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#aktivinsh : Gartenschau wird zur Galerie

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Zwölf Künstler des Projekts „Kunst-Betriebe 2“ stellen ihre Werke bis 20. September auf der LGS in Eutin aus

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erstellt am 28.Jun.2016 | 06:00 Uhr

Auf eindrucksvolle Weise haben zwölf am Projekt „Kunst-Betriebe 2“ beteiligte Künstler belegt, dass sie Deutsche und Dänen, aber auch Wirtschaft und Kultur harmonisch zusammenführen können. Mit der Eröffnung der ersten von drei abschließenden Ausstellungen auf der Landesgartenschau (LGS) präsentierten die Projektpartner die zwölf Objekte erstmals der Öffentlichkeit. In Eutin sind die Werke bis 20. September zu sehen.

„Wir freuen uns, dass auch im zweiten Projektdurchlauf wieder so beeindruckende Werke entstanden sind, und dass wir so engagierte Partner bei den norddeutschen Betrieben gefunden haben“, sagte Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein im Namen der Projektpartner: der Stiftungen der Sparkasse Holstein gGmbH, der Stiftung der IHK zu Lübeck „Pro Economia“ und der Lübecker Possehl-Stiftung. „Die LGS bietet einen einzigartigen Rahmen für die Ausstellung, da sich die Objekte gut in die Natur auf dem Gelände einpassen. Das entkrampft und senkt die Hemmschwelle, sich Kunst anzusehen. Zugleich ist damit das Motto der LGS ,Eins werden mit der Natur’ auf wunderbare Weise erfüllt.“

Zwölf Künstler – zwölf Betriebe. Das von der Lübecker Künstlerin Bettina Thierig initiierte Projekt „Kunst-Betriebe“ fand bereits bei seiner ersten Auflage 2012 große Beachtung in Wirtschaft, Kultur und Öffentlichkeit. Bei der zweiten Auflage kamen Bildhauer wieder mit Unternehmen zu einem gemeinsamen Vorhaben zusammen. Die Aufgabe war es, mit dem Material des Betriebes eine künstlerische Idee zu entwickeln und eine Skulptur im Unternehmen zu erstellen. Im Zuge des Projektes entstanden wie vor vier Jahren auch dieses Mal aus ungewöhnlichen Materialien spektakuläre Skulpturen.

Mit „Kunst-Betriebe2“ überwanden die Künstler und Unternehmen Grenzen, denn dieses Mal waren auch dänische Betriebe und Künstler beteiligt. Der Wunsch des Projektteams war es, den Prozess der Regionsbildung zwischen Hamburg und Kopenhagen auf diese Weise zu unterstützen. „Unser Ziel war es, das Zusammenwachsen von Kunst und Betrieb, das Bewusstsein von Kunst als wichtigen Standortfaktor bis hin zum eigenständigen Wirtschaftselement zu stärken“, sagte Lüdiger. Das sei jedes Mal gelungen, ergänzte er. Durch den direkten Kontakt bei der Arbeit im Unternehmen haben Kunstschaffende, Unternehmer und Mitarbeiter viel Verständnis für die jeweils andere Seite gewonnen.

„Kunst-Betriebe2“ habe dazu beigetragen, dass sowohl auf der Seite der Betriebe, als auch auf der künstlerischen Seite mehr Möglichkeiten zur Identifikation entstanden“, resümierte Bettina Thierig. Alle Werke sind in diesem Jahr in drei Ausstellungen in der Region zu sehen.

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