Leser-Aktion #aktivinsh : Zwischen Tannenbaum und Sportprogramm: Rückblick auf Maike Fischers Aktiv-Woche

„Fitness kennt keine Kleidergröße“, sagt Maike Fischer aus Owschlag. Im Interview berichtet die Freizeitsportlerin von ihrer Leidenschaft und wie sie zum Sport gekommen ist.

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29. Dezember 2017, 04:25 Uhr

sh:z-Aktiv-Redaktion: In den letzten Tagen haben wir „happy_is_the_new_rich“ auf Instagram ins Fitnesstudio sowie mit den Hunden bei einer Lauftour begleitet. Wie lief die Sportwoche bei all den Feiertagen?

Maike Fischer: Ich war viel mit den Hunden „Spooky“ und „Karl-Otto“ draußen bei einem nahegelegenen Waldstück, beim Ochsenweg nahe Owschlag, unterwegs. Hier haben wir uns ordentlich ausgepowert. Außerdem war ich ein paar Mal im Fitness-Studio in Büdelsdorf. Allgemein habe ich es in der letzten Woche aber sehr entspannt angehen lassen, vor allem, weil meine Familie aus Süddeutschland wegen Weihnachten zu Besuch war.

 

Was steht nächste Woche auf dem Plan?

Nächste Woche gebe ich wieder Vollgas! Wir gehen wandern und mit dem neuen Jahr ist das Studio erfahrungsgemäß wieder sehr voll. Jeder hat da ja so seine Vorsätze, die er bzw. sie umsetzen möchte (lacht).

Was war der Auslöser, mit Fitness anzufangen?

Zur Beantwortung der Frage muss ich ein bisschen in der Vergangenheit kramen: Ich habe im Jahr 2013 durch einen Zufall angefangen, als Pin-up Modell im Stil der 1950er Jahre zu arbeiten. Ich war in Magazinen, Kalendern, Katalogen, usw. Das war unglaublich toll, ich bin wahnsinnig viel in der Welt herumgekommen, wurde mit Kleidung und Accessoires zugeschüttet, nur damit ich damit irgendwie Fotos mache - wie man es aus dem Fernsehen kennt. Wirklich ein Traum als Frau.

 

Aber irgendwann wurde aus diesem Spaß nur noch Stress für mich, ich hatte fast jedes Wochenende Foto-Shootings, war nur noch am Reisen und fand das Modeln persönlich irgendwann einfach zu oberflächlich. Ende September 2015 hatte ich dann auf dem Heimweg von einem Shooting für ein Kochbuch einen schweren Autounfall und war sechs Monate lang gezwungen, die Füße still zu halten. Danach habe ich bis auf ein Shooting für ein großes Vintage-Magazin nichts mehr als Model gemacht.

Irgendwie habe ich dann Sport für mich entdeckt und als in meiner Gruppe die Trainerin ausgefallen ist, wurde ich gefragt, ob ich den Kurs nicht übernehmen, bzw. die Ausbildung machen möchte. Ich war zuerst etwas skeptisch, weil ich eben nicht Size Zero trage oder wie die klassische Fitness-Trainerin aussehe, aber habe schnell gemerkt, dass es darauf gar nicht ankommt und meine Kurse trotzdem voll sind. Manche Frauen kommen gerade zu mir, weil sie sehen, dass man nicht Größe 36 braucht um sich sportlich zu betätigen. Fitness kennt keine Kleidergröße.

Wie es für Maike weitergeht, sieht man auf Instagram. So folgen Sie der Aktion: Sie abonnieren das Profil „shz_aktiv_redaktion“ oder geben in das Suchfeld den Hashtag „aktivinsh“ ein.

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