zur Navigation springen

Anzeige : Gin Tonic – der Drink der Stunde

vom

Eine wahre Renaissance erlebt momentan der Gin. Kein Wunder: Viele neue Sorten sorgen für besondere Geschmackserlebnisse.

Die Erfolgsgeschichte des Gin begann vor über 350 Jahren - wenn auch zunächst eher langsam: Im Jahre 1650 stellte ein niederländischer Professor ein Extrakt aus Wacholderbeeren und Alkohol her – und damit die Welt der Spirituosen auf den Kopf. Das hochprozentige Getränk bekam den Namen „Genever“ und bald schon wurden die Engländer darauf aufmerksam. Sie brachten es auf die Insel und verkürzten den Namen zu „Gin“. Es dauerte jedoch bis 1831, bevor die ersten trockenen, reinen Sorten, wie wir sie heute kennen, produziert wurden. Dies wurde erst durch die Erfindung des Patent-Still-Destillationsgerätes von Aenas Coffey möglich. Während man den Wacholderschnaps anfangs noch pur trank, begann man Mitte des 19. Jahrhunderts damit, erste Longdrinks herzustellen.

Mit Tonic Water geht’s voran

Einen enormen Schub bekam der Gin ab 1870, als eine Firma mit dem Namen Schweppes ein Indian Tonic Water auf den Markt brachte. Schließlich passt das bittere Aroma geschmacklich perfekt zum meist floralen des Gins. Dabei wurde die Limonade ursprünglich zu medizinischen Zwecken erfunden. Denn das enthaltene Chinin hilft vorbeugend gegen Malaria – eine Krankheit, die während der britischen Kolonialzeit stark in Indien grassierte. Heutzutage ist der Chiningehalt weitaus geringer als zu früheren Zeiten.

Die große Auswahl

Mittlerweile gibt es auch auf dem Markt der Tonic Water eine relativ große Auswahl und Kenner werden bestätigen: Sie unterscheiden sich erheblich im Geschmack. Erst recht in Verbindung mit den verschiedenen Gin-Sorten. Manche passen gut zueinander und andere perfekt. Hier muss jeder für sich ausprobieren und nicht nur seine beiden Lieblingskomponenten, sondern auch das perfekte Mischverhältnis finden. Für Anfänger empfiehlt sich zum Start ein Verhältnis von etwa ein Viertel Gin zu drei Vierteln Tonic.

Gin aus aller Welt

Heutzutage ist Gin Tonic (wieder) einer der beliebtesten Longdrinks überhaupt. Die große Vielfalt – sowohl bei der Spirituose als auch bei der Limonade – ist mit Sicherheit ein entscheidender Grund dafür. Die bekanntesten Sorten sind nach wie vor die englischen Gins wie Gordon’s, Bombay Sapphire oder Beefeater, doch es lohnt sich durchaus, etwas tiefer ins Schnapsregal zu schauen. Schließlich werden mittlerweile auch hervorragende Tropfen in Ländern wie Spanien, Frankreich oder Dänemark produziert, zum Beispiel von Mikkeller und Tranquebar.

Foto: Shutterstock
 
zur Startseite

von
erstellt am 25.Apr.2017 | 09:33 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen