!“ Wer kennt es nicht? Wie in jedem Jahr wurden auch zu diesem Jahreswechsel wieder zahllose Vorsätze verfasst, die das Leben und den Alltag im neuen Jahr in vielerlei Hinsicht besser machen sollen. Doch kaum sind die Mitgliedschaft fürs Fitnessstudio abgeschlossen und neue Sportkleidung gekauft, geht es auch schon los mit den ersten Ausreden. Das Feierabendbier mit den Freunden macht eben doch mehr Spaß, als eine Stunde auf dem Laufband zu schwitzen. Und seien wir mal ehrlich: so ein gemütlicher Abend auf dem Sofa mit einem Glas Rotwein und der Lieblingsserie wirkt doch sehr reizvoll an einem verregneten, kalten Winterabend. Spätestens im April fängt das Verhandeln über einen früheren Austritt aus dem Zweijahresabo im Sportstudio an. Doch so muss es nicht kommen. Wer seine Ziele im Vorfeld nicht zu hoch steckt und ein paar hilfreiche Tipps befolgt, wird schon bald die ersten Erfolge feiern können, die zum Weitermachen und Durchhalten motivieren:

1. Suchen Sie sich Verbündete

Egal, ob es darum geht abzunehmen, sich gesünder zu ernähren oder mit dem Rauchen aufzuhören: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Gemeinsam mit Freunden oder anderen Familienmitgliedern lassen sich Vorhaben viel leichter in die Tat umsetzen. Gleichzeitig macht der Sport zu zweit auch viel Spaß, weil gemeinsam Ziele erreicht werden. Außerdem: allein fällt es sehr viel schwerer, sich aufzuraffen aber zu zweit lässt sich auch der stärkste innere Schweinehund besiegen.

Foto: Adobe Stock
 

2. Die Ziele nicht zu hoch stecken

Auch wenn in den ersten Wochen des intensiven Trainings bereits einige Erfolge verbucht werden können und vielleicht sogar schon ein paar Pfunde gepurzelt sind, ist die Gefahr groß, sich auf dem schnellen Erfolg auszuruhen und schon bald setzt der berühmte so genannte Jojo-Effekt wieder ein. Deshalb sollte lieber kleiner angefangen werden, sodass sich der Körper an die Umstellung langfristig gewöhnen kann. Anstatt beispielsweise beim täglichen Weg zur Arbeit komplett vom Auto auf das Fahrrad zu wechseln, könnten erstmal zwei feste Tage zum regelmäßigen Radfahren auserkoren werden. Wenn das Sporttraining nach einer erfolgreichen Eingewöhnungsphase dann langsam gesteigert wird, werden die Laufbänder im Fitnessstudio nicht nur lediglich in den ersten Januarwochen gut besetzt sein.

Foto: Adobe Stock

3. Zuversichtlich bleiben

Beim Formulieren persönlicher Vorsätze ist es sehr wichtig, an den eigenen Erfolg zu glauben. Wer sich selbst sicher ist, alte und lästige Angewohnheiten durch genug Willenskraft ablegen zu können, ist beim Umsetzen neuer Vorsätze erfolgreicher als jene, die es nur einmal ausprobieren. Machen wir uns aber nichts vor: Rückschläge werden trotzdem kommen, das Scheitern ist üblich. Kaum jemand ist beim Umsetzen seiner Umsätze beim ersten Versuch erfolgreich, nahezu jeder Fünfte braucht gar mehr als sechs Anläufe. Hauptsache ist, dass man am Ball bleibt und sich nicht vom ersten Scheitern entmutigen lässt.

Foto: Adobe Stock
 

4. Ziele eindeutig formulieren

Um persönliche Pläne umzusetzen, ist es ratsam, möglichst konkret und greifbar zu formulieren. Die Aussage „Ich will weniger Alkohol trinken“ ist zu ungenau und verleitet dazu, zu häufig Ausnahmen zu machen. Erfolgreicher ist man, wenn eindeutige Ziele wie „Ich trinke wochentags keinen Alkohol mehr.“ formuliert werden. Eine Hilfe ist es außerdem, sich seine Ziele exakt aufzuschreiben und an einen Ort zu kleben, wo sie Sinn machen. So würde sich ein Vorsatz wie „Sechs Kilo abnehmen“ gut für die Kühlschranktür eignen.

Foto: Adobe Stock
 
zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen