zur Navigation springen

Festival umsonst und draußen : Kostenloses Open Air Schuby: 20 regionale Bands zeigen ihr Können

vom

Die örtliche Siedlergemeinschaft organisiert zum fünften Mal das Open Air Schuby. Der Eintritt ist frei.

shz.de von
erstellt am 12.Jul.2017 | 03:30 Uhr

Etwas für die Schubyer zu machen – das war die Triebfeder, als 2009 das erste Open-Air-Festival in Schuby auf die Beine gestellt wurde. In diesem Jahr erstreckt sich das Festival erstmals über drei Tage, vom 13. bis 15. Juli. Beim sogenannten Warm Up am Donnerstag spielen die ersten drei der insgesamt 17 Bands und bieten eine bunte Mischung aus keltischem Rock, Country und Ska. Am Freitag kommen traditionell die Freunde harter Klänge auf ihre Kosten, wenn Metaller wie die Rammstein-Coverband „LOS!“ Vollgas geben. Der Sonnabend schließlich steht eher im Zeichen von Mainstream-Musik, die ein breiteres Publikum anspricht.

„Wir sind alle mit Spaß und Herzblut dabei. Und wir merken, dass das ankommt“, erklärt Dietmar Dollase. Er ist Vorsitzender der örtlichen Siedlergemeinschaft. Sie organisiert bereits zum fünften Mal in ehrenamtlicher Arbeit das Open Air Schuby. Die Vereinsmitglieder bauen nicht nur alles auf, sie stehen auch am Grill und verkaufen Getränke.

Alles im Griff: Dietmar Dollase, Vorsitzender der Schubyer Siedlergemeinschaft.
Alles im Griff: Dietmar Dollase, Vorsitzender der Schubyer Siedlergemeinschaft. Foto: ac
 

Beim ehrenamtlich organisierte Festival in Schuby spielen regionale Bands – und alle Musikbegeisterten können ohne Eintritt dabei sein. Mehr als 100 Bands hätten sich beworben, sogar aus Südafrika und Australien seien Anfragen gekommen, berichtet Dietmar Dollase. „Doch wir bleiben lokal. Hier in der Umgebung gibt’s genug gute Bands.“ Für die Kontakte in die Musikszene hat die Siedlergemeinschaft mit Peter Quante einen Experten in den eigenen Reihen. Er hat früher beruflich lange Zeit die Kieler Woche mitorganisiert. „Peter regelt alles mit der Musik“, sagt Dietmar Dollase.

Gibt es Pläne, das Festival in den nächsten Jahren vielleicht noch größer aufzuziehen? Dietmar Dollase schüttelt mit dem Kopf. An dem bisherigen Konzept werde man festhalten. „Es sei denn, es kommt ein Sponsor und finanziert uns den Auftritt von Helene Fischer“, sagt er und lacht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen