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Aktion #aktivinsh : SH per Rad: Rundtour um den Westensee

vom
Aus der Onlineredaktion

In loser Reihenfolge stellt die Redaktion von shz.de Radtouren vor. Heute geht es einmal um den Westensee im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

<p>Anna-Kathrin Gellner</p> von
erstellt am 18.Mai.2016 | 22:53 Uhr

#aktivinsh: Unter diesem Hashtag läuft eine Aktion des sh:z auf Instagram. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise, unter anderem ein Mountainbike. Als Anregung veröffentlicht die Redaktion von shz.de im Frühjahr in loser Folge Vorschläge für Radtouren. Heute: eine Nachmittagstour rund um den Westensee zwischen Rendsburg und Kiel.

Vom Bahnhof Melsdorf aus führt die Strecke um den fünftgrößten See Schleswig-Holsteins im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Sie bietet an vielen Stellen wunderbare Ausblicke über das Wasser. Radfahrer passieren auf ihrem Weg zudem viele sehenswerte Reetdachhäuser im Naturpark Westensee.

 

Basisdaten der Strecke:

Rund 29 Kilometer, rund 133 Höhenmeter

Charakteristik:

Die Tour ist auch für weniger geübte Radfahrer geeignet. Sie führt über weite Strecken über alsphaltierten Untergrund, aber auch Abschnitte über Waldwege sind dabei (gut im Sommer: Es ist schattig). Weil sie verkehrsarm ist (nur ein kurzes Stück führt über eine Hauptstraße), ist sie auch für Familien mit Kindern geeignet.

Streckenprofil:

Die Strecke ist abwechslungsreich - sie führt durch den Wald, entlang des Wassers und vorbei an Wiesen und Feldern - und auch einige Steigungen sind dabei. Der stärkste (aber kurze) Anstieg liegt bei fünf Prozent.

Fahrzeit:

Die reine Fahrzeit beträgt zwei bis drei Stunden. Da man an vielen Stellen Pausen mit wunderschönen Ausblicken machen kann, kann man aber gut einen ganzen Nachmittag für die Tour einplanen.

Empfohlene Pausenplätze:

Kleiner Strandabschnitt kurz hinter Hohenhude, Fischrestaurant „Zum Fischmeister“ in Westensee (Seeweg 21, mit Wiese für ein Picknick), Gasthaus Westensee (Dorfstraße 1a, hier bietet sich eine Eis-Pause mit Blick auf den See an), Holzstege am See

Streckenbeschreibung:

Startpunkt ist der kleine Bahnhof in Melsdorf, den man mit dem Zug aus Kiel und Rendsburg erreicht. Wer die Tour in Kiel startet, muss bis Melsdorf eine halbe Stunde zusätzlich einplanen (etwa zehn Kilometer pro Strecke über Kiel-Mettenhof).

Am Bahnhof Melsdorf beginnt unsere Tour.
Am Bahnhof Melsdorf beginnt unsere Tour. Foto: Anna Gellner
 

Von den Schienen aus bricht man rechts in Richtung Rotenhofer Weg auf und folgt zunächst der Straße. Die A210 quert man auf einer Brücke und fährt bis zur nächsten T-Kreuzung (B202) weiter. An der Kreuzung geht es dann rechts, und man bleibt etwa 200 Meter auf dem Radweg. Noch vor der Brücke überquert man die Straße und biegt in einen Landwirtschaftsweg ein.

Dem bis zur nächsten T-Kreuzung folgen; links liegt jetzt Seeberg, rechts Schönwohld. Radfahrer biegen rechts in Richtung Schönwohld ab und folgen der kleinen Straße bis in den Ort hinein. Der Dorfstraße halb rechts folgen und bei der nächsten Gelegenheit rechts abbiegen - dann trifft man auf eine weitere Durchfahrtsstraße.

Hier links abbiegen und den Radweg nehmen, der an einigen kleinen Straßen vorbeiführt; am gelben Radwegschild Richtung Hohenhude rechts abbiegen und einen kleinen Hügel hinunter nach Steinfurt fahren.

In Steinfurt befindet sich eine Wassermühle, und man quert die malerische Eider.

Ein gutes Fotomotiv bietet die Eider zu Beginn der Tour.
Ein gutes Fotomotiv bietet die Eider zu Beginn der Tour. Foto: Anna Gellner
 

Radfahrer folgen dann der Straße ein längeres Stück bis zu einer weiteren T-Kreuzung, links ist die Hauptstraße zu sehen. Dort rechts abbiegen in Richtung Hohenhude (Hinweisschild in gelb) und der Straße einige Kilometer folgen.

Man kommt bald in den Ortskern von Hohenhude, das bereits am Westensee liegt; hier geht es einmal steil bergab (an Wochenenden und Feiertagen sind hier nur Anlieger im Auto unterwegs, aber sonst gilt besondere Vorsicht) zum See hinunter.

Viele der Wege sind asphaltiert und bieten im Sommer willkommenen Schatten.
Viele der Wege sind asphaltiert und bieten im Sommer willkommenen Schatten. Foto: Anna Gellner
 

Nach etwa ein bis zwei Kilometern kommt man zur ersten Badestelle am Ufer des Westensees, die sich an heißen Tagen für eine kurze Abkühlung oder ein Picknick eignet.

An heißen Tagen bietet der See eine willkommene Abkühlung. Also: Unbedingt Badesachen einpacken!
An heißen Tagen bietet der See eine willkommene Abkühlung. Also: Unbedingt Badesachen einpacken! Foto: Anna Gellner
 

Nach der Pause geht es immer weiter die Straße entlang, die irgendwann zu einem breiten Sandweg wird. Von hier aus führen verschiedene Wanderwege in die bewaldeten Hügel um den Westensee. Wer Zeit hat: Von hier aus lohnt sich ein Ausflug zum Großen Schierensee, der Kleine Schierensee taucht irgendwann zur Linken auf.

Die Sandstraße führt eine Weile durch den Wald, bevor sie auf Wrohe trifft, wo ein Campingplatz mit einem kleinen Imbiss und einer weiteren Badestelle liegt. Ein paar Meter weiter folgt das Gasthaus „Zum Fischmeister“ samt Wiese, wo man wieder eine Pause einlegen kann.

Fast überall entlang des Westensees kann man anhalten und Ausblicke wie diesen genießen.
Fast überall entlang des Westensees kann man anhalten und Ausblicke wie diesen genießen. Foto: Anna Gellner
 

Dann wird es kurz etwas anstrengender, denn es geht hinauf zum höher gelegenen Teil von Wrohe. Man passiert das ganze Dorf, an seinem Ende biegen Radfahrer rechts in Richtung Westensee ab.

Die Straße folgt jetzt in einiger Entfernung dem See und passiert einzelne Häuser, Waldstücke und Felder; hier ist es sehr schattig, und es geht fast immer bergab.

Orientierung entlang der Strecke bieten auch zahlreiche Straßenschilder.
Orientierung entlang der Strecke bieten auch zahlreiche Straßenschilder. Foto: Anna Gellner
 

Nach etwa vier bis sechs Kilometern kommt man am Rand von Westensee an; hier liegt eine Jugendherberge zur Linken. Die Straße „Am Tüteberg“ bietet sich für einen Abstecher auf den Tüteberg an, der mit seinen 88 Metern einen schönen Ausblick über die Umgebung bietet.

Im Ortskern Westensee biegen Sie vor der Kirche rechts ab; der Straße folgend liegt hier ein weiteres Ausflugslokal namens Gasthaus Westensee. Hier bietet sich eine Eispause an.

Ein kleiner Strandabschnitt, Bänke und eine große Wiese laden am Gasthaus Westensee zum Verweilen ein.
Ein kleiner Strandabschnitt, Bänke und eine große Wiese laden am Gasthaus Westensee zum Verweilen ein. Foto: Anna Gellner
 

Es geht zur Hauptstraße zurück, der wir auf einem Fahrradweg auf ihrer rechten Seite folgen; es geht immer am See entlang; Holzstege laden zu einer weiteren Pause ein.

