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Aktiv in SH : Sport mit Hund: Was Herrchen und Frauchen beachten sollten

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Hundebesitzer können ihrem Hund beim Sport die nötige Bewegung verschaffen - wenn sie ein paar einfache Regeln beachten.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2017 | 05:12 Uhr

Was für den geübten Sportler eine normale Trainingseinheit ist, kann für den Hund zur Herausforderung werden. Erst recht, wenn er nicht ganz gesund ist: Herzprobleme oder Übergewicht stellen für Hunde ebenso Risikofaktoren dar wie für ihre zweibeinigen Begleiter. „Vor der ersten Sportstunde sollten Hundebesitzer ihre Vierbeiner vom Tierarzt auf Vorerkrankungen durchchecken lassen“, rät Franziska Obert, Pressesprecherin der Agila Haustierversicherung. Erst, wenn der Arzt sein Okay gegeben hat, sollte der Spaß losgehen. An heißen Tagen ist trotzdem besondere Vorsicht geboten: Eine Joggingrunde oder eine flotte Fahrradtour strengen den Vierbeiner deutlich mehr an als den Menschen.

Die Vorlieben der Fellnase berücksichtigen

Ebenso wie bei Menschen gibt es auch bei Hunden individuelle Neigungen. Der eine Hund mag es, beim Inlineskaten neben seiner Halterin herzulaufen, der andere ist mit gemütlichen Gassirunden und Suchspielen glücklicher. Wer seinen Hund aufmerksam beobachtet, findet schnell heraus, ob er sich als Trainingspartner eignet oder nicht. Auch auf die rassetypischen Besonderheiten sollten Hundehalter Rücksicht nehmen: So fällt es größeren Hunden wie dem Labrador leichter, die Bikingtour zu begleiten, als kurzbeinigen Hunden wie beispielsweise Maltesern. Hunderassen, die aufgrund ihres Körperbaus etwa unter Atemproblemen leiden, sollten strapaziöse Sportarten mit schneller Bewegung generell erspart werden.

Sport im Schongang

Ganz auf den gemeinsamen Sport verzichten, müssen aber auch Besitzer kleiner, älterer oder kranker Hunde nicht: Schwimmen ist eine tolle Alternative zum Power-Sport, da es die Gelenke schont, die Muskeln und Herz stärkt und die Ausdauer der Fellnasen fördert. „Viele Hunde lieben es, sich ins Wasser zu stürzen. Wer sein Schwimmtraining gerne in Naturweihern absolviert, kann seinen Hund ohne Bedenken dazu animieren, mitzumachen“, schlägt Agila-Expertin Obert vor: „Hundebesitzer sollten sich jedoch vor dem Sprung ins kühle Nass versichern, dass sie sich innerhalb ausgewiesener Hundebadezonen befinden.“

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