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Fit durch das Jahr : Redakteure im sportlichen Selbstversuch - auf dem Golfplatz

vom

Fit durch den Herbst in Schleswig-Holstein - unser Redakteur Oliver Tzschaschel testet sein Können im Golfspiel.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2017 | 05:02 Uhr

Das Schöne am Golfspielen ist, dass man die Intensität, mit der der Sport betrieben wird, hundertprozentig dosieren kann. Einsteiger können mit einfachen Übungen auf dem Putting-Grün beginnen und ihre ersten ganzen Schwünge auf der Driving Range machen. Dabei muss man noch nicht mal ins Schwitzen kommen, kann man aber. Auch wer später eine Golfrunde auf dem Platz spielen will, hat die Möglichkeit, zum einen die Geschwindigkeit zu bestimmen, zum anderen auch die Dauer und die Anzahl der Löcher. Somit ist Golf etwas für den wenig trainierten Sportler, aber auch für den aktiven, durchtrainierten.

Ein Schnupperkurs für Anfänger

Empfehlenswert ist für alle Einsteiger ein sogenannter Schnupperkursus, den alle Golfclubs anbieten. In der Regel kostet ein zweistündiges Training zwischen zehn und 20 Euro. Es gibt aber auch Golfanlagen, bei denen das Kennenlernen der Sportart bei vorheriger Anmeldung kostenlos ist. Hier zeigen professionelle Golflehrer den richtigen Griff und Schwung. Unter fachkundiger Anleitung machen Sie Ihre ersten Schläge. Inklusive sind Leihschläger und die Bälle der Driving Range, die man auf der Übungsanlage schlägt.

Nicht nur fit, sondern auch schlank

Golf ist längst nicht mehr der elitäre Sport für Reiche, der er früher mal war. Auch für wenig Geld können Interessierte auf öffentlichen Anlagen Golf spielen. Das Ziel, das es nach dem Schnuppergolfen zu erreichen gilt, ist die komplette Runde über 18 Löcher. Und weil ein Platz ungefähr 6.000 Meter lang ist und ein Anfänger dabei nahezu 120 Schläge mit eventuell vorher durchgeführten 120 Probeschlägen absolviert, kann ich an dieser Stelle ein weiteres Vorurteil entkräften: Wer sagt, dass Golf kein Sport sei, der irrt.

Das merkt man spätestens nach der ersten kompletten Runde. Das Schöne dabei ist allerdings, dass der Fitness-Faktor in diesem Sport recht hoch ist, obwohl man nicht außer Atem gerät. Der positive Nebeneffekt, die meiste Zeit bewegen sich Golfer im aeroben Fettverbrennungsbereich. Golfspielen macht also nicht nur fit, sondern auch schlank.

Anfänger sind auf den Golfanlagen jederzeit herzlich willkommen, Berührungsängste fehl am Platz und auch wenn man nicht vor hat dauerhaft zu spielen, so macht ein Schnupperkursus  vor allem eins – richtig Spaß!

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