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Laufen in Wedel : Joggen durch Autal, Elbe und Co.

vom

Redakteure im sportlichen Selbstversuch: Oliver Gabriel packt die Laufschuhe aus.

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2017 | 04:17 Uhr

Wedel | Meine Laufklamotten und ich – eine alte On-Off-Beziehung. Eigentlich war das Kilometer-Abspulen ohne Tore, Punkte, Foul und schnellen Gegenangriff ja nie so mein Ding, alter Handballer, Tennisracket-Schwinger und Karateka, der ich mal war. Damals, bevor es in einen Job mit höchst unregelmäßigen Arbeitszeiten und damit endgültig weg vom Mannschafts- und Vereinssport ging. Andererseits ging es auch nach Wedel, und damit in eine Region, die einem das Laufen so richtig schmackhaft macht. Running geht eigentlich fast immer irgendwie und braucht weder Trainingspartner noch feste Zeiten: Das passte.

Einmal die ersten und zweiten Schritte gemacht, schaffen es Autal, Elbe und Klövensteen zuverlässig, mich irgendwann auch nach langen Abstinenzen wieder anzufixen. Frischluft, kein Gerede, hochdosiert Naturgeräusche oder wahlweise Musik auf den Ohren, eigener Schritt-Takt: Das hat schon was Meditatives und animiert dann ebenso den gelegentlich ja immer mal zu konsultierenden Medizinmann zu wohlwollendem Nicken.

Das richtige Schuhwerk

Hauptsache ist dabei, dass es untenrum stimmt. Die Schuhe müssen nicht nur einigermaßen, sondern richtig gut mitmachen – aktuell sind meine grad wieder fällig. Grundsatz für mich: Nur in Fachgeschäften kaufen und mit Beratung. Dann kann’s aber auch fast schon losgehen. Bei mir als Ex-Vielsportler ohne BMI-Probleme verstecken sich irgendwo fast immer noch ein paar Reserven, die nahezu jederzeit einen relativ problemlosen x-ten Neustart möglich machen.

<p>Mit dem richtigen Schuhwerk steht auch einer längeren Laufstrecke nichts mehr im Wege.</p>

Mit dem richtigen Schuhwerk steht auch einer längeren Laufstrecke nichts mehr im Wege.

Foto: Oliver Gabriel
 

Wer erstmals längere Strecken laufen möchte und beim Thema Sport bisher eher so auf der Konsumentenseite gestanden hat, sollte erstmal ganz geschmeidig und ohne Ehrgeiz rangehen. Laufen, gehen, laufen, gehen, bis mehr geht. Sechs Kilometer ohne Pause – ein gern gestecktes erstes Ziel. Das mit dem Achten auf Ernährung kommt in der Regel als schöner Nebeneffekt dabei eigentlich zuverlässig auch fast von allein.

Hilfestellung und bei Bedarf auch Gesellschaft gibt's bei vielen Vereinen, etwa dem Lauftreff Wedel. Der hat mitgewirkt bei einer ausgeschilderten Elf-Kilometer-Strecke zwischen Elbe und B431 – schöne, abwechslungsreiche Tour und vielleicht ja ein Ansporn für Einsteiger. Infos gibt es auf der Lauftreff-Homepage. Wer den Kick über Technik sucht, wird zudem mit Apps, Uhren und Co. eine Fundgrube an motivierender Bespaßung finden. Hauptsache, es läuft.

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