Viele Radfahrer nutzen die Stege entlang des Sees als Ort für ein kleines Picknick.
Viele Radfahrer nutzen die Stege entlang des Sees als Ort für ein kleines Picknick. Foto: Anna Gellner
 

Dann geht es noch einmal aufwärts; bei Bossee steigt die Straße kurz an und der Fahrradweg wird für ein paar Meter zu einer beschwerlichen Schotterpiste.

Kurz darauf erreicht man Felde; man kann den Ort entweder an der Hauptstraße entlang queren, was einen an einigen Bäckern und einem Supermarkt vorbeiführt, oder rechts abbiegen und auf einer Nebenstraße parallel zum Ort fahren (Alternativroute, die dem Naturparkweg folgt, markiert mit gelben Pfeilen).

In Felde-Brandsbek befinden sich eine Eisdiele und ein Bahnhof - wer nicht mehr fahren mag, kann die Tour hier also beenden.

Dem Fahrradweg folgend kommt man am malerischen Gut Klein-Nordsee vorbei, bis zur B202 gegenüber einer Tankstelle.

Hier biegt man rechts ab und folgt der Hauptstraße bis zur Eider kurz hinter dem Ortseingang Achterwehr; direkt hinter der Brücke die Straße queren und links abbiegen. Dann geht es eine kleinere Seitenstraße entlang.

Direkt an der Eider kann man Kanus mieten.
Direkt an der Eider kann man Kanus mieten. Foto: Anna Gellner
 

Radfahrer folgen dem Sandweg, der immer an der Eider entlangführt, zwischendurch die A210 unterquert und schließlich in Flemhude ankommt.

In Flemhude, einer sehr alten Siedlung in der Gemeinde Quarnbek, steht eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Radfahrer biegen hier rechts ab und folgen der Hauptstraße durch den Ort hindurch, bis sie an der Hauptstraße ankommen.

Hier geht es links, einen hügeligen Weg an mehreren Feldern entlang, bevor man Quarnbek erreicht und die nächste größere Straße nach rechts abbiegt.

Besonders Kinder dürften sich über die Schafe am Wegesrand freuen. Zudem gibt es einige Spielplätze, auf denen sich die Kleinen austoben können.
Besonders Kinder dürften sich über die Schafe am Wegesrand freuen. Zudem gibt es einige Spielplätze, auf denen sich die Kleinen austoben können. Foto: Anna Gellner
 

Dort muss man etwa 200 Meter lang über beschwerliches Kopfsteinpflaster fahren, zu dem es leider keine Alternative gibt; danach führt der Weg über eine wenig befahrene Straße. Trotzdem ist hier Vorsicht geboten: Es gibt hier keinen Radweg.

An dieser Stelle sieht man schon den Kieler Fernsehturm und die Mettenhofer Hochhäuser in der Ferne - und leuchtende Rapsfelder.

Weite Felder bieten wie zuvor der See schöne Aussichten.
Weite Felder bieten wie zuvor der See schöne Aussichten. Foto: Anna Gellner
 

Der Straße folgen bis zur Abzweigung in den Karkkamp. Die Straße führt nach Melsdorf hinein, an einigen Höfen und Feldern vorbei, schließlich am Sportplatz und Gemeindehaus entlang, bis man an einer T-Kreuzung herauskommt.

Hier rechts abbiegen und der Dorfstraße folgen. Hinter der Rechtskurve geht es links in die Bahnhofstraße. Sie führt zum Ausgangs- und Zielpunkt der Tour: dem Melsdorfer Bahnhof.

Die GPS-Daten der Tour zum Download finden Sie hier

Die erste vorgestellte Radtour führte von Glücksburg nach Kappeln und zurück - über eine Strecke von rund 112 Kilometern. Nachzulesen ist sie unter diesem Link.

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