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Kochen & Genießen : Zwischen Kochlöffeln und Lampenfieber

vom

Halbfinale des Wettbewerbs "Küchenlust"

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2016 | 12:13 Uhr

Kochen in einer fremden Küche, vor laufenden Kameras und unter den kritischen Blicken der Jury – die Koch-Sessions unseres Wettbewerbs Küchenlust, die  am Wochenende in der Kochwerkstatt in Flensburg stattfanden, waren selbst für routinierte Hobbyköche eine Herausforderung.

Bei den meisten Kandidaten legte sich die anfängliche Aufregung jedoch schnell. „Ich hatte zwischendurch mal ein bisschen Panik, aber jetzt geht es wieder“, gestand Kirsten Vollertsen aus Rendsburg. Mitstreiter Dr. Detlef Behrens hingegen war die Ruhe selbst. „Mein Sohn hat mich gestern beim Probekochen die ganze Zeit mit Fragen gelöchert, das war eine gute Übung“, sagte er.

Die größte Herausforderung sei für ihn  die Zeit gewesen – 90 Minuten hatten die Kandidaten jeweils für die Zubereitung ihrer Gerichte. Das bekam auch Sandra Schella aus Mildstedt zu spüren. Das Rezept für ihr Entenragout ist eigentlich auf zweieinhalb Stunden ausgelegt. „Dieses Mal muss es eben etwas schneller gehen“, sagte sie.

Dass den Kandidaten mit Jury-Mitglied Dirk Luther ein Sternekoch über die Schulter guckte, machte die Sache nicht einfacher. „Mir steht immer noch der Schweiß auf der Stirn“, sagte Kandidat René Meyer.

Beim anschließenden Testessen der zubereiteten Gerichte hingen die Blicke der Kandidaten wie gebannt an der Jury. Die gab sich  geheimnisvoll und ließ die Hobbyköche schmoren. „Man kann das ganz schwer einschätzen“, fand Meyer. Er selbst ging jedenfalls hart mit sich ins Gericht: „Ich glaube der Fisch ist ein bisschen zu trocken geworden.“ Konkurrentin Claudia Thun war hingegen mit ihrem Zander zufrieden: „Also mir schmeckt es. Besser hätte ich es nicht hingekriegt“, urteilte die 50-Jährige.

Bewertet wurde aber nicht nur der Geschmack – auch für Optik, Garzeit, Originalität und die Harmonie der Zutaten konnte die Jury Punkte vergeben. „Es gab wirklich leckere Gerichte“, fasste Stephan Weber von den Fleischwerken Edeka Nord zusammen, der den Köchen gemeinsam mit Gitti Drolshagen von Förde-Küchen interessiert bei der Arbeit zuschaute. Auch Dirk Luther zog eine positive Bilanz: „Es waren tolle Kandidaten dabei und alle waren sehr gut vorbereitet“, sagte er.

Welche zwei Köche es ins Finale geschafft haben, stand am Ende der Koch-Sessions jedoch noch nicht fest. Von allen Teilnehmern wurden kurze Videos gedreht, die am Donnerstag auf unserer Homepage unter www.shz.de/kuechenlust veröffentlicht werden. Außerdem werden am kommenden Sonnabend noch einmal alle Kandidaten in unserem Schleswig-Holstein Journal vorgestellt.

Ab dann können unsere Leser online über ihren Favoriten abstimmen. Zusammen mit der Bewertung der Jury werden so die zwei Finalisten ermittelt, die am 6. November im Strandhotel in Strande  um den Sieg – und damit um den Titel Schleswig-Holsteins Hobbykoch des Jahres und die  Traumküche von Förde-Küchen – kämpfen werden. Für Hobbyköchin Nadine Mommsen aus Aventoft war der Tag in der Kochwerkstatt so oder so ein Erfolg, auch falls es am Ende nicht fürs Finale gereicht haben sollte: „Es war schon toll, dabei gewesen zu sein“, sagte sie. Übrigens: Die Rezepte der Kandidaten gibt es ab Donnerstag ebenfalls online zum Nachkochen.

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