Heike Leißner : Mit Talent und Kursen zur Perfektion

Heike Leißner erbte das Talent zum Kochen von ihrer Oma. Foto: Dewanger
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Heike Leißner erbte das Talent zum Kochen von ihrer Oma. Foto: Dewanger

Von ihrer Oma hat Heike Leißner aus Brekendorf einiges gelernt - so auch das Kochen, das sie schon als kleines Kind faszinierte.

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19. Oktober 2012, 10:42 Uhr

Brekendorf | Weit gereist ist der Fasan, der die Hauptrolle im Hauptgang des Herbstmenüs von Heike Leißner aus Brekendorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde spielt. "Bei uns dürfen sie noch nicht geschossen werden, deshalb kommt mein Fasan aus Schottland - per Express", sagt die fröhliche, resolute Köchin, die die Reihenfolge ihrer Hobbys mit "Kochen, Garten, Hund, Ehemann" bewusst festgelegt hat. "Mein Mann profitiert doch wie kein anderer von meiner Leidenschaft für gutes Essen", sagt die 42-Jährige, die es auf dem Teller am liebsten "perfekt" hat.
Wie bei der Terrine mit Waldpilzen, Schafskäse und selbst gebackenem Walnussbrot, die in tadelloser Konsistenz aufgeschnitten wird - und exzellent mundet. Fix knetet und formt die gebürtige Essenerin danach die Kürbis-Gnocci, brät die Fasanenbrüste an, ummantelt diese mit Speck, putzt und blanchiert nebenbei den frischen Spinat, löscht für die Soße den Fasanensud mit Port und Johannisbeersaft ab - und richtet mit frischen Preiselbeeren den gleichermaßen feinen wie leckeren Hauptgang an. Fruchtig wird’s zum Dessert - beim Birnen-Haselnuss-Auflauf, den Heike Leißner in kleinen Förmchen backt. "Da wird er nur schwer wieder heraus zu bekommen sein", befürchtet die Köchin - und irrt, die Törtchen lösen sich nahtlos aus ihren Formen.
Diese Perfektion dürfte auf viele Kurse und das von ihrer Oma vererbte Talent gehen. Diese war viele Jahre in Essen Köchin der Krupp-Familie. "Von ihr habe ich so viel gelernt - Kochen hat mich schon als kleines Kind fasziniert."

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