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#aktivinsh : Schleswig-Holstein im Sommer erleben: So macht man Urlaub im Norden

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Die nächsten Bundesländer starten in die Sommerferien - drei Ideen für einen Urlaub in SH abseits des Mainstreams.

Moin und herzlich willkommen an der Küste. In den Sommerferien zieht es viele Touristen ganz in den Norden von Deutschland – das Land zwischen den Meeren ist eine Zuflucht auf der Suche nach Entspannung. Für alle Besucher und Einheimischen von Schleswig-Holstein hat shz.de ein paar Tipps zusammengestellt, wie sich die Sommerwochen gut verbringen lassen – etwa auf den kleinen Inseln und Halligen von Schleswig-Holstein, auf einem Campingplatz direkt am Wasser oder beim Wildcampen in der freien Natur.
 

Die Insel ruft – oder die Hallig.

Schleswig-Holstein ist als Land zwischen den Meeren mit Inseln gesegnet. Die Küsten zeichnen sich durch ihre Vielfalt aus – Urlauber können zwischen Sand-, Grün- und Kiesstrand wählen, zwischen Steilküste und Wattenmeer. Wer reif für die Insel ist, hat die Qual der Wahl. Die Hochseeinsel Helgoland sowie Sylt, Föhr, Amrum und Fehmarn gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Inseln. Doch auch kleinere Inseln haben ihren Reiz – insbesondere für diejenigen, die fernab der Touristen-Hochburgen Erholung suchen.

> „Hopping“ zwischen Halligen

Die Hallig Oland ist ein Kleinod im Wattenmeer.

Die Hallig Oland ist ein Kleinod im Wattenmeer.

 

Foto: Carlos Arias Enciso/www.nordseetourismus.de
 

Die Halligen sind weltweit einzigartig. Sie sind nur von wenigen Menschen bewohnt und werden regelmäßig vom Hochwasser überflutet. Die Halligen sind vom Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gesäumt, das die Unesco im Jahr 2009 zum Weltkulturerbe ernannte. Ein Highlight ist das „Halligenhopping“, sprich bei Ebbe zu Fuß im Watt eine Erkundungstour von Hallig zu Hallig zu unternehmen. Doch Vorsicht, nur mit einem professionellen Wattführer, der sich mit den Gefahren des Meeres auskennt, sollte man diese Tour starten.
 

> Pellworm

Der Leuchtturm ist eines der Wahrzeichen Pellworms und Ziel vieler Trauungen.
Der Leuchtturm ist eines der Wahrzeichen Pellworms und Ziel vieler Trauungen. Foto: Christopher Chirvi
 

Pellworm wird von einigen Inselfans auch „Suppenteller“ genannt, denn angeblich sieht der acht Meter hohe Deich, der Pellworm umgibt, aus wie ein Tellerrand. Die Insel, die durchschnittlich 50 Zentimeter unter dem Meeresspiegel liegt, wäre also das Innere des Suppentellers. Andere bezeichnen Pellworm als „grüne Insel“, die in der Tat zu großen Teilen von Wiesen und Feldern geprägt ist. Den klassischen Sandstrand sucht man auf der nordfriesischen Insel vergebens, findet dafür jedoch mehrere befestigte Badestellen. Außerdem ist Pellworm vollständig von Watt umgeben.

Pellworms Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Insel und wird von vielen Touristen angesteuert. Empfehlenswert ist aber auch der Besuch im Rungholt-Museum Bahnsen. Es thematisiert den Untergang des Ortes Rungholt auf der einstigen Insel Strand, die nach einer großen Sturmflut im Jahr 1634 versank. Was von Strand geblieben ist, sind das heutige Pellworm und die Halbinsel Nordstrand.
 

> Nordstrand

Seehunde auf einer Sandbank vor der Halbinsel Nordstrand. /Archiv
Seehunde auf einer Sandbank vor der Halbinsel Nordstrand. /Archiv Foto: Christian Charisius
 

Auch Nordstrand ist von einem Deich umgeben. Die Halbinsel liegt vor Husum, der einstigen Wahlheimat des Schriftstellers Theodor Storm, und ist vor allem für Naturfans ein geeignetes Urlaubsziel. Erreicht wird sie über einen vier Kilometer langen Autodamm, durch den Nordstrand mit dem Festland verbunden ist. Die Halbinsel ist ein passendes Ziel für diejenigen, die es im Urlaub ruhiger angehen lassen wollen.

Zahlreiche See- und Strandvögel brüten auf Nordstrand, die bei Spaziergängen in der klaren Nordseeluft mit etwas Glück beobachtet werden können. Nordstrand ist außerdem Kurgebiet und beherbergt ein Kurzentrum. Als Ausflugsziel empfehlen sich zum Beispiel der Besuch der Salzwiesen oder eine Schifffahrt zu den Seehundbänken.

 

Campen direkt am Wasser

Es muss nicht immer Hotel, Ferienhaus, oder -Wohnung sein. Wer günstiger verreisen und dabei viel sehen möchte, fährt und übernachtet auf vier Rädern: Camping ist eines der liebsten Hobbys der Deutschen. Laut einer Auswertung des Reiseportals www.camping.info zählte die deutsche Campingbranche im letzten Jahr mehr als 30 Millionen Übernachtungen.

Camping- und Wohnmobilstellplätze gibt es in Schleswig-Holstein in großer Anzahl. Einen ausführliche Übersicht ist auf www.camping.info zu finden. shz.de hat sieben Plätze ausgewählt, die direkt am Wasser liegen.
 

> Naturcamping Hellör (zwischen Schleswig und Kappeln)

<p>Direkt an der Schlei liegt der Naturcampingplatz Hellör mit 110 Stellplätzen.</p>

Direkt an der Schlei liegt der Naturcampingplatz Hellör mit 110 Stellplätzen.

Foto: Uck/ www.campoing-helloer.de
 

Adresse: Hellör, Goltoft
Internet: www.camping-helloer.de


> Reisemobilplatz Flensburg

Am Ostufer des Flensburger Hafens haben Wohnmobile Platz.
Am Ostufer des Flensburger Hafens haben Wohnmobile Platz. Foto: Staudt

Adresse: Am Industriehafen, Flensburg
Internet: www.flensburg.de
 

> Ostseecamp Glücksburg/Holnis

Nicht weit von Flensburg entfernt liegen Glücksburg und Holnis, wo es sich ebenfalls gut im Wohnmobil übernachten lässt.
Nicht weit von Flensburg entfernt liegen Glücksburg und Holnis, wo es sich ebenfalls gut im Wohnmobil übernachten lässt. Foto: sh:z
 

Adresse: Am Kurstrand 3, Glücksburg/Holnis
Internet: www.ostseecamp-holnis.de


> Wohnmobilstellplatz Stadthafen Schleswig

Auch in Schleswig kann man bei bestem Ausblick im Wohnwagen übernachten.
Auch in Schleswig kann man bei bestem Ausblick im Wohnwagen übernachten. Foto: Schleswiger Stadtwerke

Adresse: Am Hafen 5, Schleswig
Internet: www.wohnmobilplatz-schleswig.de


> Wohnmobilstellplatz Kappeln

Die Kleinstadt Kappeln liegt wie auch Schleswig an der Schlei.
Die Kleinstadt Kappeln liegt wie auch Schleswig an der Schlei. Foto: sh:z

Adresse: Am Hafen 23, Kappeln
Internet: www.ancker-yachting.de


> Campingplatz Biehl, St. Peter-Ording

Der Strand in St. Peter-Ording erstreckt sich bis zum Horizont.
Der Strand in St. Peter-Ording erstreckt sich bis zum Horizont. Foto: sh:z

Adresse: Utholmer Straße 1, St. Peter-Ording
Internet: www.appartements-klugmann.de


> Wohnmobilstellplatz Oehe

Wer hier Urlaub macht, atmet klare, salzige Ostseeluft.
Wer hier Urlaub macht, atmet klare, salzige Ostseeluft. Foto: sh:z

Adresse: Drecht, Hasselberg
Internet: www.camping-oehe.de

 

In der freien Natur zelten

Wer nicht auf einem Campingplatz nächtigen möchte, sondern „wild“, sprich mitten in der Natur, der kann in Schleswig-Holstein zwischen 15 Plätzen wählen, an denen das Übernachten in kleinen Zelten erlaubt ist.

Mehr über die Spielregeln, die beim Wild-Camping zu beachten sind, lesen Sie im folgenden Text.

 

 

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erstellt am 16.Jul.2017 | 19:01 Uhr

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