zur Navigation springen

Sommer, Sonne, Hitze : Kühler Kopf an heißen Tagen

vom

Im Schatten liegen, etwas Kaltes trinken, in den Pool springen - herrlich, aber noch ist leider keine Urlaubszeit. Mit diesen zehn Tricks lässt sich der Alltag bei schwül-warmen Temperaturen besser überstehen.

Foto: sh:z

1. Viel und richtig trinken

An heißen Tagen sollte man mindestens zwei Liter am Tag trinken. Je heißer es ist, desto größere Lust hat man auf eiskalte Getränke. Dabei treiben diese allerdings den Schweiß erst richtig aus den Poren. Auch Kaffee und Alkohol sollten es nicht sein, denn sie sind harntreibend und belasten den Kreislauf. Am besten eignet sich nicht zu kaltes Wasser, gerne auch mit ein paar Spritzern erfrischender Zitrone. Auch stark verdünnte Fruchtsaftschorlen oder lauwarmer Kräutertee sind gute Durstlöscher.

 

Foto: CMA

2. Leicht und lauwarm essen

Schwere Braten und dicke Soßen belasten den Kreislauf. Einen Gefallen tun Sie Ihrem Organismus daher an heißen Tagen, wenn Sie ihm leichte Speisen gönnen – sie sollten weder heiß noch scharf sein. Enthält das Essen noch dazu viel Flüssigkeit, kommen Sie beschwingter durch den heißen Tag. Melonen, Gurken und Tomaten sind solche Lebensmittel, die gleichzeitig helfen, Ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken. Obstspieße, Quarkspeisen mit Obst, Salat mit viel Gemüse kombiniert mit Nudeln, Reis oder Kartoffeln bieten dem Körper jetzt ausreichend Nährstoffe in gut verdaulicher Form.

 

Foto: djd/Cool akut/thx

3. Luftig kleiden

Lockere Kleidung, am besten aus Leinen, ist bei Hitze am angenehmsten auf der Haut. Auch in Baumwolle und Seide lässt sich die Hitze besser ertragen. Wer stark schwitzt und sich dann in seiner Kleidung unwohl fühlt, sollte auf jeden Fall Wechselwäsche mit ins Büro nehmen.

 

Foto: fotolia

4. Den Körper richtig kühlen

Wie beim Essen und Trinken gilt auch fürs morgendliche oder abendliche Duschen: Lauwarm ist genau richtig. Gegen die Hitze zwischendurch, etwa im Büro, helfen feuchte Lappen, die man sich auf die Haut legen kann. Wer ein Eisfach in der Nähe hat, kann darin feuchte Lappen kühlen und sich anschließend auf die Haut legen. Als sehr angenehm empfinden viele Menschen auch die Abkühlung aus der Sprühflasche: Dazu füllt man eine Sprühflasche für Pflanzen mit Wasser, gibt einige Eiswürfel und bei Bedarf ein paar Minzblätter hinein und besprüht sich ab und zu damit.

 

Foto: Fotolia

5. Die Räume gut lüften

Erwartet Sie ein heißer Arbeitstag, versuchen Sie eher zu kommen und möglichst früh die Räume gut durchzulüften. Ist das an Ihrem Arbeitsplatz nicht möglich, kann es vielleicht der Hausmeister übernehmen. Vielleicht ist es auch möglich, spät abends die Fenster weit zu öffnen und sie nach der durchgelüfteten Nacht morgens wieder zu schließen, bevor die Sonne die Räume wieder aufheizt. Tagsüber sollten die Räume dann möglichst verschattet sein. Ein Tischventilator sorgt für einen angenehmen Luftzug am  Schreibtisch.

 

Foto: Fotolia

6. Bewegung und Ruhe: Reagieren Sie flexibel

Wenn uns die Hitzewelle so richtig erreicht, sollten wir uns – wenn eben möglich – ein Beispiel an den südlichen Ländern nehmen: Vielleicht können Sie Ihren Arbeitstag flexibel gestalten und früher als sonst anfangen, dafür aber eine längere Mittagspause mit einem Nickerchen einlegen? Sport sollten Sie nur frühmorgens oder spätabends treiben und bei großer Hitze auch einfach einen Gang zurückschalten.

 

Foto: dpa

7. Die Haut gut vor der Sonne schützen

Auch wenn es nur der Weg zur Arbeit ist oder die Kinder in den Pausen in der Kita oder Schule draußen sind: Guter Sonnenschutz muss sein. Cremen Sie sich und Ihre Kinder also morgens gut ein, je heller die Haut desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein.  Mehrmaliges Eincremen verlängert  nicht die Sonnenschutzzeit der Haut, sie hält lediglich den ursprünglichen Sonnenschutz aufrecht. Um trotzdem möglichst gut geschützt zu sein, sollten Kinder Kleidung mit UV-Schutz sowie eine Kappe tragen.

 

Foto: Fotolia

8. Auch an die Vierbeiner denken

An warmen Sommertagen müssen Tierhalter besonders auf ihre Vierbeiner achten. Denn die meisten Haustiere können sich nicht über schwitzen abkühlen. Deshalb sollten Halter unbedingt darauf achten, dass das Tier genug Wasser und einen schattigen Platz hat. Auf keinen Fall darf ein Haustier im Auto gelassen werden. Auch ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster hilft nicht. Bekommt ein Tier einen Hitzeschlag, kann es daran sterben.

 

Foto: dpa

9. Kindersitze abdecken

Kindersitze im Auto können sich im Sommer stark aufheizen. Kommen Kinder mit ihrer nackten Haut beispielsweise an heiße Stellen der Plastikverschalung, sind sogar leichte Verbrennungen möglich. Bei Hitze sollten Eltern deshalb am besten große Handtücher oder ein Laken in hellen Farben dabei haben, mit denen sie die Sitze nach dem Parken abdecken können. Wurde das vergessen, können Mutter und Vater als Alternative auch kleine Handtücher unter den Po des Kindes und an die Seiten der Beine legen, bevor es in den Sitz kommt. Wichtig dabei: Der Gurt muss noch gut anliegen und zugehen.

 

Foto: fotolia

10. Viele Pausen für Autofahrer 

An heißen Tagen lässt die Konzentration des Autofahrers unbemerkt nach. Hitzestress erhöht die Herzfrequenz und kann zu Schweißausbrüchen führen. Die Folge ist ein aggressiveres Fahrverhalten, das nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) die Unfallgefahr erhöht. Demnach steigt die Zahl der Crashs bei Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius um bis zu 22 Prozent. Um ausgeglichen am Steuer zu bleiben, helfen viele Pausen und die Klimaanlage.

zur Startseite

von
erstellt am 04.Jun.2016 | 00:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen