Anzeige: Flensburger Fahr Rad Sommer : Zukunft gestalten – die Mobilität von heute und morgen

Andreas Dornburg, Geschäftsführer Klaus & Co.

Andreas Dornburg, Geschäftsführer Klaus & Co.

Andreas Dornburg, Geschäftsführer von Klaus+Co., im Interview.

julia voigt.JPG von
10. Juni 2021, 10:37 Uhr

Flensburg | Er ist längst ein alter Hase der Automobilbranche und hat ganz ohne Zweifel Benzin im Blut. Andreas Dornburg ist erfolgreicher Geschäftsführer der Klaus+Co. GmbH & Co. KG, die ihre Standorte in Flensburg, Husum, Niebüll und Lübeck hat. Mit den Qualitätsmarken Mercedes-Benz und Peugeot ist das Unternehmen im hohen Norden breit aufgestellt – und darf selbstverständlich auch beim 1. Flensburger Fahr Rad Sommer nicht fehlen. Wir haben im Vorab mit Andreas Dornburg über die Mobilität von heute und morgen gesprochen.

Sie vertreten eine innovative und große Automarke in Flensburg. Die Menschen wollen mobil bleiben und gleichzeitig soll der CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden. Eine große Herausforderung nicht nur, aber auch für die Automobilindustrie. Überwiegt bei Ihnen die Freude auf, oder die Sorge vor den Entwicklungen der nächsten Jahre?

Die Automobilwirtschaft befindet sich in der größten Transformation ihrer Geschichte. Es ist natürlich eine gewaltige Aufgabe die Dekarbonisierung der Automobile zügig voranzutreiben, aber zugleich auch alternativlos, weil wir die letzte Generation sind, die das Klima auf unserem Planeten für die folgenden Generationen noch retten kann. Mercedes-Benz hat eine klare Strategie und hat die Weichen für eine CO2-neutrale Mobilität gestellt. Bis 2039 wird die Mercedes-Benz PKW und Van Flotte weltweit CO2 neutral sein. Persönlich bin ich sehr inspiriert von diesem Ziel und freue mich mit dem gesamten Klaus+Co Team Teil dieses Veränderungsprozesses zu sein.

Der enger werdende Platz in den Innenstädten wird immer härter umkämpft. Kann es den Mercedes dort in Zukunft überhaupt noch geben und wie können Alternativen aussehen?

Der Drang der Menschen nach individueller Mobilität mit einem Automobil ist ungebrochen und ist während der Corona-Krise weltweit sogar noch gestiegen. Dennoch brauchen moderne urbane Zentren neue Verkehrskonzepte, damit diese nicht durch Automobile verstopft werden. Die Stadtplaner müssen die Voraussetzungen für intelligente Lösungen mit Park and Ride, öffentlichem Nahverkehr, Scooter und dem Fahrrad schaffen. Ein Blick nach Amsterdam oder Kopenhagen zeigt, was möglich ist.

Wie haben sich die Anforderungen Ihrer Kunden in den vergangenen Jahren verändert? Was war zu Zeiten des Firmengründers Ihres Unternehmens, und was ist heute das entscheidende Kriterium beim Kauf eines Autos? Wie würden Sie den durchschnittlichen Mercedes-Benz-Käufer 2021 beschreiben?

Ein Mercedes-Benz Käufer ist per se nicht durchschnittlich. Unsere Kunden lieben innovative, hochwertige und sichere Automobile mit einem faszinierendem Design. Daran hat sich über die Jahrzehnte nur sehr wenig geändert. Während früher jedoch die Fahrleistung stärker im Vordergrund stand, hat sich das moderne Automobil zu einem mobile Device, also quasi zu einem iPhone auf Rädern entwickelt.

Das Auto ist weit über 100 Jahre alt. Was sagen Sie denjenigen, die sagen in 100 Jahren wird es das Auto nicht mehr geben?

Der letzte deutsche Kaiser hielt das Automobil für eine modische Zeiterscheinung und glaubte fest an die Zukunft des Pferdefuhrwerks. Heute weiß jedes Kind, dass er sich ordentlich getäuscht hatte. Ich bin fest davon überzeugt das die ganz große Zeit des Autos noch vor uns liegt. Es wird elektrisch angetrieben sein, den Strom selber mit einer Brennstoffzelle aus nachhaltigem Wasserstoff produzieren, vollautonom die Passagiere zum gewünschten Ziel bringen, während der Fahrer die Zeit auch anders nutzen kann. Vielleicht kann es auch fliegen oder schweben. Zu schade, dass wir da nicht dabei sein werden.

Welche Einstellung der Autofahrer dürfte sich gern verändern?

Vielleicht sollten wir unsere Autos etwas bewusster und dosierter nutzen. Schade fände ich es, wenn man die Nutzung durch Verbote einschränken würde.

Wie oft fahren Sie selbst Fahrrad?

Ich fahre im Sommerhalbjahr gern und regelmäßig Fahrrad in unserer schönen Heimat und auch im Urlaub. Mit einem Heckträger am Auto kann man es bequem zu jedem beliebigen Ort mitnehmen.

Flensburger Fahr Rad Sommer: Sonderausstellung vom 12. Juni bis 22. September im Yachting Heritage Centre Robbe & Berking Museum, Am Industriehafen 5 in Flensburg. Eintritt 4 Euro, für Kinder bis 10 Jahren frei.
Weitere Informationen und noch mehr Programm: www.shz.de/fahrradsommer
zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert