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Ferien auf Fehmarn : Auf zwei Rädern über die Sonneninsel

vom

Mit etwa 2.000 Sonnenstunden im Jahr gehört Schleswig-Holsteins einzige Ostseeinsel Fehmarn zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Ideale Bedingungen für Aktivurlauber.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2017 | 04:00 Uhr

Immer an der Küste entlang

Der viele Sonnenschein, die milde Meeresluft und die schönsten Panoramen bieten beste Voraussetzungen, um die Insel mit dem Fahrrad zu entdecken. Rund 300 Kilometer lang ist das ausgeschilderte Radwegenetz, das in weiten Teilen direkt an der Küste oder auf dem Deich entlang führt. Während sich auf dem 78 Kilometer langen Küstenstreifen Naturstrände, Binnenseen und Steilküsten abwechseln, geht es im Inselinneren beschaulich durch die Felder und Wiesen der insgesamt flachen und ebenen Insel. Idyllische Dorfansichten sind inklusive, genauso wie die Rapsblüte im Frühling, die die Insel in ein leuchtend gelbes Farbenmeer verwandelt.

Wer gerne thematisch unterwegs ist, besorgt sich in der Touristinformation das Radwanderset mit fünf ausgewiesenen Strecken, angeboten werden beispielsweise die Kirchen-, die Häfen- und die Sundbrückentour. Je nach Wind, Lust und Laune kann man die Touren rechts- oder linksherum angehen und an jeder beliebigen Stelle starten. Gern befahren werden auch die gut ausgeschilderten Strecken des Ostseeküstenradweges und des Mönchsweges. Unter www.fehmarn.de finden Aktivurlauber weitere Informationen.

"Feldsofas" bieten entspannte Aussichten

Unterwegs laden sogenannte Feldsofas, geschwungene Holzbänke, zu einer kleinen Pause mit entspannten Aussichten ein. An der Steilküste zwischen Katharinenhof und Staberdorf im Osten der Insel lässt sich das "Feldsofa" sogar um 360 Grad drehen - gerade so, wie man es gerne hätte. Für kürzere oder längere Stopps bieten sich die fünf Yachthäfen an oder man setzt sich in eines der zahlreichen Hofcafés, die ihre Gäste mit hausgemachten Kuchen und Torten verwöhnen. Auf E-Biker hat sich die Insel mit einem breiten Netz an "Stromtankstellen" eingerichtet, das immer für den nötigen Antrieb sorgt. Und sollte man auf der Radtour einmal liegen bleiben, bieten die lokalen Fahrradanbieter schnelle und unkomplizierte Pannenhilfe.

 

 

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